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Die Schwester - Der Pfleger - epaper
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Schlagzeilen Die Schwester - Der Pfleger - epaper Ausgabe
★ Was hilft bei Demenz?  ★ NEUES GUTACHTEN Wie drängend ist der Personalmangel?  ★ INKONTINENZ Optimale Hautpflege ist entscheidend  

Die Schwester - Der Pfleger - epaper

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Zeitschrift Die Schwester - Der Pfleger - epaper Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser

Endlich ist eine Einigung im Tarifstreit zwischen Verdi und der Charité erreicht: fünf Prozent mehr Personal für die stationäre Pflege, Verstärkung für den Nachtdienst, zusätzliches Personal bei MRSA und eine Mindestausstattung auf Intensivstationen von einer Pflegekraft für zwei Patienten. Und kaum ist dieser Meilenstein, von dem sich viele Vorbildcharakter erhoffen, geschafft, sorgt ein neues Gutachten zur Personalsituation in der Pflege für Unruhe.

Personalmangel in deutschen Kliniken? Alles halb so wild, so das salopp übersetzte Fazit der Analyse, die vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) im Auftrag einer großen Krankenkasse erfolgte. Die Belastung der Pflegenden habe nur leicht zugenommen, und es sei keine Verschlechterung der Versorgungsqualität in Kliniken erkennbar. Allerdings sei die Arbeitszufriedenheit der Pflegenden gesunken, und langfristig müsse man das Thema Personalmangel im Blick behalten. Von Vorgaben an Mindestbesetzungen in der Pflege rät das RWI klar ab, diese würden den Fachkräfteengpass nur verschlimmern (ab Seite 72). Wir haben das Gutachten einigen Pflegevertretern vorgelegt, die sich schon lange mit der Personalsituation in der Pflege beschäftigen. Ihr Resümee: Die Berechnungen des RWI seien ein lückenhaftes Zahlenspiel und spiegeln die Wirklichkeit in deutschen Kliniken bei Weitem nicht wider (ab Seite 77).

Ungeachtet der für Nicht-Ökonomen sehr undurchschaubaren Berechnungen, auf denen das Gutachten beruht, wird deutlich: Bislang scheint es keine tauglichen Instrumente zu geben, die den Pflegebedarf im Krankenhaus korrekt zu messen vermögen. Doch wer daraus folgert, es bestehe kein akuter Handlungsbedarf, liegt falsch. Wenn Pflegende chronisch überlastet sind, ständig Überstunden leisten und immer unzufriedener werden, dann muss sich etwas ändern – auch ohne abgesicherte Datenbasis! Wenn die zuständigen Politiker und Arbeitgeber das nicht erkennen, dann sind sie an der pflegerischen Unterversorgung mitverantwortlich. Für die Pflegenden sollte das ein Grund mehr sein, sich zu organisieren und für bessere Arbeitsbedingungen einzusetzen. Die Pflegenden der Charité haben es vorgemacht – gemeinsam lässt sich eine Menge erreichen!

Ihre Brigitte Teigeler, Chefredakteurin

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