EN Bibliothek  Bibliothek

FONO FORUM - epaper

Klassik, Jazz und Hifi - mehr 
FONO FORUM - epaper
FacebookTwitterGoogle+Pinterest
Leseprobe 

FONO FORUM - epaper

Dieses epaper können Sie auch verschenken: Dazu einfach hier die gewünschte Angebotsform und im nächsten Schritt „als Geschenk bestellen“ auswählen. mehr
epaper-Einzelheft
Ausgabe 5/2016
8,99 EUR*
Jetzt Bestellen
epaper-Abo
12 Ausgaben
89,99 EUR*
Jetzt Bestellen

Weitere Angebote

Ältere Ausgaben im Archiv vonWeitere ältere Ausgaben
FONO FORUM - epaper
Zum Archiv
Möchten Sie lieber die gedruckte Fassung?
Zur Print-Ausgabe

Schlagzeilen FONO FORUM - epaper Ausgabe

★ Nikolaus Harnoncourt zum Abschied Zwölf Meilensteine  ★ Erik Satie ehn Aufnahmen, die man kennen sollte  ★ Tugan Sokhiev Dirigieren ist wie Autofahren  ★ Lucas Debargue Der Autodidakt als Shootingstar  ★ Elke Heidenreich Liebeserklärung an die Oper  

Entdecken Sie digitale Lesefreude

Abo-Vorteil
17% günstiger im eAbonnement
Purse
Sichere
Zahlung
Purse
Ihre persönliche
Bibliothek
Purse
Lesen auf
jedem Gerät
FONO FORUM epaper (PDF) für iPhone & iPad
FONO FORUM - epaper im Google Play Store
Fono Forum - epaper im Amazon Shop für Android Apps
Sie lesen dort Ihre hier gekauften Ausgaben
ohne nochmalige Bezahlung und umgekehrt.

Zeitschrift FONO FORUM - epaper Editorial

Lesen Sie, was Herr Arnt Cobbers in dieser FONO FORUM Ausgabe 05/2016 vom 18.034.2016 schreibt:

Liebe Leserin, lieber Leser!

Schon wieder heißt es Abschied nehmen von einem Großen. Nikolaus Harnoncourt ist tot. Wir würdigen ihn mit einem Nachruf – und haben dazu aus seiner umfangreichen Diskografie die wichtigsten Meilensteine zusammengetragen. Erst vor kurzem starben mit Kurt Masur, Pierre Boulez und David Bowie drei weitere überragende Männer des Musiklebens, vielleicht sogar der Musikgeschichte. Fast hat man das Gefühl, als befänden wir uns in einer Phase des Abschiednehmens von herausragenden Persönlichkeiten, seien es in der Literatur Siegfried Lenz, Günter Grass und Umberto Eco, in der Politik Richard von Weizsäcker, Egon Bahr, Helmut Schmidt und Hans-Dietrich Genscher, seien es Ornette Coleman oder James Last, beides Pioniere auf ihrem jeweiligen Gebiet. Mit Stockhausen und Henze, Dutilleux und Boulez und gerade erst mit Peter Maxwell Davies sind binnen weniger Jahre die bekanntesten Komponisten Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens gestorben – und leicht beschleicht einen das Gefühl: Von dieser Größe kommt niemand nach.

Aber ist das wirklich so? Vielleicht müssen auch nur die großen Alten abtreten, damit die Jüngeren als ebenso „bedeutend“ gewürdigt werden können. Gerade auf einem Feld, auf dem Leute wie Jörg Widmann oder Christian Jost, Andris Nelsons, Gustavo Dudamel und fast sogar ein Thomas Hengelbrock noch als Nachwuchs gelten. Und vielleicht ist es heutzutage auch viel schwerer, zu einer herausragenden Gestalt zu werden. Nicht, weil es keine Künstler mit großartigen Talenten und Fähigkeiten mehr gäbe. Sondern im Gegenteil, weil die Ausbildung so gut, das Wissen, die technischen Fähigkeiten und die individuellen Entwicklungsmöglichkeiten so groß sind, dass nicht mehr nur einige wenige aus dem soliden Durchschnitt herausragen. Das schmälert den Rang eines Boulez oder eines Harnoncourt in keiner Weise. Doch der eine profitierte von einer Umbruchzeit, die ungeahnte Möglichkeiten eröffnete. Der andere wird immer wieder als unermüdlicher Entdecker, als leidenschaftlicher Forschungsreisender gerühmt. Was aber ist heute noch zu entdecken? Unzählige Tierund Pflanzenarten. Aber keine Inseln, Länder oder gar Kontinente mehr. In der Musik zahlreiche Kleinmeister, vergessene Werke, neue Interpretationsansätze. Aber wirkliches Neuland? Vielleicht war Nikolaus Harnoncourt der letzte, dem sich mit der Alten Musik noch ein ganzer Kontinent zum Entdecken bot und der die Gelegenheit energisch beim Schopf ergriff. Und der aufgrund seiner Fähigkeiten und seiner Persönlichkeit dann auch in der Lage war, eine enorme Wirkungsmacht zu entfalten in Musik und Wort.

Bei aller Trauer über den Verlust der großen Alten: Nie gab es so viele gute Musiker wie heute. Und vielleicht wartet ja irgendwo doch noch ein musikalischer Kontinent darauf, entdeckt zu werden. Lassen wir uns überraschen und halten wir bis dahin die Augen und Ohren offen für neue Talente – und übersehen wir dabei nicht all die fantastischen Musiker, die unser heutiges Musikleben prägen!
Nun wünsche ich Ihnen eine anregende Lektüre!

Weitere Abonnements von "Reiner H. Nitschke Verlags-GmbH"

Motorrad ABENTEUER - epaper | Stereo - epaper | Tourenfahrer - Motorrad Reisen - epaper | Motorradfahrer - epaper | Motorradfahrer Sonderheft - epaper | Stereo HIFI JAHRBUCH - epaper | drums & percussion - epaper | STEREO PHONO - epaper | Hifi Exklusiv Digital - epaper | Stereo HIFI classics - epaper

Steckbrief von FONO FORUM - epaper

Lieferzeit Abo sofort, mit der aktuellen Ausgabe
Lieferzeit Einzelheft sofort
Ausgabe 5/2016 vom 18.04.2016
Erscheint monatlich, 12 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
Format PDF, auf allen Geräten lesbar mehr
Kategorie Hobby, Kultur & Wissen

* inkl. Mehrwertsteuer und Versandkosten

Ältere Ausgaben im Archiv von FONO FORUM - epaper

Andere Kunden kauften danach auch
Empfehlungen werden geladen ...
Für jeden die richtige Zeitschrift im Abo und Zeitung im Abo
TrustedShops Bewertung
TrustedShops Bewertung
Das loben unsere Kunden.
alles super
30.04.2016  
Sehr schneller Service
30.04.2016  
Tiptop
30.04.2016  
Alles bestens Kundenservice noch nicht in beanspruch genommen deswegen kein stern
29.04.2016