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Zeitschrift FONO FORUM - epaper Editorial

Lesen Sie, was der Herausgeber Herr Reiner H. Nitschke in dieser FONO FORUM Ausgabe 02/2016 vom 18.01.2016 schreibt:

Die Operette – das war lange Zeit das müde belächelte, oft verspottete Schwesterchen der ernsten Oper. Seicht, belanglos und irgendwann schlicht aus der Zeit gefallen. Dass die Operette für volle Säle sorgte, schien das Verdikt zu bestätigen: Das Volk mag es platt, sonst hieße der erfolgreichste deutsche Popkomponist nicht ausgerechnet Dieter Bohlen.
Erst in den letzten Jahren haben die abscheulichen Ausgeburten, so der unselige Adorno, den Weg zurück ins Zentrum der Aufmerksamkeit gefunden – nicht zuletzt durch die Komische Oper Berlin, die auch deshalb zu Europas Opernhaus des Jahres gekürt wurde, weil sie der Operette mit witzigen, geistreichen Inszenierungen und hoher musikalischer Qualität einen festen Platz in ihrem Spielplan einräumt.
Und plötzlich zeigt sich: Die Operette ist weder banal noch geistig von gestern. Ja, Intendant Barrie Kosky, der Mann hinter dieser Wiederauferstehung, formuliert sogar, die Operette sei einst subversiv und radikal gewesen. (Seine pointierten Thesen finden Sie im Essay auf S. 126.) Das galt nicht nur für die Berliner Operette der 1920er-Jahre, das galt schon für die Pariser Operetten des Jacques Offenbach, dessen kaum bekanntes Gesamtwerk sich dank einer neuen Edition nach und nach als wahre Wundertüte erweist (mehr dazu auf S. 132). Und das galt, in Melancholie getaucht und mit Schmäh überzogen, selbst für die Wiener Operette – in Johann Strauß’ Fledermaus etwa kann der versoffene Gefängniswärter Frosch frei von der Leber weg das gesellschaftliche und politische Leben durch den Kakao ziehen (mit der Fledermaus beschäftigt sich der Klassikkanon auf S. 30).
Zugegeben, Werke wie Lehárs Lustige Witwe, in der der gefeierte Opernbariton Thomas Hampson gerade in Chicago zu sehen war, sind weder radikal noch politisch, doch intelligente Unterhaltung hat auch ihre Berechtigung, wie Hampson im Titelinterview betont. Vor allem aber waren Offenbach und Strauß, Lehár oder Künneke großartige und innovative Komponisten. Gute Operetten bieten einfach gute Musik. Insofern ist es wunderbar, dass die Operette wieder da ist! Wir wünschen ihr ein langes, munteres Leben!
Doch wie steht es mit neuen Werken? Gefragt, warum er Operetten singe, antwortete der große Richard Tauber vor achtzig Jahren, sie seien die einzige Möglichkeit für einen Opernsänger, zeitgenössische Musik und schön zu singen. Auf die Frage, wie das heute sei, verweist Thomas Hampson auf sein jüngstes Projekt mit Popsongs von Sting! Das Musical, der eigentliche Nachfolger der Operette, hat sich in seiner durchkonfektionierten und hochindustrialisierten Form längst von jeglichem Kunstanspruch verabschiedet, neue Operetten werden nicht geschrieben (von wenigen Ausnahmen für kleine Bühnen abgesehen). Die Musikgeschichte hat nach dem Zweiten Weltkrieg einen anderen Weg eingeschlagen.
Was unweigerlich zur Frage führt: Gibt es überhaupt noch Werke fürs Musiktheater, die am Puls der Zeit, inhaltlich brisant, musikalisch innovativ und zudem noch unterhaltsam sind? Drei bedeutende Komponisten, die auch sehr erfolgreiche Opern geschrieben haben oder noch schreiben, feiern in den kommenden Wochen runde, hohe Geburtstage. Wir werden sie im nächsten FONO FORUM vorstellen und dabei Antworten auf diese Frage suchen.
Nun wünsche ich Ihnen aber erst einmal viel Lesefreude mit dem aktuellen Heft!

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