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Zeitschrift ROTORBLATT - epaper Editorial

Europa und Gemeinschaft

Noch nie war der Europäische Gedanke und das Verständnis für das gesamte Luftfahrt-Europa so wichtig wie heute. Längst werden die Weichen auf der Europäischen Ebene gestellt und wer heute einen Hubschrauber steuert, der hat meistens bereits eine Teil FCL-Lizenz in der Tasche. Das hat viele Vorteile, denn man kann sich sicher sein, dass seine Lizenz und sein Fluggerät innerhalb Europas auch über Grenzen hinweg überall gleich zugelassen ist. Das war früher nämlich nicht so und nicht ohne Grund gab es mit dem Ansatz der Joint Aviation Authorities und der Joint Aviation Requirements (JAR) den Vorläufer der heutigen EASA.

Doch der Gedanke der Europäischen Gemeinschaft impliziert auch, dass man sich beteiligt und einbringt. Wer schweigt und immer nur nickt, der läuft Gefahr, dass die übrige Mehrheit für einen mitbestimmt. Nun kann man die Bemühungen der Hubschraubergemeinschaft, den Europäischen Luftfahrt-Rahmen mitzugestalten, nicht groß genug anerkennen. Ich denke da zum Beispiel an „Age 60“, wonach ein Hubschrauberpilot nicht mehr kommerziell im single Cockpit fliegen darf, wenn er sein 60. Lebensjahr beendet hat. Die EASA hat sich bei dieser Entscheidung lediglich an die Vorgaben der ICAO gehalten, die wiederum diese Grenze mit der Flugsicherheit begründet. Aber wird der kommerzielle Hubschrauberbetrieb damit automatisch noch sicherer? Nicht wirklich.

Um diese Situation mit ein bisschen mehr Sachverstand und Fakten aufzulösen, haben die ADAC Luftrettung und die DRF Luftrettung gemeinsam schon vor zwei Jahren eine Studie initiiert, bei der junge und alte Hubschrauberpiloten unter anderem im Simulator ihre Reaktionsfähigkeit unter Beweis zu stellen hatten. Die Ergebnisse waren so eindeutig wie auch nicht anders zu erwarten. Das Problem mit Europa ist jedoch: wenn ein Staat mit einer Studie oder Erklärung erst dann auftritt, wenn bereits alle Messen gesungen sind, dann hat man die schlechteren Karten. Denn wer wird Deutschland zuliebe das unsägliche Paket „Age 60“ nochmals aufschnüren und Veränderungen daran vornehmen?

Es ist mitunter auffällig, dass, wann immer es über neue Richtlinien bei der EASA mitzubestimmen gilt, die Staaten Frankreich und England mit einer ganzen Entourage erscheinen, während die Deutschen Plätze oftmals leer bleiben. Wenn es also darum geht, sich einzubringen, dann betrifft das auch den Staat. Dies jedoch mit privatwirtschaftlicher Initiative auszugleichen erscheint eine Mammutaufgabe. Nichts desto trotz hat sich die EHAC, der Verband der Europäischen Luftretter, nun auch des Themas „Age 60“ angenommen und führt eine eigene Studie durch. Immerhin ist es dann keine Deutsche Studie mehr, sondern eine Europäische. Ich kann nur die Daumen drücken, dass sich dann mehr bewegt. Wenn man sich anschaut, mit welchen auf Unsicherheit basierenden Vorbehalten EASA-Vorgaben auf nationaler, aber auch Bundesländerebene von einzelnen Behörden umgesetzt werden, dann wird spätestens deutlich, dass Gemeinschaft wirklich mehr bedeutet als das kopflose Abarbeiten der Vorgaben „von oben“. Als Mitglieder der professionellen Heli- Community sind wir hier alle gefordert und sollten auch gegenüber den Behörden mehr als Partner auf Augenhöhe agieren. Wie gut die Zusammenarbeit mit der EASA aussehen „kann“, zeigen wir in dieser Aufgabe beispielhaft auf Seite 40. Nach zahlreichen Unfällen und Notwasserungen in der Offshore- Luftfahrt bekommt dieses Hubschraubersegement ein neues Regulation- Paket. Nachdem die nationalen Luftfahrtbehörden in Großbritannien und Norwegen politisch motiviert mit eigenen Bestimmungen vorgeprescht waren, wurde auf Europäischer Ebene nach einem geordneten und ausgewogenen Maßnahmenverfahren gesucht – und auch gefunden. Für mich der beste Beweis dafür, dass sich gemeinsam in Europa viel bewegen lässt.

Liebe Leserin, lieber Leser!

Mit dem Wechsel an der Spitze der ROTORBLATT-Redaktion wird das Magazin inhaltlich eine neue Ausrichtung erfahren. Ich freue mich auf eine spannende Zeit mit Ihnen und auf viele neue Fachthemen rund um die professionelle Hubschrauberluftfahrt. Für Ihre Anregungen und Fragen erreichen Sie uns unter redaktion@rotorblatt.de direkt und persönlich.

Ihr Jens Rosenow, Chefredakteur ROTORBLATT

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