BUMMELS MISSION

Cicero - epaper ⋅ Ausgabe 4/2019 vom 28.03.2019 ⋅ Seiten 62-71 ⋅ Lesedauer ca. 13 Min.

BUMMELS MISSION

Andreas Bummel hat sein Leben dem Kampf für ein Weltparlament verschrieben, in dem die gesamte Menschheit repräsentiert sein soll. Das klingt nach einer wilden Utopie. Tatsächlich begeisterten sich schon Albert Einstein und Thomas Mann für diese Idee. Und es gibt auch heute prominente Unterstützer

Der „Weltausweis“ wurde von der World Service Authority in Washington ausgestellt und hat keine Gültigkeit

Die Waage als Symbol für Gerechtigkeit ist das Wappen des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag

Ein Altbau in Wiesbaden, zweiter Stock, zwischen Bahnhof und Stadtmitte. Hier sitzt Andreas Bummel am 5. Juli 2018 an seinem Schreibtisch und blickt gespannt auf seinen Laptop – eine Livestream- Übertragung. Neben dem Bildschirm steht ein Fähnchen. Es ist kein Spiel der Fußball-WM, mit dem Bummel mitfiebert, und das Fähnchen ist keine Nationalflagge. Die Flagge zeigt das Emblem der Uno und einen geöffneten Kreis aus Parlamentssitzen. Der Livestream überträgt eine Plenartagung des Europäischen Parlaments in Straßburg.

Es geht um Datenschutz und die Krise in ...

Weitere Artikel aus dieser Ausgabe

Unsere Webseite verwendet Cookies, um Ihnen einen optimalen Service zu bieten. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr Informationen.
×