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Der Spiegel - epaper ⋅ Ausgabe 34/2019 vom 16.08.2019 ⋅ Seite 125 ⋅ Lesedauer ca. 3 Min.

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Bildquelle: Der Spiegel, Ausgabe 34/2019

CARMEN JASPERSEN / DPA PICTURE-ALLIANCE

Hildegard Kempowski, 84

»Tanzstunde. Fräulein Janssen nach Hause gebracht.« So notierte es Walter Kempowski im November 1956. Der spätere Schriftsteller war im März aus der DDR in die Bundes - republik gekommen. Acht Jahre Haft als politischer Häftling im Zuchthaus Bautzen lagen hinter ihm. Es sei, schrieb er zu Beginn des Jahres 1957, »ein wahrer Segen, daß ich Hildegard gefunden habe, so ist das Leben überhaupt erst lebenswert«. Die in Bremen geborene Pfarrerstochter Hildegard Janssen traf er in Göttingen, wo beide sich auf den Beruf als Grundschullehrer ...

Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Der Spiegel. Alle Rechte vorbehalten.
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