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Freiwilligkeit reicht nicht
Ernähren sich Menschen gesünder, weil es die Regierenden empfehlen? Produziert die Lebensmittelindustrie durch deren Empfehlungen nur solche Produkte, mit denen wir Fettleibigkeit und Fehlernährung in den Griff bekommen? Nein, natürlich nicht!

Um Fettleibigkeit und Fehlernährung in den Griff zu bekommen, muss der Einfluss der Lebensmittelindustrie zurückgedrängt werden – fordern führende internationale Forscher in einem neuen Report. Die Lebensmittellobby untergrabe mit Einschüchterung und finanzieller Einflussnahme politische Maßnahmen zur Förderung einer gesunden Ernährung, kritisierte die von der medizinischen Fachzeitschrift The Lancet einberufene Expertenkommission. So forderte die Verbraucherorganisation Foodwatch Bundesernährungsministerin Julia Klöckner auf, den Empfehlungen des Reports zu folgen und die Zusammenarbeit mit der Ernährungsindustrie umgehend zu beenden. Die Strategie der freiwilligen Selbstverpflichtung sei zum Scheitern verurteilt. Julia Klöckner präsentierte daraufhin ein eigenes Papier, in dem sie jedoch meilenweit hinter den Forderungen der medizinischen Fachwelt zur Bekämpfung von Übergewicht und Adipositas zurückbleibt, so die Essensschützer aus Berlin. Stattdessen setzt das Ministerium wieder auf eine freiwillige Selbstverpflichtung der Ernährungsbranche, damit vertrete sie mit ihrer „freiwilligen Politik“ schamlos deren Interessen. Dies betrifft auch alle Fragen der Kita- und Schulverpflegung für die sie, nach wie vor, keine gesetzlichen Regelungen treffen will. Dabei merkt sie nicht, wie durch die Macht der Wirtschaft unsere Demokratie immer mehr ausgehöhlt wird.

Nach EU-Recht müssen schon lange alle Lieferketten bei Lebensmitteln nachvollziehbar sein. Lebensmittelskandale sollten damit eigentlich der Geschichte angehören, aber die jüngsten Ereignisse mit Fleischexporten von kranken Rindern aus Polen nach Deutschland und Frankreich belegen wiedermal das Gegenteil. Kurz gesagt: Mit Blockchain hätte dies nicht passieren können! Der Rechtsstaat beschädigt durch Unterlassungen – dies betrifft auch die Ampelkennzeichnung in Sachen Hygiene und Gesundheit, die in mehreren EU-Staaten schon lange gängige Praxis ist. Auch hier glänzt Deutschland wieder mit der „Freiwilligkeit“. Pikant dabei: Ausgerechnet in den Betriebsrestaurants zweier Bundesministerien – darunter das Ernährungsministerium von Frau Klöckner – nimmt man es mit der Hygiene offenbar nicht ganz so genau. Bei jüngsten Kontrollen stellte man zahlreiche Hygienemängel fest, aber die Gäste der beiden Betriebscasinos erfuhren davon nichts.

Internationale Konzerne zahlen keine Steuern, schädigen die Umwelt, verstoßen gegen Menschenrechte und diktieren den Politikern über Lobbyisten die Gesetzesvorlagen. Und das oft ganz legal. Doch damit nicht genug: Sie werden immer dreister, nutzen die Freiräume und Schlupflöcher immer hemmungsloser, eine neue Qualität der Ausbeutung ist erreicht. In seinem neuen Buch zeigt z. B. Foodwatch-Gründer Thilo Bode erstmals das ganze Bild dieser neuen Diktatur der Konzerne und stellt klar: Die Macht der Konzerne lässt sich brechen – wir können unsere Souveränität zurückerobern! Die Strategie der „freiwilligen Selbstverpflichtung“ bzw. die des „Nudging“ ist zum Scheitern verurteilt! Ein Mindestmaß an gesetzlichen Regelungen stärkt unsere Gesellschaft, denn ewig können wir die Arroganz der Regierenden nicht mehr akzeptieren. Also Netzwerken Sie fleißig weiter für unsere gute Sache, denn „Schule isst coolinarisch“.

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Published irregularly , 3 issues per year
Language German
Access after registration read online in the library & download as PDF
Category Restaurant Magazines, Fashion Magazines and Beauty Magazines

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