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ADAPTIVES MANAGEMENT FÜR WINDENERGIEANLAGEN:
ABSCHALTEN NACH AUTOMATISIERTER VOGELERKENNUNG?
Der Rotmilan ist und bleibt im Fokus – als Art des Anhangs I der EUVogelschutzrichtlinie und als Art, für deren globalen Erhalt Deutschland in besonderer Verantwortung steht: Geht es um den Ausbau der Windenergie – wie schon vielfach in dieser Zeitschrift –, so wirkt er immer wieder als „Zünglein an der Waage“ im Genehmigungsverfahren. In der Regel geht es dann um ein Ja oder Nein für geplante Standorte einzelner Windenergieanlagen oder ganzer Windparks.
In einem Thememheft zu Windkraft und Naturschutz haben wir im Februar 2017 die Strategie des Adaptive Management in die Diskussion gebracht: Unsicherheiten im Zulassungsverfahren – die konkrete Relevanz für eine Art ist ungewiss – werden auf Basis eines Monitorings durch fortwährende Lern- und Anpassungsprozesse bewältigt.

WINDRÄDER JE NACH BEDARF STEUERN
Ein Beitrag aus dem Kompetenzzentrum Naturschutz und Energiewende in diesem Heft liefert für diesen Ansatz konkrete Beispiele. So brüten Milane nicht unbedingt konstant über viele Jahre stets in einem festen Horst, sondern manche Gebiete sind mal besetzt, mal bleiben sie vakant. Und noch schwieriger: Zur Nahrungssuche und auf dem Zug treten sie in einem Gebiet zeitweise, aber nicht andauernd und/oder vorhersagbar auf. Hier setzt der Beitrag von Eva Schuster und Elke Bruns an: Technische Systeme zur automatisierten Vogelerkennung und eine bedarfsgerechte Betriebsregulierung von Windenergieanlagen könnten helfen, ein signifikant erhöhtes Tötungsrisiko zu vermeiden und Abschaltiungen mit dem Ziel, Vogelkollisionen zu vermeiden, effizienter und wirkungsvoller gestalten. Zum anderen könnten sie einen Ansatz bieten, mit den Prognoseunsicherheiten für Tötungsrisiken besser umzugehen. Für die einen mag das Tür und Tor öffnen für einen ungezügelten Ausbau der Windkraft: Man kann ja durch temporäre Abschaltungen die Konflikte minimieren. Realistisch betrachtet kann das dazu führen, dass Bruten des Rotmilans gezielt gestört werden (so in Nordhessen jüngst vorgekommen), um wirtschaftliche Verluste durch den Stillstand von Windrädern zu vermeiden. Für die anderen ist es ein Kompromiss, um den Ausbau der Windenergie als Erneuerbare Energie mit den geringsten CO2-Vermeidungskosten nicht über Gebühr zu behindern. Schließlich ist auch der Naturschutz Leidtragender des Klimawandels.

NATURA 2000: MANAGEMENT DURCH NICHTSTUN?
Nicht minder bristant ist der Konflikt zwischen den zumeist statisch formulierten Schutzzielen des europäischen Schutzgebietsnetzes „Natura 2000“ und dem Prozessschutz – oder ist es eher ein scheinbarer Konflikt? Das legt zumindest eine Analyse aus dem Nationalpark Bayerischer Wald nahe: Jochen Linner, Franz Leibl und Claus Bässler analysieren mehr als zehn Jahre Erfahrung in der Umsetung eines Managementplans für das FFH- und Vogelschutzgebiet, das zugleich als Nationalpark dem Prozessschutz unterliegt. Die Erhaltungszustände blieben trotz großflächigen Prozessschutzes meist konstant (78 %) oder entwickelten sich positiv (20 %). Der Prozessschutz führte nur selten zu Konflikten. Negetaiv wirkte sich auf Teilflächen die Bekämpfung der Borkenkäfer aus – also gerade das Gergenteil des Nationalpark-Mottos „Natur Natur sein lassen“. Einmal mehr zeigt das Beispiel, dass sich manche innerfachlichen Konflikte bei genauem Hinsehen relativen. Monitoring und angewandte Forschung für den Naturschutz braucht es mehr denn je – eine Lücke, die die Hochschulen leider kaum noch ausfüllen.
BIRKHÜHNER ZWISCHEN KLIMAWANDEL UND TOURISMUS
Christian Marti hat die Bestandsentwicklung des Birkhuhns im Wallis und in der Zentralschweiz verfolgt. Dessen Balzplätze haben sich im Höhengradienten in deutlich höhere Lagen verschoben, möglicherweise indirekt durch den Klimawandel ausgelöst. Erschließungen für den Wintersport gefährden Birkhuhnpopulationen durch Platzkonkurrenz zwischen Bergstationen und Balzplätzen, durch Kollisionen mit Kabeln und durch Störungen. Ob Maßnahmen zum Lebensraum- Management im Bereich der oberen Waldgrenze wirksam sind, kann nicht belegt werden – solche Eingriffe können deshalb in keinem Fall als Kompensationsmaßnahmen für Erschließungsprojekte gelten. Auch der Wolf ist mal wieder ein Thema: Klaus-Ulrich Battefeld relativiert in einem Kommentar die Mähr vom blutrünstigen Wolf, der im Schwarzwald 40 Schafe riss. Nur Herdenschutz durch sichere Elektrozäune und ausreichende Förderung der Schäferei seien zielführend. Es seien zu viele Emotionen im Spiel – positive wie negative.
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issue 7/2018 of 02.07.2018
Published monthly , 12 issues per year
Language German
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Category Nature Magazines, Agricultural Magazines and Environmental Magazines

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