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Hausmitteilung
Betr.: Landwirtschaft, Lokführer, Iran
Auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin feiert die wohl einflussreichste Lobbyorganisation der Republik noch bis Ende kommender Woche wieder ihr alljährliches Hochamt: der Deutsche Bauernverband. Das Geheimnis seiner Stärke liegt in einem einzigartigen Netz, das er sich geknüpft hat – mit Funktionären in Politik, Forschung und Industrie. Michaela Schießl und Antonia Schaefer beschreiben in ihrem Report ein sich selbst kontrolierendes System, das die Agrarwende hin zu einer umweltschonenderen Landwirtschaft verhindert. Die Pressestelle des Verbands reagierte nicht auf Anfragen der Journalistinnen, und die meisten Gesprächspartner wollten sich nur anonym zitieren lassen; aus Angst vor Ausgrenzung und Ächtung. „Noch steht das Bollwerk, doch am Fundament beginnt es zu bröckeln“, sagt Schießl. Denn mehr und mehr Bauern werde klar, dass sie mit Massenproduktion keine Zukunft haben. Seite 64

Manche Menschen haben ein seltsames Hobby, sie investieren Zeit und Geld, um Kennerschaft auf einem Gebiet zu erlangen, das sonst kaum jemanden interessiert. Warum? Hauke Goos, der sich seit seiner Kindheit für Schiffe begeistert, nahm Kontakt zu drei Shipspottern auf, die im Rotterdamer Hafen Tanker und Fähren fotografieren. So lernte er Stephan Kniest kennen, einen Lokführer aus Nordrhein- Westfalen, dessen Bilderarchiv mehrere Terabyte Speicherplatz füllt – und der in elf Jahren vier Menschen totgefahren hat, die sich zum Selbstmord auf den Schienen entschieden hatten. Goos beschloss, Kniests Geschichte aufzuschreiben. Durch die Suizide traumatisiert, kämpft der Lokführer darum, dass der Todeswunsch anderer Leute nicht sein eigenes Leben zerstört: Wenn er mit seinen Freunden zu den Schiffen reist, lenkt ihn das von den „Personenschäden“ ab, wie die Selbsttötungen beim Zugpersonal heißen. Goos sagt: „Bemerkenswert ist, dass Lokführer nach wie vor sein Traumjob ist.“ Seite 52

Als Luisa Hommerich vergangenes Jahr an der Universität in Teheran studierte, entdeckte sie am Schwarzen Brett ihrer Fakultät die Einladung zu einer Reise mit Mitgliedern der Basidsch, jener Miliz, die auch bei den aktuellen Protesten in Iran wieder auf Demonstranten einprügelt. Obwohl sie Deutsche ist, erhielt Hommerich die Erlaubnis, an jener Fahrt teilzunehmen, die 300 junge Frauen auf die Ziele der Paramilitärs einschwören sollte. „Die Organisatoren zeigen Ausländern gern das ihrer Meinung nach richtige Iran“, erklärt Hommerich, die ihre Erlebnisse nun schildert. Im Ganzkörperschleier saß sie am Lagerfeuer, Soldaten beschossen sie mit Platzpatronen, sie lief vor echten Bomben in Deckung. Hommerich beobachtete, wie tief die Strukturen des Regimes in der Gesellschaft verankert sind. „Im Westen denkt man oft, das Regime stürze bald, wenn viele Menschen auf die Straße gehen. So einfach ist das nicht“, sagt sie. Ihre Reportage lesen Sie ab Seite 80
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issue 4/2018 of 19.01.2018
Published weekly , 52 issues per year
Language German
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Category Economical Magazines & Political Magazines

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Tolles Produkt. Die neuen Cover sind mir zu plakativ / fishing for attention.
06.02.2017
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