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Der heimliche Koalitionspartner
Die AfD gewinnt beständig neue Wähler hinzu, und die Parteien der Mitte finden bislang keine Strategie dagegen. Schlimmer noch: Im Überlebenskampf kopieren manche Mandatsträger kurzsichtig politische Inhalte der AfD. Besonders der rechte Flügel der Union ging zuletzt immer öfter diesen Weg.

Der Streit um die Asylpolitik in der Union war ein Beispiel. Hier wurden Thesen und Phrasen der AfD übernommen, insbesondere von der CSU. Damit ist der AfD ihr bisheriges Meisterstück gelungen: Ohne Regierungsverantwortung regierte sie mit. Ähnlich ist es nun auch in der Energiepolitik, ausgerechnet nach diesem Hitzesommer. Über fast 25 Jahre wurden die erneuerbaren Energien in Deutschland ausgebaut. Es entstand eine weltweit führende Industrie mit 350 000 Mitarbeitern und die Grundlage, um CO2 zu sparen, ohne auf Energie zu verzichten. Die Aufgabe der demokratischen Mitte wäre es, diesen Weg weiter zu verfolgen.

Sie hat sich mittlerweile sogar international vertraglich dazu verpflichtet. Doch plötzlich kommen aus der Union Forderungen, den Ausbau zu stoppen, der Branche also den Boden unter den Füßen wegzuziehen (Seite 14 more ). Auch das hatte zuerst die AfD gefordert, die infrage stellt, ob es den Klimawandel überhaupt gibt. Im Koalitionsvertrag steht etwas anderes. Dort wird der Klimawandel anerkannt und werden weitere Maßnahmen dagegen angekündigt, zum Beispiel Sonderausschreibungen für Windkraft und Photovoltaik.

Notwendig ist Analyse, stattdessen herrschen Ängste und Emotionen. Dazu gehört auch, dass viele im konservativen Flügel der Unionsparteien der Kanzlerin den Atomausstieg nach Fukushima – genauso wie die Asylpolitik 2015 – bis heute nicht verziehen haben.

Die Analyse würde wohl zeigen: Die Wählerwanderung nach rechts außen hat viel mit den Folgen der Globalisierung und der Entwicklung des ländlichen Raums zu tun. Die Globalisierung schafft Wachstum, aber sie begünstigt große Unternehmen, die international agieren können. Wir sollten nicht vergessen, dass es dabei auch Verlierer gibt, oft kleinere Unternehmen, oft im ländlichen Raum. Verschärfend wirkt, wenn es der Politik nicht gelingt, das Wachstum und die Erträge gesellschaftlich gerecht zu verteilen. Wo die Teilhabe nicht gelingt, konzentriert sich der Mehrgewinn auf wenige. Das kann die Gesellschaft spalten, lässt den ländlichen Raum verarmen und nimmt vielen Menschen ihren Stolz.

Ähnliche Entwicklungen zeigen sich beim Erneuerbaren-Ausbau. Die EEG-Novelle 2017 hat den globalen Wettbewerb in die Dörfer gebracht, den Zuschlag bekommt, wer das geringste Gebot abgibt. Nichts gegen Wettbewerb. Aber natürlich kommen internationale Fonds mit diesem Modell viel besser zurecht als dörfliche Betreibergesellschaften. Wenn die Bürger auf dem Lande keine regionale Wertschöpfung betreiben können, geht die Teilhabe und danach die Akzeptanz in den ländlichen Regionen verloren, in denen die Energiewende umgesetzt werden muss.

Unsere Gesellschaft braucht Antworten für ein gerechtes Nebeneinander von Ballungszentren und ländlichem Raum. Die Wahlen gewinnt man nicht, indem man die AfD kopiert (Seite 16 more ). Sondern indem man wieder eine gerechte Politik für Stadt und Land gestaltet. Vernachlässigt die Politik weiterhin diese Aufgabe, dann wird die AfD weiter wachsen.

Ihr Hermann Albers, BWE-Präsident
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Published monthly , 12 issues per year
Language German
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Category Economical Magazines & Political Magazines

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