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Veggie-B(ü)rger – ein Teil der Lösung?
Er muss saftig sein, die richtige Farbe und diesen unverwechselbaren Geschmack von Rinderhack haben – nur dann ist ein Burger ein echter Burger. Dieser Überzeugung folgend, machte sich Stanford-Biochemieprofessor Patrick O. Brown 2009 ans Werk und entwickelte eine Burger-Variante, die gerade Einzug in viele Fast-Food-Restaurants hält. Der Witz daran – der Burger ist zu 100 Prozent vegetarisch, schmeckt aber „echt“. Brown scheint mit seiner Firma „Impossible Foods“ seinem eigentlichen Ziel näher zu kommen – der Beseitigung der industriellen Tierlandwirtschaft, die er für das größte Umweltproblem der Welt hält.

Tatsächlich bestätigen viele Experten, dass die Landwirtschaft – und dort besonders die Viehzucht – heftige Schwierigkeiten beim Umwelt- und Klimaschutz bereitet, sich gerade deshalb aber auch viele Chancen bieten, wie wir in unserer aktuellen Titelstrecke zeigen (Seite 26). Die Einsicht ist nicht neu. Doch die klimaschädlichen Emissionen steigen – mit Blick auf die wachsende Weltbevölkerung wohl auch künftig. Gelingt die Agrarwende nicht, entsteht ein Teufelskreis. Denn Landwirtschaft funktioniert nur mit einem intakten Ökosystem, das wiederum von konstanten klimatischen Bedingungen abhängt. Das Beispiel vom vegetarischen Burger zeigt, dass es technische Möglichkeiten gibt, um der Herausforderung des zunehmenden Fleischhungers zu begegnen. Allerdings dauert es seine Zeit, bis die sich am Markt durchsetzen und beim Verbraucher ankommen. Viele Experten bestätigen, dass wir diese Zeit nicht haben, wenn wir unsere Klimaziele erreichen wollen. Zumal es fraglich ist, dass die Menschen rund um den Globus ihre Essgewohnheiten von selbst ändern, wie Energieexperte Volker Quaschning in seiner Kolumne betont (Seite 14).

In den Industrienationen muss man sich der daraus erwachsenden Verantwortung stellen. Politiker, die Zweifel am Einfluss des Menschen auf das Klima vor sich hertragen, so wie das in vielen Ländern geschieht, in kleinen und großen, in Österreich (Seite 76), Deutschland und in den USA, ignorieren diese Verantwortung. Dabei könnten reichere Länder recht einfach mit gutem Beispiel vorangehen. Regenwälder abzuholzen, um Soja für die europäische und US-amerikanische Viehproduktion anzubauen, kann etwa über Sondersteuern unattraktiv gemacht werden. Zudem sind in Europa Korrekturen bei den EU-Agrarsubventionen ein mächtiger Hebel.

Weil die Regierungen seit langem beim Klimaschutz versagen, dürfen bei dringend nötigen Reformen der Förderregime aber am Ende nicht wieder einmal die Bauern die Dummen sein. Angesichts des harten internationalen Wettbewerbs hat die Politik die Pflicht, vorausschauend Marktkrisen vorzubeugen und Landwirte dabei zu unterstützen, ihre Schlüsselrolle wahrzunehmen, die sie beim Klimaschutz haben (können).

Für Deutschland gilt dies besonders. Mit den letzten Novellen des Erneuerbare-Energien- Gesetzes ist es eben auch für Landwirte – von denen viele zu den Pionieren der Energiewende zählen – nicht einfacher geworden, mit ihrem Land neben Fleisch und Gemüse zudem Energie zu produzieren (Seite 66). Wenn der deutschen Politik aber die selbstgesetzten Klimaziele noch am Herzen liegen, dann muss man in Berlin und den Bundesländern sämtliche Optionen zur klimapolitischen Qualifizierung der EU-Gelder nutzen. Auf Brüssel zu warten heißt, noch mehr Zeit zu verschwenden.

Jörg-Rainer Zimmermann
Chefredakteur
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Delivery time single issue immediately
issue 3/2018 of 08.03.2018
Published monthly , 12 issues per year
Language German
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Category Economical Magazines & Political Magazines

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