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Marktwirtschaft

Wir kennen das alle – der Kauf eines neuen Laptops steht an. Die erhältlichen Modelle sind attraktiv, keine Frage. Aber zugleich gibt es erste Ankündigungen der Hersteller, schon bald eine neue, noch bessere Leistungsklasse auf den Markt zu bringen. Soll man also noch warten? Wobei, durchaus denkbar, dass es künftig so weitergeht, ständig immer noch bessere, weiter entwickelte Geräte angekündigt werden und eine Kaufentscheidung deshalb immer schwer fällt. Die Elektromobilität hat ein wenig mit diesem Phänomen zu kämpfen. Wer kauft sich schon gerne ein bislang noch recht teures E-Auto mit einer Reichweite von 250 Kilometern, wenn doch Experten und Hersteller schon über die neuen Modelle sprechen, mit denen man doppelt so weit fahren kann.

Die Erneuerbaren-Ausschreibungen hatten 2017 mit genau diesen Rahmenbedingungen zu kämpfen. Der Gesetzgeber hat durch ein entsprechendes Ausschreibungsdesign die Phantasie angeheizt. Die Auktionsteilnahme war ohne reales Projekt und ohne konkrete Genehmigung möglich. Man musste sich also nicht auf eine verfügbare Windkraftanlage festlegen. Ein höherer Turm, ein größerer Rotor – erhältlich in einigen Jahren – das kann die Erzeugungskosten senken. So kam es im Onshore-Segment zu Auktionsgeboten unter vier Cent je Kilowattstunde. Rechnen kann sich das erst mit zukünftig verfügbaren Anlagen. Der Effekt im Hier und Jetzt: Mit solchen Auktionszuschlägen gibt es aktuell keine Umsätze. Das ist schlecht für die Industrie und ihre Mitarbeiter. Außerdem sind die Klimaschutzziele, zu denen sich die Bundesregierung bekennt, in Gefahr, wenn der Ausbau der Windenergie stockt.

Die jüngste Ausschreibungsrunde hat diesen Irrweg korrigiert. Mit der politischen Vorgabe, dass bei Gebotsabgabe auch eine BImschG-Genehmigung vorliegen muss, treten nun wieder reale Projekte an, die zügig gebaut werden können. Das ist gut für die Wirtschaft – und für das Klima.

Dass erstmals das Ausschreibungsvolumen nicht erreicht wurde, liegt aber nicht daran, dass nicht genug genehmigte Windkraftanlagen zur Verfügung standen. Der eigentliche Grund war, dass Projektinhaber angesichts der Auktionsergebnisse von 2017 feststellen mussten, mit realen Projekten keine Chance zu haben. Viele Marktakteure nahmen gar nicht mehr an den Ausschreibungen teil. Oder starteten den Versuch, die Projekte neu zu planen. Das kostet Geld und dauert lange. Zumal – wie oben beschrieben – ständig neue Anlagengenerationen angekündigt werden.

Die im Mai erfolgte Korrektur ermöglicht insofern eine sinnvolle Entwicklung. Mehr genehmigte Projekte können sofort gebaut werden, weitere haben eine Chance auf Wirtschaftlichkeit und eine erfolgreiche Auktionsteilnahme. Nur so werden die energiewirtschaftlichen und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung erreichbar. Marktwirtschaft lebt davon, heute Geschäfte zu machen, die die Innovationen für morgen anschieben, um dann die neue Gegenwart zu werden. Das ermöglicht, dass die Kosten der Windenergie weiter sinken können – vielleicht in einigen Jahren auf das Niveau der Ausschreibungen des Jahres 2017. Wichtig ist nun, dass die im Koalitionsvertrag vereinbarten Ausschreibungsmengen zur Umsetzung gebracht werden. Das schafft das Vertrauen in den Ländern, weiter an der Bereitstellung von Flächen zu arbeiten. Projekte mit rund 10 000 Megawatt durchlaufen derzeit die Genehmigungsverfahren. Sie bekämen so Planungssicherheit.

Die Politik würde sich damit als guter Partner der Industrie erweisen – das ist wichtig für die soziale Marktwirtschaft. Und Deutschland würde seine Ziele erreichen.

Mit verlässlichen Grüßen
Hermann Albers, BWE-Präsident
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Delivery time single issue immediately
issue 6/2018 of 07.06.2018
Published monthly , 12 issues per year
Language German
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Category Economical Magazines & Political Magazines

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