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Lesen Sie das Editorial von Baukultur - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Baukultur - epaper die aktuelle Ausgabe 1/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

LIEBE LESERINNEN UND LESER, VEREHRTE FREUNDE DER BAUKULTUR,
Ihnen alles erdenklich Gute für das neue Jahr 2019, Gesundheit, beruflichen Erfolg und Wohlergehen. Hoffentlich war der Start in dieses neue Jahr für Sie und Ihre Familien erfreulich! Vor einem Jahr an dieser Stelle habe ich Stellung genommen zur damals laufenden Regierungsbildung auf Bundesebene. Die Verhandlungen für „Jamaika“ waren geplatzt und wie es weitergehen würde, konnte niemand wirklich vorhersehen. Heute, Anfang 2019, ist die Bundesregierung knapp 9 Monate im Amt, und wir müssen konstatieren, dass es Missstimmungen im Land gibt. Der politische Motor scheint etwas zu stottern. Trotz nach wie vor konjunkturell guter Lage ist eine gewisse Unzufriedenheit mit Händen zu greifen: Fachkräftemangel, eine Infrastruktur, die an ihre Grenzen stößt – zu Lande, zu Wasser und in der Luft, nach wie vor massive Probleme bei der Energie- und Verkehrswende. Auch unsere Berufsstände stehen in der Kritik. Während anderswo Flughäfen und Brücken in Rekordzeit fertig gestellt werden, hält man uns BER, S21 oder Fehlplanungen beim Umbau der Karlsruher Innenstadt vor. Eine Ursache für die Probleme ist aus Sicht des DAI – und das schon seit Jahren – der massive Abbau an Kompetenz in öffentlichen Verwaltungen.

Die öffentliche Hand tut sich so wahnsinnig schwer, weil Experten fehlen und politische Entscheidungsträger zu oft ans Prestige denken und nicht an die Wirklichkeit. Eine besondere Herausforderung liegt mit Blick auf den Wohnungsmarkt immer noch vor uns. Einige behaupten, der Mangel an für breite Bevölkerungsschichten bezahlbarem Wohnraum in Ballungsgebieten sei die soziale Frage des 21. Jahrhunderts. Ja, das ist ein Problem, aber keines, das wir nicht in den Griff bekommen können. Wir haben uns im September beim DAI Tag in Leipzig intensiv mit der Frage von Bodenbepreisung und dem Umgang mit öffentlichem Raum auseinandergesetzt. Entstanden ist die Erklärung von Leipzig, in der wir einige Hinweise geben, was zu tun ist. Hier sind alle staatlichen Handlungsebenen – Bund, Länder und Kommunen – gleichermaßen gefragt. Eine Baulandsteuer und ein Wegkommen vom Höchstpreisgebot aus kommunaler Sicht sind nur zwei Aspekte.

Das Format des diesjährigen DAI Tages war aus meiner Sicht gut – kompakt, intensiv, unaufgeregt. Voraussichtlich wird auch der kommende DAI Tag am 21.9.2019 in Berlin wieder als kompakte Eintagesveranstaltung stattfinden. Ich werde dort nicht wieder als DAI Präsident kandidieren. Nach dann 16 Jahren an der Spitze des Verbandes wird es aus meiner Sicht Zeit, das bestellte Feld jüngeren Kräften zu überlassen. Die Baukultur wird mich aber weiter beschäftigen, faszinieren und herausfordern. Auch werde ich der Bundesstiftung Baukultur eng verbunden bleiben, in deren Beirat ich berufen bin. Der Konvent Anfang November in Potsdam war aus meiner Sicht eine herausragende Veranstaltung, und mit dem dritten Baukulturbericht in Folge – Erbe-Bestand-Zukunft – kann sich die Arbeit der Stiftung wahrlich sehen lassen. Ich bin froh, dass wir über die letzten Jahre eine so intensive und gute Beziehung aufgebaut haben und auch leben. Wann wird Architektur zu Baukultur? Da ist viel Kommunikation erforderlich. Allerdings liefert die Architektur eben selbst auch Anlass für die Kommunikation: Ein Gebäude braucht Angemessenheit hinsichtlich der Nutzung und des Erscheinungsbildes. Die unmittelbare Umgebung und Nachbarschaft spielen eine Rolle. Menschen brauchen in Gebäuden offene, helle und kommunikationsfreundliche Räume, die sie sich auf natürliche Weise erschließen können. Wer die oft dunklen und tageslichtfernen Gänge von über 100 Jahre alten öffentlichen Gebäuden kennt, weiß, wovon ich schreibe. Diese Themen zu transportieren und vor allem auch der jüngeren Generation zu vermitteln, ist die zentrale Aufgabe aller Architektur- und idealerweise Baukulturschaffenden. Von Baukultur können wir nur sprechen, wenn viele Aspekte maßvoll und angemessen berücksichtigt wurden.

Mit 2019 liegt ein spannendes Jahr vor uns. Unter dem Dach des DAI steht ein würdiger Geburtstag an: Der Oldenburgische AIV feiert am 1. Februar sein 150-jähriges Jubiläum. Die Rückschau ist aber auch immer ein Blick nach vorn. Im Frühjahr planen wir eine Zukunftswerkstatt. Viele Vereine haben dieselben Themen – Nachwuchs, Veranstaltungsformate, administrative Herausforderungen. Darüber sollten wir meines Erachtens ausführlich diskutieren. Ich wünsche Ihnen in erster Linie Gesundheit; persönlich, im familiären Umfeld und natürlich auch in Ihren Büros und Arbeitsstätten.

Weiterhin freue ich mich, wenn Sie dem DAI und der BAUKULTUR gewogen bleiben und uns unterstützen, für die Interessen unserer planenden und bauenden Berufe einzutreten. Wir alle sind es, die die Zukunft der Baukultur gestalten.

Herzlichst Ihr
Prof. Dipl.-Ing. Christian Baumgart
DAI Präsident
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