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Lesen Sie das Editorial von Friedhofskultur - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Friedhofskultur - epaper die aktuelle Ausgabe 11/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Riesen Thema, winzig klein

Klitzeklein – und doch ist dieses Wort noch viel zu groß für das, was österreichische Wissenschaftler gefunden haben. In Stuhlproben von acht Menschen wiesen sie 50 bis 500 Mikrometer (µm) kleine Partikel verschiedener Kunststoffarten nach, sogenanntes Mikroplastik. Insgesamt neun verschiedene Plastikarten wurden gefunden. Und „mikro“ ist das richtige Wort: legt man zwei 500 µm-Partikel nebeneinander sind sie gerade mal einen Millimeter groß. Die Vielfalt der Kunststoffe habe sie überrascht, sagte eine Expertin des Umweltbundesamtes der Zeitung Die Zeit. Am häufigsten fanden sich Polypropylen (PP) und Polyethylenterephthalat (PET) in den Proben der Studienteilnehmer, die sich nicht kennen und auf verschiedenen Kontinenten leben.

Das Plastik kommt zu uns zurück wie ein weit geworfener Boomerang. Wir kennen das bereits vom Glyphosat im Bier. Und auch das Mikroplastik ist ein hausgemachtes Problem: durch den Abrieb von Autoreifen und Schuhsohlen, Zerkleinerung von Bauschutt oder Kosmetika gelangt es in die Umwelt, häufig in Gewässer. Rund 330.000 Tonnen dieses sogenannten primären Mikroplastiks sollen pro Jahr in Deutschland freigesetzt werden. Ein schwerwiegendes Thema. Und in die letztgenannte Zahl sind noch nicht die Plastiktüten aus dem Supermarkt, Verpackungen und Fischernetze - die allmählich zu sekundärem Mikroplastik zerfallen – eingerechnet.

Im Radio höre ich, dass das EU-Parlament diskutiert, Einwegbesteck und -Geschirr aus Plastik zu verbieten. Ein Anfang. Aber sollten dann nicht auch synthetische Kunststofffasern für Sargauskleidung und Totenwäsche konsequenterweise verboten werden? Polyester kommt tausendfach ins Grab oder verbrennt mit dem Sarg bei der Kremation. Genau das könnte der Kern der Sache sein: ist das Polyesterhemd unter der Erde, oder die Plastiktüte aus dem Autofenster geworfen, denken wir nicht mehr daran. Und auch das Sortieren in den gelben Sack ent-sorgt uns. Aus den Augen, aus dem Sinn, sagt ein Sprichwort.

Dass Plastik für die Natur ungesund ist, scheint unbestritten. Wie Urnenasche etwa im Boden wirkt, ist dagegen noch weithin unbekannt und wird derzeit in zwei wissenschaftlichen Langzeitprojekten untersucht. Doch die Fachwelt muss sich in Geduld üben, denn bis konkrete Ergebnisse vorliegen, wird es noch ein bis zwei Jahre dauern. Genug Zeit also, um generell über den Umweltschutz auf Friedhöfen und im Bestattungswesen nachzudenken. Die Urnenasche ist ein Problem unter vielen, nicht das einzige.

Roman Hoefers
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