Zeitschrift Haus & Grund Bergisches Land - epaper

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Aktuelles Titelbild von Haus & Grund Bergisches Land - epaper. In der Ausgabe 2/2019 geht es um die Themen: Mini-Bäder groß in Szene gesetzt. Lesen Sie gerne Architekturzeitschriften und Bauzeitschriften? Dann empfehlen wir Ihnen Haus & Grund Bergisches Land - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
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Mini-Bäder groß in Szene gesetzt
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Lesen Sie das Editorial von Haus & Grund Bergisches Land - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Haus & Grund Bergisches Land - epaper die aktuelle Ausgabe 2/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Liebe Leserinnen und Leser!
Das Jahr 2019 ist noch frisch als ich dieses Editorial schreibe. Das Mietrechtsanpassungsgesetz ist am 1. Januar 2019 in Kraft getreten. Es verschlechtert die Konditionen in der Vermietung. Besonders Vermieter, die lange die Miethöhe nicht angepasst haben, werden bestraft, da neben der Kappungsgrenzenverordnung auch noch eine weitere Deckelung der Mieterhöhung vorgeschrieben worden ist.

Also bei den Bestandsmieten keine Verbesserung der Rentabilität, zumal auch bei der Modernisierung durch das Mietrechtsanpassungsgesetz die Umlagefähigkeit der Modernisierungskosten von 11 Prozent auf 8 Prozent gesenkt wurde. Entwarnung ist auch nicht in Sicht in Bezug auf die Grundsteuer. Bis Ende 2019 muss die Grundsteuer nach Maßgabe des Bundesverfassungsgerichts neu geregelt werden. Die bisherigen Vorschläge von Bundesfinanzminister Olaf Scholz münden in die komplizierteste Steuer aller Zeiten. Länder wie Bayern lehnen den Gesetzentwurf rundweg ab, und Städte und Gemeinden fürchten um 14 Milliarden Euro Grundsteuerzufluss in ihre Kassen, wenn bis Ende 2019 keine Regelung Gesetzeskraft erlangt. Breit diskutiert wird derzeit in der Presse die Heranziehung der Bürger zu Straßenausbaubeiträgen. Dankenswerterweise hat der Bund der Steuerzahler dieses Thema aufgegriffen. Haus & Grund hat sich sogleich diesem Vorstoß angeschlossen. Hauseigentümer sollen fünfstellige Beträge für die Sanierung von Straßen bezahlen, einige Existenzen sind durch diese Gebühren bedroht. In ländlichen Regionen, bedingt durch größere Grundstücke, sind die Summen besonders hoch und der Protest sehr laut. Oft fordern Städte und Gemeinden, dass sich die Anlieger mit 50 bis 80 Prozent an den Kosten für die Sanierung der Straßen beteiligen. Doch obwohl die Klagen von jenen kommen, die als Eigenheimbesitzer oft zur klassischen Wählerschicht von CDU und FDP gehören, will die Regierung von Armin Laschet das Thema nicht anpacken. Jahrelang passiert nichts an den Straßen, bis den Politikern einfällt, die Straße muss von Grund auf saniert oder verbessert, mehr Bäume gepflanzt, bessere Lampen installiert, Gehund Radwege angelegt werden. Schon greift das NRW-Kommunalabgabengesetz (KAG) in voller Höhe mit teilweise fünfstelligen Beträgen. Eine reine Sanierung hingegen, etwa das Flicken von Schlaglöchern, muss die Kommune allein bezahlen. Häufig reicht für die Sanierung einer Straße das Aufziehen einer neuen Asphaltdecke, die weiteren Maßnahmen werden nur zusätzlich gemacht, damit Straßenausbaubeiträge erhoben werden können. In Bayern hat der Staat eine vollständige Kostenübernahme durch das Land beschlossen. Dies fordern wir Hauseigentümer auch für NRW, um die Überforderung der Bürger zu vermeiden. Ein weiteres Thema, welches zunehmend in der Vermietung eine Rolle spielt, ist die Geldnot der Generation Y. Damit sind Menschen gemeint, die zwischen 1981 und 1997 geboren wurden, die derzeit also zwischen 21 und 37 Jahre alt sind. Dinge nicht zu besitzen, sondern sie zu teilen, gilt als cool und modern. Doch Dienste wie die Mitfahrzentrale sind nur deshalb erfolgreich, weil junge Menschen heute ärmer sind als es ihre Eltern früher waren. Je nach Qualifikation werden die jungen Menschen durch den Niedriglohn oder die falsche Einstufung im Tarifgefüge zu Veränderungen ihres Konsum- und Sparverhaltens gezwungen.

Wir als Vermieter merken dies an der Bildung von Wohngemeinschaften, um Kosten zu sparen. Eigentlich benötigen diese Menschen eine eigene Wohnung, diese ist aber nicht erschwinglich. Immerhin sind 41 Prozent Single- Haushalte. Wohngemeinschaften konkurrieren auf dem Wohnungsmarkt mit Familien, die Mehrzimmerwohnungen benötigen. Für uns Vermieter ergeben sich aus diesem Trend Veränderungen: häufigere Mieterwechsel, höherer Verschleiß und mehr Aufsicht sind nötig. Aufgrund der Lebenssituation hat die Generation Y nur geringes Vermögen, tritt weniger häufig als Autokäufer auf, die Möbel von IKEA liegen im Trend, die Konsumausgaben im Vergleich zur vorausgegangenen Generation X im entsprechenden Alter liegen deutlich niedriger. Diese Erfahrung wirkt sich natürlich auch auf die Mieten aus. Die Generation Y erwartet niedrigere Mieten, weil ihr gesamtes Budget kleiner ist. Leider warten viele Menschen auf günstigere Mieten, doch sie werden nicht kommen. Kostengünstiges Bauen wird von der Politik nicht mit Priorität behandelt und diejenigen, die schon gebaut haben, werden mit einem Preisdeckel belohnt.

Empfehlen Sie uns weiter und bleiben Sie uns treu.

Für heute verbleibe ich
Ihr Prof. Dr. Peter Rasche, Präsident Haus & Grund Rheinland Westfalen
Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Haus & Grund Bergisches Land - epaper die aktuelle Ausgabe 2/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …
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Kategorie Architekturzeitschriften und Bauzeitschriften

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