Gedruckt
Digital

Zeitschrift Haus & Grund Rheinland - epaper

Das Magazin für Immobilieneigentümer

 - mehr 
Zum Magazin
Schlagzeilen dieser Ausgabe
Straßenausbaubeiträge - Haus & Grund fordert Abschaffung
epaper-Abo als Weihnachtsgeschenk
12 Ausgaben pro Jahr ab 24.12.2018
31,99 EUR*
30 Tage gratis testen
epaper-Monatsabo
1 Ausgabe pro Monat
2,49 EUR*
30 Tage gratis testen
epaper-Abo
12 Ausgaben pro Jahr
31,99 EUR*
30 Tage gratis testen
epaper-Einzelheft
Ausgabe 12/2018 vom 07.12.2018
2,69 EUR*
Stöbern Sie im Archiv vonStöbern Sie im Archiv von
Haus & Grund Rheinland - epaper 
Haus & Grund Rheinland - epaper bestellen und Vorteile sichern
  • Mit dem Probeabo Haus & Grund Rheinland 30 Tage gratis testen
  • Sofort loslesen oder Startdatum des Abos selbst bestimmen
  • Gratis Geschenkurkunde zum Ausdrucken mit persönlichem Gruß
  • Sicher und einfach bezahlen

    VISAMasterCardPayPalSEPA

  • Kostenloser Trusted Shops Käuferschutz für noch mehr Sicherheit
  • epaper auf 5 Geräten gleichzeitig lesen: im Web & per App
Haus & Grund Rheinland - epaper (PDF) für iPhone & iPadHaus & Grund Rheinland - epaper im Google Play StoreHaus & Grund Rheinland - epaper im Amazon Shop für Android Appsepaper lesen und United Kiosk Konto verwalten in der Bibliothek

Lesen Sie das Editorial von Haus & Grund Rheinland - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Haus & Grund Rheinland - epaper die aktuelle Ausgabe 12/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Liebe Leserinnen und Leser!
Wenn Sie diese Zeilen lesen, haben wir Advent und Weihnachten naht. Schöne Weihnachtstage und einen guten Übergang in das neue Jahr 2019 wünsche ich Ihnen schon jetzt. Das Jahr 2019 ist für uns Hauseigentümer wichtig, denn in diesem Jahr wird durch Bundestag und Bundesrat über die Neuordnung der Grundsteuer entschieden. Für die Grundsteuer gibt es drei Modelle:
- Verkehrs- oder Kostenwertmodell
- Äquivalenzmodell
- Bodenwertmodell
Haus & Grund Deutschland empfiehlt, das Äquivalenzmodell anzuwenden. Dieses Modell ist praktikabel und gerecht. Für die Höhe der Grundsteuer sind ganz wesentlich die Hebesätze der Städte und Gemeinden. Hier gibt es große Unterschiede von 300 Prozent bis über 1.000 Prozent. Je nach Ausgestaltung des Grundsteuererhebungsmodells muss der Hebesatz angepasst werden, damit die gewünschte Aufkommensneutralität gewährleistet ist. Das zweite Thema, welches in 2019 überarbeitet werden muss, sind die Straßenbaubeiträge durch die Anlieger einer Straße. Viele Straßen sind in einem schlechten Zustand, weil Städte und Gemeinden in den letzten 30 Jahren keine Unterhaltungsmaßnahmen vorgenommen haben.

Der Pkw-Verkehr zerstört die Straßen am wenigsten. Aber im Lauf der Jahre sind Lkw und Busse immer größer und schwerer geworden. Dadurch wird die Belastung der Straßen wesentlich höher und der Verschleiß größer. Straßen – ähnlich wie bei einigen Rheinbrücken – für Schwerlastverkehr und Busse zu schließen, halte ich für nicht durchführbar. Festzuhalten ist: Der Anliegerverkehr ist nicht der Verursacher der Straßenschäden und daher auch nicht kostenpflichtig. Straßenbaubeiträge gehören wie in Bayern abgeschafft.

Seit nunmehr einigen Jahren wird über die Probleme am Wohnungsmarkt diskutiert. Für mich sind die Probleme am Wohnungsmarkt politisch hausgemacht. Im Jahr 1989 verloren die gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaften ihren Steuervorteil, wurden auf Gewinn getrimmt und anschließend überwiegend von Städten und Gemeinden an Investoren verkauft, um Schulden abzubauen. Unternehmen, die soziale Wohltaten wie langfristig niedrige Mieten erbringen und gleichzeitig Gewinn abwerfen sollen, sind selten. Das heißt: Wenn die Mieten langfristig stabil niedrig gehalten werden sollen, ist eine ständige Subvention z.B. durch Steuervorteile notwendig. Vergleicht man Deutschland mit anderen EU-Ländern, findet man in keinem anderen EULand eine solch niedrige Eigentumsquote wie bei uns. Als die Griechenland-Krise auf dem Höhepunkt war, sah ich einen Fernsehreport zweier junger Menschen. Sie waren arbeitslos geworden in Athen und mussten ihre Wohnung kündigen, weil sie sie nicht mehr bezahlen konnten. Zum Glück hatten sie Großeltern auf dem Land mit einem Haus und einer Landwirtschaft, die sie sehr wenig noch betrieben.

Die jungen Leute zogen bei den Großeltern ein, reaktivierten die Landwirtschaft und kamen so ganz gut durch die Griechenland-Krise. Was will ich damit sagen? Wohneigentum hilft in schwierigen Situationen. Von daher war die Abschaffung der Eigenheimzulage am 1.1.2006 falsch. Viele Bürger stellten die Bildung von Wohneigentum zurück und sorgten daher nicht für eine Entlastung des Wohnungsmarktes. Unsere staatlichen Organe vermittelten dem Bürger den Eindruck, es gebe genug Wohnungen. Nach der Finanzkrise 2008, verbunden mit dem Niedergang des Realzinses auf Null, entwickelte sich ein überhitzter Bauboom, verbunden mit Kostensteigerungen. Diese Kostensteigerungen erschweren derzeit die Wohneigentumsbildung.

Weitere Hindernisse für einen ausreichenden Wohnungsbau sind zu nennen: Abschaffung der degressiven Abschreibung, Abschaffung des Modernisierungsparagraphen 82a (Abschreibung der Maßnahme in 10 Jahren), eine restriktive Mietgesetzgebung mit Mietpreisbegrenzungsverordnung, Kappungsgrenzenverordnung, Umwandlungsverordnung und vielem mehr.

Die Flüchtlingskrise von 2015 hat das Problem Wohnen in die Schlagzeilen gebracht. Unbemerkt sind in den letzten 20 Jahren etwa 4,5 Millionen EU-Ausländer nach Deutschland gezogen, weil sie bei uns einen Arbeitsplatz bekamen. Deutschland ist schon ein Einwanderungsland. Von daher bleibt das Thema Wohnen ein sehr wichtiges Dauerthema. Empfehlen Sie uns weiter und bleiben Sie uns treu.
Für heute verbleibe ich Ihr Prof. Dr. Peter Rasche, Vorsitzender Haus & Grund Rheinland
Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Haus & Grund Rheinland - epaper die aktuelle Ausgabe 12/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …
Mehr zeigen

Steckbrief von Haus & Grund Rheinland - epaper

Lieferzeit Abo sofort, mit der aktuellen Ausgabe
Lieferzeit Einzelheft sofort
Erscheint monatlich , 12 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
Zugriff nach der Registrierung online in der Bibliothek lesen & als PDF downloaden
Kategorie Architekturzeitschriften und Bauzeitschriften

* inkl. Mehrwertsteuer und Servicepauschale für Einrichtung und Versand
TrustedShops Bewertung
-/5.0 
noch keine Produktbewertungen für Haus & Grund Rheinland - epaper
Leser und Leserinnen, die Haus & Grund Rheinland - epaper bestellt haben, bewerten dieses Produkt sicher über Trusted Shops. Sagen Sie uns Ihre Meinung:
Bewerten
Kennen Sie schon diese Kategorien?
Entdecken Sie
aktuelle
BESTSELLER
NEWCOMER,
frisch für Sie
eingetroffen
Sparen Sie bei
Zeitschriften
mit RABATT
Stöbern Sie
durch ALLE
KATEGORIEN
Unsere Webseite verwendet Cookies, um Ihnen einen optimalen Service zu bieten. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr Informationen.
×