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Lesen Sie das Editorial von Haptica - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Haptica - epaper die aktuelle Ausgabe 15/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Will ich Haben
Nun also auch die Ärzte: Jahrelang haben sich die Alt-Krautrocker dagegen gewehrt, ihre Hits auf Musikportalen wie Spotify, Deezer oder iTunes laufen zu lassen, nun geben sie – Zitat von Sänger und Gitarrist Farin Urlaub – „den Kampf gegen die Windmühlen des Fortschritts auf“: Ab dem 16. November d.J. sollen alle nicht indizierten Songs der „besten Band der Welt“ auf den einschlägig bekannten Streamingdiensten abrufbar sein. Da der Band „Schönheit und Haptik“ allerdings weiterhin am Herzen liege, wie es in der Pressemitteilung heißt, kommt zeitgleich das Gesamtwerk aller veröffentlichten CDs in einer aufwendigen Box inklusive Outtakes, Büchern, Fotos und exklusiver Cover-Illustrationen heraus – zum Preis von 333 Euro. Klingt nach viel Geld, nimmt sich aber vergleichsweise bescheiden aus gegenüber den rund 900 Euro, die Sammler für die mit allerlei Fanartikeln angereicherte „Appetite for Destruction“-Megabox von Guns n‘ Roses auf den Tisch legen müssen (ein „Best Practice Special“ aufwendiger haptischer Boxsets für Musikliebhaber folgt ab S. 52). Dass die Ärzte ihren Ursprung in der nicht gerade kommerziellen Punk-Szene haben – geschenkt: Karl Marx hätte sich sicher auch nicht träumen lassen, dass mit seinem Konterfei bedruckte Geldscheine einmal als Merchandisingobjekte unters Volk gebracht werden (s. „Streitsache“, S. 92).

Die Tonträgerindustrie ist das beste Beispiel dafür, dass haptische Elemente auch im digitalen Zeitalter gefragt sind. Nicht nur die sehr aufwendig gestalteten Liebhaberboxen erfreuen sich großer Beliebtheit, auch die gute alte Schallplatte aus Vinyl ist wieder im Kommen. Innerhalb der letzten zehn Jahre hat sich laut dem Bundesverband Musikindustrie ihr Absatz in Deutschland verzehnfacht – ein Beleg dafür, dass Menschen Spaß haben an Dingen, die sie anfassen können und die ihnen intensivere Erfahrungen ermöglichen als die eher flüchtigen Eindrücke, die digitale Medien wie Streamingdienste hinterlassen.

Während Traditionalisten die Welt des Analogen gegenüber den Verheißungen der virtuellen Moderne verteidigen und bewahren wollen, setzen clevere Marketeers auf eine Kombination aus beiden Ansprachen (s. „Analog trifft Digital“ ab S. 48). Digitale Medien sind schneller als analoge, sie erzielen virale Effekte, geben exakte Auskunft über Responsewerte, können immer wieder kostengünstig mit neuen Inhalten bespielt werden und führen die User in weit entfernte Räume und manchmal auch Zeiten. Aber ihnen fehlt die Sinnlichkeit, sie wirken weniger authentisch, und sie ermöglichen keine so persönliche Kundenansprache. Wem es nicht nur darauf ankommt, Leads zu generieren, sondern wer in Kundenbindung investieren will, ist daher gut beraten, haptische Werbeträger einzusetzen. Diese sind nicht nur Spitzenreiter in Sachen Recall, wie die Werbewirkungsstudie des Gesamtverbands der Werbeartikel-Wirtschaft (GWW) beweist, sondern wecken darüber hinaus Sympathien und sichern dem werbenden Unternehmen für einen langen Zeitraum einen direkten Touchpoint im unmittelbaren Umfeld ihrer Zielgruppe (s. „Studie“, S. 90). Nicht zuletzt löst der Akt des Schenkens beim Empfänger so etwas wie Dankbarkeit aus und führt somit zu hoher Kundenloyalität. Denn es ist den Menschen seit jeher und auch heute noch wichtig, schöne Dinge zu besitzen. Den „Will-ich-haben-Effekt“ erzielt man jedoch nur mit haptisch erfahrbaren Produkten. Mit luxuriösen CD-Boxen, nicht mit gestreamten MP3-Dateien.
Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Haptica - epaper die aktuelle Ausgabe 15/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …
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Ausgabe 15/2018 vom 02.10.2018
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Erscheint halbjährlich , 2 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
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Kategorie Businessmagazine

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