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Lesen Sie das Editorial von PRESSBURGER Zeitung - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift PRESSBURGER Zeitung - epaper die aktuelle Ausgabe 7/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Empört Euch!

Liebe Leserin, lieber Leser,

„Empört Euch!“ ist der Titel des sensationellen kleinen Buches von Stéphane Hessel, des ehemaligen französischen UN-Diplomaten. Empörung ganz speziell jetzt, damit nicht neofaschistische Regierungen wie in Ungarn oder Polen ein Werk zerstören, das als Europäische Union von ihnen belacht, gelästert, angefeindet wird. Warum sie das tun, ist schon klar: Nationalisten wie Orban oder der (zu Redaktionsschluss abgetauchte) Pis-Lenker Kaczynski scheuen internationale Gemeinschaften wie die Teufel das Weihwasser. Mit ihren hinterwäldlerischen Ansagen machen sie sich vor breiterem, aufgeklärtem Publikum nur lächerlich. Die Slowakei galt bisher als wohltuende Ausnahme, als gemäßigt wirkendes Verbindungsland zwischen der EU und jenen Visegrádern, die satt von Europa kassieren und gleichzeitig die anderen EU-Mitglieder brüskieren und verhöhnen.
Nun hat seit einigen Monaten auch Österreichs rechter Rand am Wiener Regierungstisch Platz genommen und zeigt, wozu er gemeinsam mit einem (im besten Fall unbedarft zu nennenden) Kanzler fähig ist. Doppel-Pässe an Südtiroler verteilen, Flüchtlingsrouten schließen, Visegrád- Anbiederung in der zum Ober-Ablenkungsthema stilisierten Asylfrage. Und wer oft, wie Ihr Autor, über die Grenze bei Kittsee/Jarovce muss, wird fast immer daran erinnert, wer derzeit als österreichischer Innenminister fungiert: dass ausgerechnet seit dessen Amtsantritt die freie Durchreise von österreichischer Polizei mit Pass- und Fahrzeugkontrollen behindert wird, ist erbärmlich. Vor allem auch für jene, die in der kommunistischen Ära bei der Ausreise aus der Tschechoslowakei von den tschechoslowakischen Grenzern schikaniert, perlustriert, von der Österreichern aber freundlich durchgewunken wurden. Zu Redaktionsschluss dieser Ausgabe war noch nicht sicher, ob sich die bayerische CSU mit ihrem altersstarren Innenminister nicht auch so weit rechts hinauslehnt, dass sie ganz Deutschland und die EU ins vorige Jahrhundert reißt. Wer all das nicht möchte, muss sich empören und seine Stimme erheben. Abschied und Neubeginn Unermüdlich, voller Ideen und Wissen bis ins hohe Alter: so kannten wir unseren „Laci“ Ladislav Lajcha. Der Theaterwissenschafter, Kritiker und Buchautor ist am 16. Juni 2018 im Alter von 85 Jahren in Bratislava verstorben. Lajcha zählte zu den viel geachteten Großen der slowakischen Wissenschaften, er machte Theater und Bühne nicht nur akademisch interessant, er popularisierte auch sein Wissen unter Laien.

Dem Redaktionsstab der Pressburger Zeitung gehörte Lajcha seit mehreren Jahren an. Er stand uns mit Rat und Tat zur Verfügung. In den letzten Jahren mussten wir leider immer öfter auf seine Beiträge und Teilnahme an den Redaktionskonferenzen verzichten. Der Tod seiner geliebten Frau war neben der eigenen Krankheit einer der heftigen Schläge, die das Leben ihm zumutete. Laci, wir werden Dich immer in ehrender Erinnerung haben!

Gottseidank nur Abschiede aus Bratislava sind vom stv. Handelsdelegierten der Außenwirtschaft Österreich, Stephan Gebeshuber, und dem Leiter der Deutsch-Slowakischen Industrie- und Handelskammer, Guido Glania, zu melden. Beide kehren in ihre Zentralen zurück, um dort wichtige Projekte zu übernehmen. Herzlichen Dank beiden für die ausgezeichnete Zusammenarbeit! Peter Kompalla wird im September die Agenden von Glania übernehmen – ihn und die Nachfolgerin Gebeshubers, Cornelia Reibach-Stambolija, stellen wir in der Herbstausgabe ausführlich vor. Gastgeber Zu wenig Platz ist in unserer winzigen Redaktionsstube am Hviezdoslavovo námestie, wenn wir zur Redaktionskonferenz einladen. Daher gehen wir, ziemlich unverschämt, jeweils auf Herbergssuche. Zuletzt wurden wir herzlich empfangen von Wolfgang Heuchel und seinem Team. Heuchel ist CEO des Chemieriesen Lanxess für Slowakei und CEE. In der Slowakei macht das Unternehmen, das hier 2008 mit 220 Mio. gestartet war, rund 850 Mio. Euro Umsatz, und liegt weiter auf Wachstumskurs – zwischen 3,5 und 5 Prozent. Die Geschäftsbereiche von Lanxess sind atemberaubend groß: von Pflanzenschutzmitteln bis Reifen, von Turnschuhen bis Wasseraufbereitung. Um so großartiger war es, dass uns Lanxess- Chef Heuchel in einem wirklich kurzen Überblick so viele interessante Fakten vermittelte. Danke dafür, und danke für die Gastfreundschaft!

Viel Unterhaltung und Information mit dem vorliegenden Heft wünscht Ihnen Ihr Christoph Mandl
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