Gedruckt
Digital

Zeitschrift ZfgK - Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen - epaper

Pflichtblatt der Frankfurter Wertpapierbörse

 - mehr 
Zum Magazin
Schlagzeilen dieser Ausgabe
Zinsänderungsrisiken
epaper-Abo als Weihnachtsgeschenk
24 Ausgaben pro Jahr ab 24.12.2018
491,60 EUR*
30 Tage gratis testen
epaper-Abo
24 Ausgaben pro Jahr
491,60 EUR*
30 Tage gratis testen
epaper-Einzelheft
Ausgabe 23/2018 vom 02.12.2018
25,00 EUR*
Vorbestellung epaper-Einzelheft
Ausgabe 24/2018 ab 16.12.2018
25,00 EUR*
Stöbern Sie im Archiv vonStöbern Sie im Archiv von
ZfgK - Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen - epaper 
ZfgK - Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen - epaper bestellen und Vorteile sichern
  • Mit dem Probeabo ZfgK - Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen 30 Tage gratis testen
  • 118,89 EUR billiger als das Jahresabo der gedruckten Ausgabe
  • Sofort loslesen oder Startdatum des Abos selbst bestimmen
  • Gratis Geschenkurkunde zum Ausdrucken mit persönlichem Gruß
  • Sicher und einfach bezahlen

    VISAMasterCardPayPalSEPA

  • Kostenloser Trusted Shops Käuferschutz für noch mehr Sicherheit
  • epaper auf 5 Geräten gleichzeitig lesen: im Web & per App
ZfgK - Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen - epaper im Amazon Shop für Android Appsepaper lesen und United Kiosk Konto verwalten in der Bibliothek

Lesen Sie das Editorial von ZfgK - Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift ZfgK - Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen - epaper die aktuelle Ausgabe 23/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Wahrlich bedenklich …

Wie sicher sind Deutschlands Banken wirklich? Gerade erst haben sie mehr oder weniger solide den heftigen Stresstest der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde EBA überstanden und wurden von Politikern und Bankenaufsehern unisono für ihre gestiegene Widerstandskraft gelobt. Und nun kommt die Deutsche Bundesbank und warnt im Finanzstabilitätsbericht 2018 vor wachsenden „Verwundbarkeiten“ des deutschen Bankensystems. „Die bereits im Finanzstabilitätsbericht 2017 thematisierte Gefahr der systematischen Unterschätzung von Risiken gewinnt an Bedeutung: Denn in der langen Phase niedriger Zinsen, günstiger Finanzierungsbedingungen und der anhaltenden Hochkonjunktur könnten Abwärtsszenarien zunehmend aus dem Blick geraten und deren Auswirkungen ausgeblendet werden. Die vergangene Entwicklung könnte zu optimistisch in die Zukunft fortgeschrieben werden, künftige Kreditrisiken tendenziell unterschätzt und die Verlusttragfähigkeit überschätzt werden“, heißt es in der gerade vorgelegten Ausgabe des Finanzstabilitätsberichts.

Ja, was denn nun? Sind deutsche Banken und Sparkassen sicher oder nicht? Dass gerade internationale Gremien hier mitunter zu unterschiedlichen Einschätzungen kommen können, ist hinlänglich bekannt. Zu undurchsichtig ist für viele die Vielfalt und Kleinteiligkeit der deutschen Kreditwirtschaft, die aber doch gerade für jene Stabilität des gesamten Systems sorgt. Aber nun auch die Bundesbank, die immerhin fest in die laufende Aufsicht über die deutschen Institute eingebunden ist.

Die Antwort ist relativ einfach: Es geht einfach um die unterschiedlichen Betrachtungsweisen auf der Mikro- und der Makroebene. Während die verschiedenen Stresstests oder Comprehensive Assessments auf der Mikroebene auf konkrete Auswirkungen bestimmter Szenarien auf einzelne Institute abstellen, nutzen die Finanzstabilitätswächter vielmehr den Blick aus der Vogelperspektive. Und der kann in der Tat beunruhigen. Die Bundesbank zählt auf: Der längste Aufschwung seit der Wiedervereinigung. Seit mehreren Jahren äußerst niedrige Zinsen und damit verbunden wachsende Zinsänderungsrisiken. Günstige Finanzierungsbedingungen. Hohe Vermögenspreise, vor allem bei Wohnimmobilien, wo die Übertreibungen zwischen 15 und 30 Prozent in der Spitze betragen können. Zunehmende geopolitische Spannungen. Offen ausgebrochene Handelskonflikte, die zu eskalieren drohen.

Weiterhin Unklarheit über die konkrete Ausgestaltung des Austritts des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union. Vermutlich könnte man diese Liste noch um den einen oder anderen Punkt ergänzen, aber sie reicht mühelos aus, um Gefahren für die Finanzstabilität auszumachen. Und dafür muss man noch nicht einmal ein besonders ausgeprägter Pessimist sein.

Philipp Otto, Chefredakteur
Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift ZfgK - Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen - epaper die aktuelle Ausgabe 23/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …
Mehr zeigen

Steckbrief von ZfgK - Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen - epaper

Lieferzeit Abo sofort, mit der aktuellen Ausgabe
Lieferzeit Einzelheft sofort
Ausgabe 23/2018 vom 02.12.2018
Nächste Ausgabe 24/2018 am 16.12.2018
Erscheint zweiwöchentlich , 24 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
Zugriff nach der Registrierung online in der Bibliothek lesen & als PDF downloaden
Kategorie Businessmagazine

* inkl. Mehrwertsteuer und Servicepauschale für Einrichtung und Versand
TrustedShops Bewertung
-/5.0 
noch keine Produktbewertungen für ZfgK - Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen - epaper
Leser und Leserinnen, die ZfgK - Zeitschrift für das gesamte Kreditwesen - epaper bestellt haben, bewerten dieses Produkt sicher über Trusted Shops. Sagen Sie uns Ihre Meinung:
Bewerten
Kennen Sie schon diese Kategorien?
Entdecken Sie
aktuelle
BESTSELLER
NEWCOMER,
frisch für Sie
eingetroffen
Sparen Sie bei
Zeitschriften
mit RABATT
Stöbern Sie
durch ALLE
KATEGORIEN
Unsere Webseite verwendet Cookies, um Ihnen einen optimalen Service zu bieten. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr Informationen.
×