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Titelbild von Der Trakehner - epaper. In der Ausgabe 3/2019 geht es um die Themen: Rittigkeit in den Genen Trakehner Hengst-Wochenende. Lesen Sie gerne Hobbymagazine, Touristikzeitschriften und Sport-Fachzeitschriften? Dann empfehlen wir Ihnen Der Trakehner - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
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Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Der Trakehner - epaper die aktuelle Ausgabe 3/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Veränderungen sind zu erwarten

Die Gerüchteküche steht unter Dampf. Die möglichen Folgen einer Veränderung der FN-Zuchtverbandsordnung (ZVO), die die deutschen Reitpferdezuchtverbände betrifft, wird in Züchterkreisen und unter den Hengsthaltern heiß diskutiert. Aber viele Einwürfe aus dem Bereich des Konjunktivs bereichern nicht die Diskussion, sondern die Spekulation. Doch bekanntlich wird ja nichts so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Dennoch: Die Zuchtverbände stehen selbst mit am Herd, denn sie sind nicht unschuldig an dieser Situation, weil ihre Öffentlichkeitsarbeit zu diesem Thema nicht abgestimmt war.
Deshalb zu den Fakten: Der Markt der Pferdezucht ist international, also muss er zumindest europäisch bedacht und beobachtet werden. Und in Europa haben die deutschen Zuchtverbände schon lange Konkurrenz bekommen durch private Organisationen, wie zum Beispiel das Stutbuch Zangersheide, durch inszenierte Zuchtorganisationen, deren Selektionsintensität gegen Null geht, wie zum Beispiel das Anglo European Studbook (AES), oder durch liberaler gewordene Zuchtverbände in den Nachbarstaaten. Gleichzeitig ist die Verbandstreue in weiten Teilen der deutschen Züchterschaft heute nicht mehr so ausgeprägt wie in früheren Generationen. Außerdem werden Hengste und Stuten in unterschiedlichenZuchtorganisationen europaweit unterschiedlich behandelt. Diese Faktoren führen insbesondere bei den großen Zuchtverbänden zu Veränderungen der Bestandszahlen, weil viele Züchter wandern.
Seit Mitte des vergangenen Jahres beraten die deutschen Zuchtverbände in unregelmäßigen bständen unter der Leitung der FN-Abteilung Zucht über mögliche Neuerungen der Zuchtverbandsordnung. Zu den Kernthemen gehören dabei zum Beispiel der Vorschlag, die HLP-Ergebnisse zukünftig als eine Art von Warentest zu interpretieren mit veränderten Selektionsschwellen, damit die Richter und die Züchter freier agieren können. Ein anderer Vorschlag betrifft die Nachkommen von Hengsten aus dem Hengstbuch II, die zukünftig eventuell ein rotes statt ein weißes Papier bekommen sollen, sodass sie keinen Einschränkungen im Turniersport unterliegen, wohl aber in der Zucht. Weitere Thesen sind auf der Tagesordnung und eine nächste Sitzung zur Beratung ist in Kürze wieder geplant.
Die Abstimmung zu einer neuen Zuchtverbandsordnung würde auf der diesjährigen FN-Hauptversammlung am 6. und 7. Mai in Hamburg stattfinden. Der Trakehner Verband, der mit seinem Vorsitzenden und seinem Zuchtleiter auch auf der FN-Ebene in die Diskussionmit eingebunden ist, bewertet diese Entwicklungen grundsätzlich positiv, weil sie die Handlungsspielräume verbessern. Der Verband wird seine Züchter auf jeden Fall am 13. April mit eigenem Tagesordnungspunkt auf der Mitglieder- und Delegiertenversamnmlung in Ratingen über die dann aktuelle Situation informieren, um das Thema verbandsintern zu diskutieren. Dann verfliegt auch der Dampf aus der Gerüchteküche.

Lars Gehrmann
Trakehner Verband
Zuchtleiter und Geschäftsführer

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Der Trakehner - epaper die aktuelle Ausgabe 3/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …

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Ausgabe 3/2019 vom 28.02.2019
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Sprache Deutsch
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Kategorie Hobbymagazine, Touristikzeitschriften und Sport-Fachzeitschriften
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