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Lesen Sie das Editorial von RadMarkt - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift RadMarkt - epaper die aktuelle Ausgabe 2/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Gladbacher Giganten
Im Januar sprach man offiziell noch nicht darüber, doch die Saarbrücker Zeitung meldete es bereits am 16. Januar 2018: Zweirad Stadler übernimmt das Fahrrad-Center Zilles, den Platzhirsch von Mönchengladbach. Das Ganze bedeutet eine Win-win-win-Situation: Stadler fasst am linken Niederrhein Fuß und treibt damit seine Filialexpansion voran (wenngleich über eine Umbenennung von Zilles in Stadler noch nicht entschieden wurde); das übernommene Geschäft ist gesund und es wurde kürzlich noch in Fläche und Ausstattung investiert. Der bisherige Zilles-Eigentümer Wolfgang Engels wiederum hat die Zukunft seines Lebenswerks rechtzeitig geregelt und den besten Zeitpunkt für den Transfer gefunden, weil der Markt jetzt stark ist und niemand weiß, was in fünf Jahren Sache ist. Auch die Kaufsumme dürfte den abgebenden Unternehmer kaum schlechter stellen als die Summe der Gewinnentnahmen der ihm theoretisch noch verbliebenen Berufsjahre. Seine Belegschaft wiederum weiß Engels abgesichert, ja mehr noch, Stadler profitiert ebenfalls, weil er im Paket auch ein eingespieltes Fachkräfteteam erhält.

Damit nicht genug der Mönchengladbacher Nachrichten, greift doch auch Filialist Lucky Bike beim ZEG-Betrieb Bike Center Pfennings zu, einem eigentlich florierenden Fachhandelsmarkt, dessen Schwierigkeiten von Kennern als Ausnahmefall eingeordnet werden. Damit niemandem langweilig wird, wird Filialist BOC im März seinen Standort Mönchengladbach eröffnen. BOC hatte zuvor schon Bike-Arena Brendler in Gifhorn übernommen. Die Inhaber, zwei Brüder, bleiben als Filialleiter, die Belegschaft ebenfalls.

Damit wird deutlich, dass die Filialisten es allmählich wissen wollen. Sie müssen ihr Wachstum natürlich auch stemmen und verkraften, können deswegen das Tempo nicht beliebig steigern. Doch sie scannen unaufhörlich die lokalen Gegebenheiten. Am liebsten sind ihnen natürlich eigene Immobilien, gekauft oder von umgezogenen Garten-, Bau- oder anderen Fachmärkten übernommen, um ihre Vorstellungen von Fläche und Ladendesign nahtlos umsetzen zu können. Die Übernahme bestehender Betriebe stand bislang nicht im Fokus und wenn Stadler dies doch tat, wie vor Jahr und Tag in Bremen, so entschied er sich doch bei passender Gelegenheit für den Umzug. Denn Stadler denkt eher in 10.000 als in 5.000 Quadratmetern und die kann man selten übernehmen. Wir werden sehen, wie es mit dem 4.000 Quadratmeter (davon 2.500 für Verkauf) großen Zilles-Hauptstandort à la longue weitergeht (eine Filiale in Viersen gehört ebenfalls zum Paket). BOC dagegen, auf eher »größere mittlere« Verkaufsflächen abonniert, hat in Gifhorn ein Ladenlokal übernommen, das ziemlich genau seine Kragenweite ist.

Übernahmen geraten deswegen in den Fokus der Großen, weil die Gelegenheiten sich häufen. Fehlende Nachfolgemöglichkeiten in der Inhaberfamilie spielen als Auslöser derzeit eine größere Rolle als Insolvenzen. Eine filialisierte Handelsstruktur könnte auch für mittlere Karriereambitionen eine passende Option sein: Manche Nachwuchsbegabung scheut nach fertiger Ausbildung mit Meisterbrief oder BWL-Abschluss den Sprung in die Selbstständigkeit mit den zunehmend komplexer werdenden Anforderungen und den Risiken aus fehlendem oder niedrigem Startkapital, trauen sich die Übernahme von Verantwortung in einer Filialleitung mit klar umrissener Prokura aber durchaus zu.

Die Zilles-Übernahme bedeutet übrigens keineswegs, dass Stadler seine Pläne in Neuss beerdigt, wie man hört. Man rührt in vielen Töpfen. Es ist schon fast überflüssig zu betonen, wie sehr sich alle Filialisten auf Wachstumskurs befinden, auch organisch, nicht nur durch neue Standorte. Hinzu kommt, dass auch die Onlineanbieter die Kraft des Stationären für sich entdecken. Fahrrad.de wird sich in absehbarer Zeit an einem ersten eigenen Fahrradgeschäft versuchen. Rose, der als Versender sozialisiert wurde, verfolgt mit (bis jetzt) drei Standorten eine ausgefeilte Multi- und Cross-Channel-Politik, und irgendwann wird vielleicht sogar Canyon auch außerhalb von Koblenz sicht- und anfassbar werden. In diesem Mix wird es weiterhin inhabergeführte kleine und mittlere Handels- und Handwerksbetriebe geben, keine Sorge. Sicherlich künftig ein paar weniger als bisher – aber wer die bekannte Klaviatur aus Spezialisierung, Service, Einkaufserlebnis und nicht zuletzt Persönlichkeit beherrscht, wird auch in ein paar Jahren noch da sein – und sogar Spaß an seinem Job haben.

Michael Bollschweiler
Chefredakteur
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