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Lesen Sie das Editorial von RadMarkt - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift RadMarkt - epaper die aktuelle Ausgabe 6/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Alter schützt vor E-Bike nicht

Eine schwer verletzte Person sowie nicht unerheblichen Sachschaden hat ein Verkehrsunfall am Sonntag gegen 15.15 Uhr (…) gefordert. (…) stürzte ein 49-Jähriger aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem Pedelec derart auf den Feldweg, dass er (…) in ein Krankenhaus gebracht werden musste.« (Schwäbische Zeitung) »Schwer verletzt wurde eine E-Bikerin am Dienstag (…) in Westerstede. Ein 57-jähriger Autofahrer überquerte parallel zu der Radfahrerin (…).

Direkt hinter der Kreuzung bog der Fahrer nach rechts in die Straße Am Bahnhof ab und übersah dabei die 66-jährige Pedelec- Fahrerin, die geradeaus weiterfahren wollte. Es kam zu einem Zusammenstoß. Die Radfahrerin stürzte und zog sich (…) Verletzungen zu.« (Nordwestzeitung) »Aus noch unbekannter Ursache, jedoch wohl alleinbeteiligt, stürzte ein 76-jähriger Pedelec- Fahrer am Montag gegen 13.15 Uhr auf einem asphaltierten Weg (…) in Ehningen. Der Mann erlitt schwere Verletzungen (…) « (BB Heute) »Gestern Morgen ist in Xanten ein Pedelec- Fahrer verunglückt. Der 62-Jährige musste mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik geflogen werden. Der Mann führte während des Unfalls einen Hund an der Leine. Der genaue Hergang ist aber noch unklar.« (Radio Kreis Wesel) Diese Meldungen wurden aufgepickt an einem einzigen Tag, dem 23. Mai 2018, auf der Basis eines täglichen Google-Alerts. Pedelec- Unfälle haben verschiedene Ursachen, es gibt Alleinunfälle, bei denen Fahrer meist die Kontrolle über das Gefährt verloren haben, es gibt Kollisionen mit anderen Verkehrsteilnehmern, die etwas mit allgemeiner Unachtsamkeit zu tun haben oder mit der Fehleinschätzung der Pedelecs. Und es sind alle Altersgruppen involviert. Siegfried Brockmann, Leiter Unfallforschung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), stellte bei seinem Vivavelo- Vortrag allerdings Zahlen vor, die die zunehmende Beteiligung der Senioren untermauern. Setzt man die Zahl verunglückter Radfahrer im Jahr 2000 auf den Index 100, so lag dieser 2017 für alle Radfahrer bei 109 (deutliche Steigerung also), bei unter 15-Jährigen bei 63(!), bei den 15- bis 65-Jährigen bei 113 und bei den Senioren oberhalb dieser Altersgrenze bei 163.

Außerdem legte der Unfallforscher dar, dass Pedelec-Unfälle häufiger würden: Die Gesamtzahl getöteter Radfahrer sei 2017 um 10 auf 382 gesunken, die getöteter Pedelec-Fahrer dagegen um 10 auf 68 angestiegen. Wegen dieser geringen Fallzahlen lohnt ein Blick auf die Schwerverletzten: Ihre Zahl sank 2017 insgesamt um 3 Prozent auf 14.119, während 1.373 schwerverletzte Pedelec-Fahrer eine Zunahme von 26 Prozent bedeuten.

Das sieht bedenklich aus, doch die Pedelec- Verkaufs- und Bestandszahlen gehen auch nach oben. Gerade ältere E-Bike-Fahrer spulen wesentlich mehr Kilometer ab als mit ihren herkömmlichen Fahrrädern für Ministrecken. Viele Senioren haben durch Fahrräder mit Motorunterstützung ihre Mobilität erst zurückgewonnen.

Über die Zahl der Unfälle mit E-Bikes im Vergleich zu herkömmlichen Fahrrädern in Relation zur Zahl der zurückgelegten Kilometer gibt es keine belastbaren Zahlen, aber möglicherweise steigt die Unfallhäufigkeit »lediglich« proportional mit der Zahl der zurückgelegten Kilometer. Ähnliche Erklärungsmuster kommen auch bei steigender Beteiligung von Senioren an Unfällen in Betracht. Das heißt aber nicht, dass alles in Ordnung wäre. Der Vision, die Zahl der Verkehrstoten auf null zu senken, läuft diese Entwicklung klar zuwider. Und natürlich wissen wir, welche Fähigkeiten im Alter bisweilen nachlassen. Gleichwohl dürfte Brockmanns Vorschlag nicht völlig ernst gemeint gewesen sein, der Fahrradhändler möge auf manches Geschäft verzichten und der Seniorin oder dem Senior die Pedelec-Kaufabsicht ausreden. Doch eine beratende Funktion kommt dem Handel allemal zu, womit wir exemplarisch bei der letzten Meldung vom 23. Mai wären: »Immer mehr Menschen wollen (…) wissen, ob sich eine Anschaffung für sie lohnt. Viele, insbesondere ältere Menschen sehen in dem Umgang mit den elektromotorisierten Fahrrädern aber auch eine Herausforderung. Abhilfe möchte Alexander Schubert von der Firma Exklusiv Bikes (Curslacker Heerweg 84) schaffen. Er organisiert eine Veranstaltungsreihe in Kooperation mit dem ADAC und der TSG Bergedorf, bei der inklusive Praxistraining auf abgesperrtem Gelände gezeigt wird, wie man sicher mit dem E-Bike unterwegs ist.« (Bergedorfer Zeitung)

Michael Bollschweiler Chefredakteur
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