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Lesen Sie das Editorial von RadMarkt - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift RadMarkt - epaper die aktuelle Ausgabe 1/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Schatten an der Wand

Nach einem Jahr, in dem die Bäume in den Himmel zu wachsen schienen, fragt sich mancher, ob das 2019 so weitergehen wird. Auf der Euphoriebremse zu stehen, kommt meist weniger gut an. Doch nach ein paar teils unerwarteten Nachrichten zum Ende des vergangenen Jahres drängen sich Fragen auf.

Zum Beispiel: Was ist denn mit den Messen los? Die Interbike in den USA stirbt einen plötzlichen Tod, das Aus der Berliner Fahrradschau kommt ähnlich unvermittelt. Zunächst: Generell ist es in der Messelandschaft gerade so weit, dass Marmor, Stein und Eisen bricht. Die Koelnmesse sagt die Photokina 2019 ab, und die Deutsche Messe in Hannover stellt die Computermesse Cebit überhaupt ein. Dort waren vor 15 Jahren die Hallen noch so überfüllt, dass ein Gang über die vollsten Eurobike- Auflagen dagegen wie ein nächtlicher Friedhofsbesuch gewirkt hätte. Messen zu gestalten, ist gerade kein Vergnügen – und der Trend ist ein scheues Wesen. Eine Weile gehörte es zum guten Ton, die Berliner Fahrradschau total angesagt und die Velo Berlin dagegen irgendwie zu normal zu finden, jetzt verspricht der Tempelhofer Hangar letztere zum Fliegen zu bringen, während erstere im Staub des Gleisdreiecks liegt.

Die Schatten an der Wand muss man deshalb noch nicht überall sehen, jeder schreibt seine eigene Geschichte und darin bisweilen das letzte Kapitel. Aus der Asche des Verglühten mag auch Neues entstehen, so wird der amerikanische Markt auch noch realisieren, dass er einer Businessmesse bedarf. Schon ist von einem unnötigen Ende der Interbike die Rede, die Suche nach Ersatzformaten zumindest für 2020 beginnt. Die schwierige Marktsituation dort drüben mag ein Hemmschuh für solche Initiativen sein – oder auch das Gegenteil davon, weil man vielleicht noch begreifen wird, dass eine Messe auch eine Plattform zur Ankurbelung des Marktes sein kann.

Dann hätten wir da noch diverse angebahnte Übernahmen und den Abgang des E-Bike-Pioniers Bionx, der für viele eher eine sentimentale als eine praktische Bedeutung hat – aus der Erstausrüstung war Bionx weitgehend verschwunden und die Händler, die damit ein Nachrüstgeschäft verrichtet haben, sind doch überschaubar. Wehmut im engeren Sinne kommt auch nicht auf, die Erinnerungen an die Frustrationen mit dieser Marke stehen manchem noch plastisch vor Augen. Mit dieser Nachricht wird gleichwohl das Gründerzeitkapitel des E-Bike-Booms symbolisch geschlossen. Auswirkungen auf die Gegenwart? Wohl kaum. Hinweis auf die begrenzte Aufnahmefähigkeit für neue Player? Schon eher.

Also geht alles so weiter? Ein paar Besuche der Gewerbeaufsicht hier und da, ob alle Vorschriften eingehalten werden (man hört davon, das könne 2019 vermehrt vorkommen), und ansonsten der gewohnte Verkaufserfolg mit E-Bikes? Oder kommt es zu einer Regenperiode im Frühjahr und damit zum Praxistest, wie wetterfest die Nachfrage nach Pedelecs ist? Droht nach der Warenknappheit von 2018 jetzt das Gegenteil, volle Lager und Streichpreise? Oder fließt der geschäftliche Strom gleichmäßig in seinem Bett, ohne über die Ufer zu treten oder auszutrocknen? Wellenartige Bewegungen sind wir leider eher gewohnt als Gleichmäßigkeit. Immerhin, einige Unternehmen gehen von einem Ausnahmejahr 2018 aus und planen für 2019 etwas weniger Umsatz ein, ohne deshalb übertrieben furchtsam zu wirken.

Langweilig wird es jedenfalls nicht, schon gar nicht den Händlern und ihren Werkstattleuten. Es sind gute Zeiten für die, die es in den eigenen vier Wänden nicht aushalten. Der Welle der Hausmessen folgte die Welle der Herstellereinladungen in südliche Gefilde für Unterweisung und Tests in Sachen neue Kollektionen – und die nächste Welle folgt, mit Produkt- und Werkstattschulungen. Deren Anzahl explodiert derartig, dass jetzt doch tatsächlich jemand auf die Idee kam, mal einige zu bündeln. Nun agieren sechs Teilehersteller gemeinsam, an einem Tag kann der Besucher all ihre Informationen mitnehmen. Sozusagen eine Mini-Eurobike-Academy, nachdem das Original – nun ja, stillschweigend eingestellt wurde.

Michael Bollschweiler, Chefredakteur
Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift RadMarkt - epaper die aktuelle Ausgabe 1/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …
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Kategorie Hobbymagazine, Touristikzeitschriften und Sport-Fachzeitschriften

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