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Lesen Sie das Editorial von spielbox - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift spielbox - epaper die aktuelle Ausgabe 2/2017 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Wollen wir die Revolution?

Tiere gehen immer? Von wegen! Wikinger sind es, und das lässt sich auch einfach erklären. Jeder Autor hat mehr oder minder freie Hand, welcher Facette des Wikingerlebens er sich widmen möchte: Handel, Eroberungen, Landwirtschaft, Schiffbau, Entdeckungen, Stammesfehden etc. Dass dies nicht unbedingt langweilig sein muss, beweist das vorliegende Heft mit rekordverdächtigen sieben Spielen über die rauen Gesellen. Dass die Wissenschaft so wenig über die Wikinger hat zutage fördern können, macht das Thema gerade attraktiv. Man kann sich alle nötigen Freiheiten herausnehmen, ohne des offensichtlichen Unsinns überführt zu werden. Auch sind Wikinger risikoarm. Genau wie bei kooperativen Fantasyspielen ist nicht zu befürchten, dass kein weiteres Wikingerspiel kaufen würde, wer schon eines besitzt. Während mancher keine Zombie-, Kriegsoder Sciencefictionspiele mag, habe ich noch von niemandem gehört, der Wikingerspiele ablehnt.

Aber nicht nur Wikinger gehören zum allgegenwärtigen thematischen Kanon. 90 Prozent aller Spiele teilen sich schätzungsweise gerade einmal 20 Themen. Wer meine zugegebenermaßen steile These widerlegen möchte, nur zu, ich bin gespannt! Liegt das an der Beschränktheit der Autoren? Definitiv, nur ist Beschränktheit hier nicht ehrabschneidend gemeint. Denn viele sind heute in der Lage, genau das Thema umzusetzen, von dem sie schon immer geträumt haben ohne dass ihnen ein Redakteur, ein Produktmanager oder gar ein Marketingmensch hineinreden könnte. Durfte man jene früher guten Gewissens für die thematische Beschaffenheit des Marktes verantwortlich machen, sind heute die Hierarchien flach. Vom Autor zum Verleger ist es nur ein Schritt, falls es sich nicht gar um dieselbe Person handelt.

Goldene Zeiten für die Selbstverwirklichung durch ein Spiel. Es genügt, den Bekanntenkreis zu begeistern; ein paar euphorische Previews sind schnell beschafft, und mit etwas grafischem Talent steht dem Kickstarterprojekt nichts im Wege. Und dass es schon Dutzende Spiele zum selben Thema gibt, kann ja nur heißen, dass es populär ist. Womit wir beim eigentlichen Schuldigen wären. Bei uns selbst. Suchen wir nicht in Wahrheit immer dasselbe Spiel, nur neu und irgendwie besser? Dass sich in den letzten Jahren gerade einmal zwei neue Spielmechaniken durchsetzen konnten, geschah ja nicht durch ein Naturgesetz. Wir haben die Spiele gekauft und womöglich positiv rezensiert – warum dann also nicht noch mehr davon? Ist einem Autor zu verdenken, sich auf vermeintlich Erfolgversprechendes zu konzentrieren? Kickstarterprojekte loszutreten, die genügend Unterstützer finden? Kaum. Die Folge ist aber, dass dank deren Restmengen die Neuheitenschau der SPIEL in Essen über kurz oder lang das gesamte Messegelände belegt. Schon jetzt füllt sie das komplette Untergeschoss einer großen Halle, und ein Hochleistungsakku geht bei dem Versuch in die Knie, alles auch nur zu fotografieren. Mehr oder minder gleicht aber ein Spiel dem anderen. Pappstanzlinge, Holzdrehteile, Karten – allen Autoren bestens bekannt, und auch den Kaufleuten der Verlage bzw. der Kickstarter-Herstellungs-Partner. Hin und wieder mal eine App, gut und schön. Aber was sich bei den Verarbeitungsmöglichkeiten von Pappe und Papier in den letzten Jahren getan hat, schlägt bei Spielen nicht durch. Dass die Möglichkeiten des 3D-Drucks mal aufgenommen wurden, stellt eine krasse Ausnahme dar.

Wenn Matthias Nagy über den Spielstandort Deutschland von „gesättigt“ spricht (s. S. 37 mehr ), liegt er meines Erachtens richtig. Ein Hunger auf Neues ist jedenfalls nicht zu versprüren. Dass eine Veranstaltung wie die Spieleautorentagung in Weilburg (s. S. 36 mehr ) Anfänger mit dem nötigen Rüstzeug versieht, ist sehr zu begrüßen. Es wäre schön, könnte sie auch bei den „Profi s“ zumindest den Appetit wieder wecken. Wollen wir die Revolution beim Spieleangebot? Ach was, bestensfalls eine Evolution. Aber wäre die Branche eine Volkswirtschaft, hätten wir es mit Stagflation zu tun, und das kann auch niemand mögen.

Matthias Hardel

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