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Lesen Sie das Editorial von spielbox - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift spielbox - epaper die aktuelle Ausgabe 4/2017 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Vom Verlag zum Studio

Auch in unserer Branche gelten die allgemeinen ökonomischen Gesetzmäßigkeiten, nach denen einzelne Firmen verschwinden, andere wiederum wachsen – aus eigener Kraft oder indem sie Mitbewerber schlucken. Letzteres ist oft durch ein Paradepferd motiviert, wofür es in der Vergangenheit zahlreiche Beispiele gibt. So erwarb Mattel u. a. Spear und International Games, um Scrabble und UNO ins Portfolio aufnehmen zu können. Der Name des Geschluckten überlebt meist nur kurz und als bloßes Label. Zum Teil wird auch unabhängig von der Herkunft konzernintern neu sortiert. Beispielsweise schmückte sich UNO vorübergehend mit dem Aufdruck „Spear-Spiele“. Geraume Zeit nach dem Zukauf hatte Hasbro die Marken Parker und MB beibehalten, fügte dann sukzessive das eigene Logo hinzu, bis dieses schließlich die Alleinherrschaft auf der Schachtel übernahm. Die entsprechenden Erfolgstitel wie Monopoly gelten seit kurzem nun auch äußerlich als pure Hasbro-Spiele. Der Kauf von Avalon Hill (1998) hat dessen Output gehörig dezimiert. Immerhin ist die Marke bis heute aktiv. Kosmos übernahm 1997 Klee, das sodann ein paar Jahre lang für Kinderspiele stehen sollte, bis diese, soweit im Programm noch fortgeführt, das Kosmos-Label erhielten. Und nach dem Kauf von noris durch Simba war es nur eine Frage der Zeit, bis die Marke Goldsieber begraben wurde. Aus dem Programm blieb bis heute einzig Kleine Fische erhalten, das jetzt als noris-Spiel firmiert.

In der Regel bleiben die zugehörigen Redaktionen auf der Strecke. Als Gegenbeispiel ist Blatz zu nennen, die Firma, die nicht nur Schmidt gekauft und deren Namen behalten hat, sondern auch erfolgreich den akquirierten Drei Magier-Verlag als Marke des gehobenen Kinderspiels fortführt. Ravensburger machte sich nach dem Erwerb von F.X. Schmid gar die Mühe, die Marke als FX aufzufrischen, hielt das aber dann doch nur wenige Jahre durch. Dafür durfte der frühere Schmid-Redakteur Stefan Brück die neu geschaffene Vielspielermarke alea betreuen. Seine Stellung lässt sich als Vorläufer des heutzutage modernen Studio-Konzeptes begreifen. Diesen Terminus hat die Firma Asmodee ins Leben gerufen, die Verlage teils übernahm, sich daran beteiligte oder eine Vertriebskooperation vereinbarte.

Damit sind die Studios von der Sorge befreit, sich um den Absatz zu kümmern – in manchen Fällen wird auch die Produktion (mit-)finanziert. Die Übergänge sind hier fließend. Mit dem Verkauf an Sophie Gravels Plan B Games hat der Verlag eggertspiele (s. S. 61 mehr ), der ja für den deutschsprachigen Raum den Vertrieb an Pegasus bereits ausgegliedert hatte, weiteren Freiraum gewonnen. Entscheidend ist, dass die konkrete Entwicklung vom eingereichten Prototyp bis zum fertigen Produkt sorgsam und gewissenhaft ausgeführt werden kann, nachdem man von nichtredaktionellen Kümmernissen befreit ist. Eine solche Arbeitsteilung zwischen kaufmännischer und schöpferischer Tätigkeit sollte zu ausgereifteren Spiele führen, aber auch zu zufriedeneren Redakteuren, die sich im kreativen Prozess besser entfalten können.

Aber nach wie vor gilt, dass wer zahlt, befiehlt. Klaus Zoch konnte im verkauften Verlag seine Ambitionen offensichtlich nicht zur Gänze verwirklichen, weshalb er mit Chili-Spiele wieder einen eigenen Kleinverlag gegründet hatte. Eine Sonderstellung nehmen die Space Cowboys ein, die sich teilweise aus Redakteuren zusammensetzen, die auch in anderen Studios tätig sind. Offenbar sind da nicht alle Protagonisten völlig ausgelastet. Die Heftigkeit von Sophie Gravels Wiederauftritt im Spiele-Sektor nach der erfolgreichen Versilberung ihrer Unternehmen weist in ähnlicher Weise auf eine Bindung an die Branche hin, die auch früher manchem Verkäufer eigen war. So stieg Johann Rüttinger nach dem Verkauf von Drei Magier bald mit Drei Hasen in der Abendsonne wieder ein. Endgültig loszulassen, fällt anscheinend nicht immer leicht. Bei aller kritischen Betrachtung einer Marktkonzentration, die zweifelsohne im Gange ist, verspricht der Trend zur Auslagerung oder Gründung von Studios, dass Niveau und Innovation prächtige Chancen für die Zukunft einzuräumen sind.

Christwart Conrad

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