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Lesen Sie das Editorial von Top Speed - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Top Speed - epaper die aktuelle Ausgabe 9/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Die Zukunft der Formel 1 auf dem Hockenheimring

Sehr Geehrte Leser und Inserenten,

nach dem diesjährigen Formel-1- Grand-Prix von Deutschland erklärte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff: „Wir hatten in dieser Saison schon unsere Portion Pech, aber in Hockenheim hatten wir das Gefühl, als ob sich das Blatt gewendet hat. Ein Doppelsieg ist immer ein großartiges Erlebnis. Dies beim Heimrennen von Mercedes zu erzielen war absolut fantastisch:“ Apropos Heimrennen. 1926 begann die Geschichte des „Großen Preises von Deutschland“ auf der Berliner Avus. 1951 gehörte dieses Rennen erstmals zum Terminkalender der Formel-1-Weltmeisterschaft, allerdings auf dem Nürburgring. 1970 feierte der Hockenheimring seine Premiere in der Königsklasse des Automobilsports. 2018 füllten allein am Renntag über 70.000 Zuschauer die Tribünen des Motodroms in Baden-Württemberg. Erinnerungen an die glorreiche Epoche der WM-Erfolge von Michael Schumacher wurden wach. Trotzdem steht hinter der Zukunft des F1-Grand-Prix von Deutschland in Hockenheim ein großes Fragezeichen. Nach Informationen des Internetportals ‚motorsport-total. com‘ verlangt Formel-1-Rechteinhaber Liberty Media angeblich eine Antrittsgebühr in Höhe 25 Millionen US-Dollar (ca. 21,3 Millionen Euro). Eine unglaubliche Summe! Im Gegenzug jedoch hat der Veranstalter, somit die Hockenheim- Ring GmbH, keinerlei Werbe- und Vermarktungsrechte. Die Refinanzierung ist lediglich über den Verkauf von Tickets möglich. Das ist in anderen Nationen genauso. Auch die Höhe der Antrittsgebühr ist beispielsweise in Belgien, Frankreich oder Großbritannien ebenso exorbitant hoch. Doch in diesen Ländern werden die F1-Grand-Prix mit regionalen oder staatlichen Geldern subventioniert. Das Departement Var und die Region Provence-Alpes-Cote d‘Azur unterstützt die Organisatoren des Laufs in Frankreich finanziell. Nach meiner Meinung ist dies, wohlgemerkt bis zu einer gewissen Summe, durchaus gerechtfertigt. Warum? Über die Mehrwertsteuer, die in jeder Eintrittskarte, allen Hotel- oder Verpflegungskosten usw. enthalten ist, entstehen für die öffentliche Hand bei jeder publikumsintensiven Veranstaltung sehr hohe Einnahmen. „Wir sind die einzige Formel-1-Strecke weltweit, die keine Subvention bekommt. Wir bringen der Region zwölf Millionen Umsatz und dem Land acht Millionen Steuern, und trotzdem werden wir von allen vernachlässigt, das kann‘s nicht sein. Wenn jetzt niemand aufwacht und sagt, wir müssen die Formel 1 in Deutschland retten …“, erklärte Georg Seiler, Geschäftsführer der Hockenheim- Ring GmbH, im Interview mit einem Mitarbeiter der ‚Süddeutschen Zeitung‘. Veröffentlicht wurde der Bericht von Stefan Mayer in der ‚Freien Presse‘ Chemnitz am 20.Juli 2018. Anders ausgedrückt, selbst die Einnahmen von über 70.000 Tickets sind nicht genug, um die Antrittsgebühr und viele weitere Kosten, die logischerweise entstehen, zu deckeln. „Andere Länder sind bereit dazu, Geld auszugeben, und den Grand Prix zu finanzieren.

Aber Deutschland ist dazu nicht bereit“, sagte Sebastian Vettel. Nico Hülkenberg ergänzte: „Deutschland ist eine Autonation. Es wäre enttäuschend und traurig, wenn wir keinen Grand Prix mehr haben.“ Während des Hockenheim- Wochenendes urteilte Lewis Hamilton: „Ich verstehe einige der Gründe, warum wir neue Orte ansteuern. Ich fi nde es aber sehr, sehr wichtig, dass wir das Fundament, auf dem die Formel 1 entstanden ist, niemals verlieren. Wenn man an Strecken wie diese hier kommt, stellt man fest, dass da die meisten Fans sind.“ Die Rechnung ist einfach, subventioniert die Politik derartige Veranstaltungen überhaupt nicht, gehen durch den Wegfall des Events auch die Mehrwertsteuer-Einnahmen für die öffentliche Hand und nicht zuletzt das Image verloren. Georg Seiler bemüht sich nach wie vor um eine Lösung für 2019 und darüber hinaus. „Logischerweise führen wir Verhandlungen.

Die Gespräche laufen weiter. Es gilt jetzt, einen neuen Vertrag zu schließen, der wirtschaftlich passt. Wir arbeiten mit den Formel-1-Verantwortlichen an einer Lösung – eine, die den Hockenheimring aufgrund hoher Antrittsgebühren nicht in den Ruin treibt. Es geht nur, wenn Partner da sind, die an die Formel 1 bezahlen oder Risiken abdecken, dann werden wir in Zukunft keine Verluste mehr schreiben“, erklärte der Chef des Motodroms. Genau dabei wünschen wir Georg Seiler und seinen Mitstreitern den bestmöglichen Erfolg. Deutschland darf im Terminkalender der Formel 1 nicht fehlen!

Herzlichst Ihr Hendrik Nöbel Verleger „Top Speed“
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