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Krieg und Frieden - Wojna i pokój
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Lesen Sie das Editorial von Dialog - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Dialog - epaper die aktuelle Ausgabe 123/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

„Der kürzeste Weg in die Zukunft geht über die Vertiefung der Vergangenheit“, hat der martiniquische Dichter Aimé Césaire gesagt. Wer die europäische Kultur verstehen will, ihre positiven und negativen Potenziale, kann auf die Kenntnis der Geschichte nicht verzichten. Ein Ereignis verdient dieses Jahr unsere besondere Aufmerksamkeit: das Ende des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren. 1918 ist ein Ort geteilter Erinnerungen. Für die Deutschen war 1918 ein Trauma. Der unerwartete Zusammenbruch des Kaiser - reiches bedeutete den Beginn einer Phase politischer und ökonomischer Instabilität. Auf den Trümmern des Reiches entstand die Weimarer Republik, ein zwar demokratischer Staat, aber eine Republik mit einer negativen Polenpolitik. Für die Polen bedeutet 1918 einen positiven Epochenwechsel, die Wiedergeburt des eigenständigen Staates. 1918 endete zwar der Weltkrieg, doch auf dem Kontinent herrschte noch kein Frieden. Bürgerkriege und Konflikte um Grenzen prägten die ersten Nachkriegsjahre Mitteleuropas. Erst der Sieg der jungen Polnischen Republik über die sowjetischen Truppen 1921 sicherte Polen die Souveränität.

Doch die infolge des Versailler Vertrages und des sowjetisch-polnischen Friedens entstandene politische Ordnung erwies sich als instabil. Revisionsträume in Berlin und Moskau führten schließlich zu einem Zweiten Weltkrieg und zu einer erneuten Teilung Polens. Die diesjährigen Unabhängigkeitsfeiern, so die Idee der polnischen Regierung, sollen sich nicht nur auf 1918 beschränken. Erinnert werden soll an alle modernen Unabhängigkeitsbestrebungen Polens im 20. Jahrhundert, so auch an die Solidarnosc. Für die deutsch-polnischen Beziehungen bietet dieser Ansatz eine Chance, nicht nur trennende Erfahrungen, sondern auch die Gemeinsamkeiten zu betonen. Für die meisten Deutschen war Polen 1918 ein unerwünschter „Saisonstaat“, die deutsch-polnischen Beziehungen wurden für Jahrzehnte zu einem europäischen Konfliktherd. Erst der in den 1960er Jahren beginnende Aussöhnungsprozess brachte die Wende. Die Solidarnosc erkämpfte Polens Unabhängigkeit mit friedlichen Mitteln und im Geiste des Dialogs mit allen Nachbarn. Die Solidarnosc- Revolution führte nicht nur zu Polens Souveränität, sondern auch zur deutschen Wiedervereinigung. Die polnischen Unabhängigkeitsbestrebungen im 20. Jahrhundert lehren, dass ein friedliches Mitteleuropa und ein souveränes Polen nur im Geiste der Partnerschaft zwischen den Nationen erreicht werden können. Eine stabile polnische und deutsche Demokratie gibt es nur auf der Grundlage einer positiven Politik gegenüber allen Nachbarn.

Basil Kerski Chefredakteur
Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Dialog - epaper die aktuelle Ausgabe 123/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …
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Kategorie Kunstmagazine und Kulturmagazine

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Verfasst von Dorota T. | Alkoven | 04.01.2018
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