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Titelbild von MAGNIFICAT - Das Stundenbuch - epaper. In der Ausgabe 7/2019 geht es um die Themen: Zum Titelbild; Editorial: Liebe Leserinnen und Leser!; Montag, 1. Juli 2019; Mariä Heimsuchung Dienstag; Thomas Mittwoch; Donnerstag, 4. Juli 2019; Freitag, 5. Juli 2019; Samstag, 6. Juli 2019; 7. Juli 2019: 14. Sonntag im Jahreskreis; Montag, 8. Juli 2019; Dienstag, 9. Juli 2019; Mittwoch, 10. Juli 2019; Benedikt von Nursia Donnerstag; Freitag, 12. Juli 2019; Samstag, 13. Juli 2019; 14. Juli 2019; Montag, 15. Juli 2019; Dienstag, 16. Juli 2019; Mittwoch, 17. Juli 2019; Donnerstag, 18. Juli 2019; FREITAG, 19. JULI 2019; SAMSTAG, 20. JULI 2019; 21. JULI 2019 16. SONNTAG IM JAHRESKREIS; MARIA MAGDALENA MONTAG 22. JULI 2019; BIRGITTA VON SCHWEDEN DIENSTAG 23. JULI 2019; MITTWOCH, 24. JULI 2019; IAKOBUS DONNERSTAG 25. JULI 2019; FREITAG, 26. JULI 2019; SAMSTAG, 27. JULI 2019; 28. JULI 2019 17. SONNTAG IM JAHRESKREIS; MONTAG, 29. JULI 2019; DIENSTAG, 30. JULI 2019; MITTWOCH, 31. JULI 2019; Urlaubsimpulse: Blickrichtung ändern; Unter die Lupe genommen: Urlaub – die Erlaubnis, sich zu entfernen; Die Mitte erschließen: Der Vollendung entgegen: Die Eucharistie; Namenstagskalender: Namenstage im Juli. Lesen Sie gerne Kunstmagazine und Kulturmagazine? Dann empfehlen wir Ihnen MAGNIFICAT - Das Stundenbuch - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
Titelbild von MAGNIFICAT - Das Stundenbuch - epaper. In der Ausgabe 7/2019 geht es um die Themen: Zum Titelbild; Editorial: Liebe Leserinnen und Leser!; Montag, 1. Juli 2019; Mariä Heimsuchung Dienstag; Thomas Mittwoch; Donnerstag, 4. Juli 2019; Freitag, 5. Juli 2019; Samstag, 6. Juli 2019; 7. Juli 2019: 14. Sonntag im Jahreskreis; Montag, 8. Juli 2019; Dienstag, 9. Juli 2019; Mittwoch, 10. Juli 2019; Benedikt von Nursia Donnerstag; Freitag, 12. Juli 2019; Samstag, 13. Juli 2019; 14. Juli 2019; Montag, 15. Juli 2019; Dienstag, 16. Juli 2019; Mittwoch, 17. Juli 2019; Donnerstag, 18. Juli 2019; FREITAG, 19. JULI 2019; SAMSTAG, 20. JULI 2019; 21. JULI 2019 16. SONNTAG IM JAHRESKREIS; MARIA MAGDALENA MONTAG 22. JULI 2019; BIRGITTA VON SCHWEDEN DIENSTAG 23. JULI 2019; MITTWOCH, 24. JULI 2019; IAKOBUS DONNERSTAG 25. JULI 2019; FREITAG, 26. JULI 2019; SAMSTAG, 27. JULI 2019; 28. JULI 2019 17. SONNTAG IM JAHRESKREIS; MONTAG, 29. JULI 2019; DIENSTAG, 30. JULI 2019; MITTWOCH, 31. JULI 2019; Urlaubsimpulse: Blickrichtung ändern; Unter die Lupe genommen: Urlaub – die Erlaubnis, sich zu entfernen; Die Mitte erschließen: Der Vollendung entgegen: Die Eucharistie; Namenstagskalender: Namenstage im Juli. Lesen Sie gerne Kunstmagazine und Kulturmagazine? Dann empfehlen wir Ihnen MAGNIFICAT - Das Stundenbuch - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
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Lesen Sie das Editorial von MAGNIFICAT - Das Stundenbuch - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift MAGNIFICAT - Das Stundenbuch - epaper die aktuelle Ausgabe 7/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Was ist für Sie lebensnotwendig? Was zählen Sie zu den Dingen, auf die Sie nicht verzichten können? Im Französischen gibt es dafür zwei Ausdrücke, besoin „Bedürfnis“ und désir, gewöhnlich mit „Verlangen“ übersetzt. Während die Bedeutungen in der Alltagssprache nah beieinanderliegen, hat der jüdische Philosoph Emmanuel Lévinas anhand dieser Wörter zwei Dimensionen menschlichen Bedürfens herausgearbeitet, die sich grundlegend voneinander unterscheiden. Für ihn zielt besoin auf das, was das schiere Überleben sichert, Essen und Trinken, Kleidung, aber auch auf das, was Genuss hervorbringt – kurz alles, was unmittelbar dem Ich dient. Demgegenüber hat désir für Lévinas mit dem uneinholbar Anderen zu tun. Es steht für alles, was über das vordergründig Lebensnotwendige hinausreicht; désir ist unstillbar, zielt auf Unendlichkeit und hat mit überbordender Freigebigkeit zu tun. Die lateinische Wurzel ist desiderium, der sehnliche Wunsch. Das Verbum dazu: desiderare, sich etwas „von den Sternen herab“ ( de und sidus ) wünschen, sehnen, erflehen. Mir fällt der kleine Prinz ein, dessen Schöpfer Antoine de Saint-Exupéry diesen Monat 75 Jahre tot ist. Der kleine Prinz kommt eines Tages nach langer Reise auf der Erde an und führt mit seinen Berichten den in der Wüste notgelandeten Erzähler in dessen Kindheit zurück. Gewiss, die Sehnsucht hat mit Kindheit und Heimat zu tun (siehe S. 359–362). Doch ist sie größer als bloße Nostalgie (Rückkehrsehnsucht, „Heim-Weh“). Kann sie, die sich ausspannt nach dem Unerreichbaren, kann die Sehnsucht Heimat werden? Für mich ist sie ganz personal. Sie hat mit Menschen zu tun. Im kleinen Prinzen seh ich sie symbolisiert. Er, der unverhofft aus weiten Fernen kommt – und aus Sehnsucht nach seiner Rose nicht bleiben kann. Und der doch in seinem Lachen fern-nah bleibt. Wohnung für die Ewigkeit Offb 21, 1–27 Unser Titelbild ist das vorletzte Bild im Miniaturenzyklus, der in der Bamberger Apokalypse den lateinischen Text der Offenbarung begleitet. Es bezieht sich auf den Textabschnitt Offb 21, 1–27, der sich auf den drei Seiten vor der ganzseitigen Miniatur findet. Vision des Johannes Textgetreu sehen wir einen Engel (nach dem Text ist es einer der sieben Engel, welche die sieben Zornesschalen ausgegossen haben, vgl. Offb 16, 1–21), der den Seher Johannes (vgl. Offb 1, 1) auf einen kleinen Berg führt (s. Innenkarte) , um ihm die Heilige Stadt, das Himmlische Jerusalem zu zeigen. Nach Offb 21, 10 müsste es eigentlich ein großer, hoher Berg sein. Darauf hat der unbekannte Malermönch aus Platzgründen verzichtet, doch dadurch, dass der Engel den lilienbekrönten Stab (eigentlich müsste er goldfarben sein, der Engel vermisst mit ihm die Stadt, vgl. Offb 21, 15–17) in die Höhe reckt und den gebeugt gezeigten Seher am rechten Unterarm zu sich emporzieht, erweckt er den Eindruck eines großen Höhenunterschieds auf andere Weise. Johannes ist wie meistens in der Bamberger Apokalypse in einem dunklen Gewand (die Farben changieren) dargestellt. Sein Mantelzipfel weht nach hinten, was seine Bewegung deutlich macht. Der Engel kontrastiert dazu in einem hellen Gewand, und auch die Farben der beiden Heiligenscheine sind kontrastreich aufeinander abgestimmt. Auf vielen Bildern in der Bamberger Apokalypse sind Engel und Seher auf diese Weise aufeinander bezogen, aber auch voneinander abgesetzt. Oft sind sie in geradezu spielerischer Bewegung dargestellt, berühren sich und schauen sich an, sodass man fast meint, einem tänzerischen Spiel beizuwohnen. In der Literatur ist deshalb schon vom „Pas de deux“ des Engels mit dem Seher gesprochen worden. Es ist eine Vision, die hier geschildert wird, die Himmlische Stadt kommt vom Himmel herab, sie ist „erfüllt von der Herrlichkeit Gottes“ (Offb 21, 11). Dies drückt die Reichenauer Buchmalerei durch den Goldgrund aus, der die Stadt erfüllt und den unteren Teil der Miniatur hinterfängt. Die Buchstaben der Rückseite sind in der Goldfläche abgedrückt und die Initiale des folgenden Kapitels (E) schlägt oben rechts im grau-rosa Himmel durch. Das Himmlische Jerusalem
Wegen des üppigen Goldgrunds muss der Maler darauf verzichten, die Himmlische Stadt textgetreu glänzend zu zeigen, ist sie doch „aus reinem Gold“ gebaut (Offb 21, 18). Auch auf die zahlreichen im Text genannten Edelsteine und Perlen, auf die Engel, auf die Namen der zwölf Stämme, der zwölf Apostel und weitere Details verzichtet er. Ihm kommt es darauf an zu zeigen, dass sie erfüllt ist von der Herrlichkeit Gottes, darauf konzentriert er seine Darstellung. Was er hingegen zeigt, ist die „große und hohe Mauer“ (Offb 21, 12, hier allerdings perspektivisch verzerrt) und die zwölf Tore, die nach den vier Himmelsrichtungen zu vier Gruppen mit je drei kuppelgekrönten Toren angeordnet sind (vgl. Offb 21, 13). Der Grundriss der Stadt wird quadratisch beschrieben (vgl. Offb 21, 16). Daraus hat der Maler eine ovale Form gemacht, was der Stadt eine organischere Form verleiht und besser mit dem Nimbus des Lammes in ihrem Zentrum korrespondiert. Das Lamm in der Mitte
Einen Tempel sah ich nicht in der Stadt. Denn der Herr, ihr Gott, der Herrscher über die ganze Schöpfung, ist ihr Tempel, er und das Lamm“ (Offb 21, 22). So bildet das Lamm Gottes als Symbol für Christus, wie der Nimbus mit dem Kreuz zeigt, die klare Mitte der Himmlischen Stadt. Dabei ist das Bild des Lammes dem Johannesevangelium entnommen, wo es Johannes der Täufer ist, der Jesus als das Lamm Gottes bezeichnet (vgl. Joh 1, 29.36). Hier steht das Lamm auf der versiegelten Schriftrolle. Da die sieben Siegel aber schon in den Kapiteln 6–8 geöffnet wurden, ist hiermit vielleicht eher das „Lebensbuch des Lammes“ gemeint, in dem diejenigen eingetragen sind, die eingelassen werden in die Himmlische Stadt (Offb 21, 27). „Die Stadt braucht weder Sonne noch Mond, die ihr leuchten. Denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie und ihre Leuchte ist das Lamm“ (Offb 21, 23). Genau das hat der Maler mit genial einfachen Mitteln dargestellt. Die zentrale Stellung des Lammes, umgeben nur vom Mauerkranz der Stadt, der Goldgrund und die helle Farbe des Lammes mit dem goldgefüllten Nimbus sprechen für sich. Die Stadt leuchtet aus sich heraus, weil das Lamm ihre Mitte ist. Sie muss nicht von außen angestrahlt werden. Der Bibeltext spricht ausgesprochen einladend von der Stadt Gottes: Ganze Völker werden in ihrem Licht einhergehen (vgl. Offb 21, 24), ihre Tore werden den ganzen Tag nicht geschlossen und Nacht gibt es sowieso nicht mehr (vgl. Offb 21, 25). Das macht Mut, dass auch wir uns in dieser Stadt zu Hause fühlen dürfen, dass sie unsere Heimat ist, weil wir zum Lamm gehören. Paulus ermutigt uns ebenfalls, darauf zu vertrauen, dass wir Bürger dieser Stadt sind: „Ihr seid also jetzt nicht mehr Fremde und ohne Bürgerrecht, sondern Mitbürger der Heiligen und Hausgenossen Gottes“ (Eph 2, 19). Oft sind wir unsicher, manchmal haben wir Angst. „Meinst du, er hat a Plätzle für mich? Nur ganz unten, direkt hinter der Tür?“ so fragte die sterbende Mutter eines Freundes ihren Sohn. Uns geht es oft nicht anders. Aber dieses Bild aus der Bamberger Apokalypse und noch mehr der zugrundeliegende Oft sind wir unsicher, manchmal haben wir Angst. „Meinst du, er hat a Plätzle für mich? Nur ganz unten, direkt hinter der Tür?“ so fragte die sterbende Mutter eines Freundes ihren Sohn. Uns geht es oft nicht anders. Aber dieses Bild aus der Bamberger Apokalypse und noch mehr der zugrundeliegende

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift MAGNIFICAT - Das Stundenbuch - epaper die aktuelle Ausgabe 7/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …

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Ausgabe 7/2019 vom 01.06.2019
Erscheint monatlich , 12 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
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Kategorie Kunstmagazine und Kulturmagazine
TrustedShops Bewertung
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