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Lesen Sie das Editorial von Theater der Zeit - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Theater der Zeit - epaper die aktuelle Ausgabe 6/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Das Theater Thikwa ist ein Theater des ungezähmten Spiels“, sagt die Jurorin Dorte Lena Eilers in ihrer Rede zur Verleihung des Martin-Linzer-Theaterpreises 2018. Mit dem jährlich von Theater der Zeit vergebenen Preis werden Ensembles oder freie Gruppen für herausragende künstlerische Leistungen ausgezeichnet. Das Theater Thikwa mit seiner Spielstätte in Berlin-Kreuzberg bewegt sich an den Rändern des Konventionellen, arbeitet mit behinderten und nichtbehinderten Spielern von höchster Eigenheit. Das zieht auch immer wieder Gastkünstler an wie die Performerin Anne Tismer, die in diesem Heft über ihre Zusammenarbeit mit dem Ensemble des Theaters Thikwa schreibt. Im Gespräch mit Patrick Wildermann erzählen die künstlerischen Leiter Gerd Hartmann und Nicole Hummel, was das Theater Thikwa so einzigartig macht.

Vor ein paar Jahren sah in der freien Szene alles nach Aufbruch aus. 2012 gründete sich die Koalition der freien Szene, und im Maiheft desselben Jahres befragte Theater der Zeit über zwanzig Theatermacherinnen und Theatermacher zu den Potenzialen der freien darstellenden Künste, darunter Matthias Lilienthal, Amelie Deuflhard, Luk Perceval, Carena Schlewitt, Johan Simons, Kathrin Tiedemann und Christophe Knoch. Wie aber sieht es heute aus? Knoch, einer der Mitgründer der Koalition der freien Szene und deren jahrelanger Sprecher, verkündete im April dieses Jahres frustriert seinen Abschied. „Der freien Szene geht es schlechter als noch vor einigen Jahren“, sagte Knoch auf der Pressekonferenz zu seinem Rückzug. Vor allem die rasant steigenden Mieten führten zu einer existenziellen Bedrohung freien Kunst- und Theaterschaffens. Darüber könne auch die Mittelerhöhung für die freie Szene in den Kulturhaushalten nicht hinwegtäuschen. Die freie Szene – angekommen, aber auch an eine Grenze gekommen? In unserem Schwerpunkt zur freien Szene macht Tom Mustroph eine Bestandsaufnahme. Die freie Szene hat sich institutionalisiert. Sie vertritt selbstbewusst ihre Interessen, in Verbänden und Lobbyorganisationen. Und sie nähert sich immer mehr dem Stadttheater an, als dessen Gegenmodell sie einst angetreten war. Ästhetisch und organisatorisch werden sich die einstigen Gegensätze beständig ähnlicher. Besteht die Gefahr, dass jeweils nur das Schlechteste bleibt: die prekären Projektexistenzen der freien Szene und die starren Hierarchien des Stadttheaters? Das diskutieren Claudia Bosse, Simon Kubisch und Tina Pfurr. Auch hier zeigt sich, dass vor allem die ökonomischen Bedingungen – vom Fördersystem bis zu durch hohe Mieten bedrohten Orten – der Gradmesser der Freiheit und künstlerischen Autonomie sind. Am Ende steht die Frage: Wie frei ist die freie Szene? Und wie geht es weiter?

Die Frage stellt sich auch in München. Nachdem Matthias Lilienthal seinen Abschied von den Kammerspielen, wo er Stadttheater und freie Szene zusammenbrachte, verkündet hat, schlagen die Wellen hoch. Lilienthal hatte auch eine wichtige Rolle als Berater bei der Berufung des inzwischen nicht mehr amtierenden Intendanten der Volksbühne, Chris Dercon, gespielt. Doch die Münchner Kammerspiele und die Berliner Volksbühne könne man nicht vergleichen, sagt unser Kolumnist Josef Bierbichler. Auch in Stuttgart stehen die Zeichen auf Abschied, Schauspielintendant Armin Petras hört mit dem Ende der Spielzeit auf. Künftig arbeitet er als Hausregisseur am Theater Bremen. Otto Paul Burkhardt wirft noch einmal einen Blick auf die fünf Jahre der Intendanz von Petras, den nicht unbedingt einfachen, aber starken Beginn, die Mühen der Mitte und das fulminante Finale. Im Künstlerinsert zeigen wir in diesem Heft ein ganz besonderes Objekt: den Mercedes-Benz Ponton, den sich Helene Weigel 1967 als Dienstwagen für das Berliner Ensemble anschaffen ließ. Das kam in der weitgehend autofreien DDR einem Skandal gleich, galt doch ein Mercedes aus dem Westen als Auto des Klassenfeinds. Der Wagen wird ab dem 29. Juni in dem Projekt „Brecht in der Auto-Werkstatt“ des Künstlers Olaf Nicolai eine zentrale Rolle spielen. Zusammen mit der BE-Dramaturgin Sabrina Zwach spricht Nicolai über das Auto, dessen Ummontage und die Umformatierung des Menschen. Im Stückabdruck veröffentlichen wir in dieser Ausgabe „europa flieht nach europa“ von Miroslava Svolikova, eine karnevaleske Groteske zwischen Mythos und Gegenwart. Das Stück ist zu den diesjährigen Autorentheatertagen am Deutschen Theater Berlin eingeladen und wird dort uraufgeführt. Gerade in einem Band erschienen ist eine Gesamtschau der Aktionen des Zentrums für Politische Schönheit. Wie wenig das letztlich mit Kunst und Aufklärung zu tun hat, beschreibt Jakob Hayner in seiner Buchrezension. Mit dem Arbeitsbuch „Der Dinge Stand / The State of Things“ zu Puppen- und Objekttheater, das am 1. Juli erscheint, verabschieden wir uns in die Spielzeitpause und wünschen einen angenehmen Sommer und gute Lektüre.

Die Redaktion
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