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Lesen Sie das Editorial von Binnenschifffahrt - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Binnenschifffahrt - epaper die aktuelle Ausgabe 5/2015 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Lesen Sie, was der Chefredakteur Krischan Förster, in dieser Binnenschifffahrt Ausgabe 5/2015 vom 20.05.2015 schreibt:

Bärendienst für die Bahn

Die Ware sucht sich immer ihren Weg. Dieser Leitspruch, allen Akteuren des Transportsektors bestens bekannt, hat sich während des Bahnstreiks wieder einmal bewahrheitet. Ja, der Ausstand der Lokführer hatte schmerzliche Auswirkungen, nicht nur für Heerscharen von Pendlern, sondern mehr noch für die Wirtschaft. Der Schaden geht in die Millionen.

Sicher, die Versorgung mit Erz und Kokskohle wurde mancherorts problematisch. Aber es gab keine Produktionsausfälle, keine ernsthaften Engpässe in der Versorgung oder Auslieferung. Dafür hat die Bahn selbst gesorgt, indem sie die wichtigen Güterzüge weiter bemannte. Der Rest ist auf die Straße gewandert – allein für Ford rollten 2500 Fahrzeuge über die Straße in die Seehäfen.

Der Streik war aus einem anderen Grund fatal. Das Image der Bahn als Verkehrsträger hat erheblich gelitten. Der streitlustige GdL-Chef Weselsky hat, bei allem Verständnis für das Grundrecht auf Streik, der Branche einen Bärendienst erwiesen.

Allen Bemühungen und politischen Beteuerungen zum Trotz hakt es weiter bei der Verlagerung von Gütermengen auf die Bahn oder das Binnenschiff. Die tagelangen Ausfälle haben das Vertrauen in den Verkehrsträger Schiene eher nicht verstärkt. Und die Binnenschifffahrt? Deren Bundesverband BDB nutzte die Streiktage, um für eine stärkere Vernetzung der Verkehrsträger unter Einbeziehung des Binnenschiffes zu werben. Trimodal organisierte Logistikketten seien geeignet, bei Störungen den Güterverkehr aufrecht zu erhalten und den volkswirtschaftlichen Schaden gering zu halten, hieß es in einer Erklärung. Die Resonanz? Nahe Null.

Anfragen der verladenden Wirtschaft nach alternativen Schiffstransporten sind dem Vernehmen nach komplett ausgeblieben. Der Notfall, wenn es ihn denn gab, wurde vielerorts anders gelöst. Es ist daher nicht viel mehr als eine vage Hoffnung, dass Unternehmen ihre Logistikkonzepte bei der Aufarbeitung der Streiktage doch noch mal auf den Prüfstand stellen und dabei den Blick auch aufs Wasser richten.

Jüngste Entscheidungen in Berlin graben der Binnenschifffahrt zudem weiter das Wasser ab. Ein zweilagiger Containerverkehr im westdeutschen Kanalgebiet, der dem Gewerbe zu Chancengleichheit und einem ordentlichen Nachfrageschub verholfen hätte – durchgefallen bei den sogenannten Quick Scans zum neuen Bundesverkehrswegeplan und damit vertagt auf den Sankt-Nimmerleins-Tag. Anderen Projekten, für das System der deutschen Wasserstraßen ebenso wichtig, droht in Zeiten von Priorisierung und Geldnot ein ähnliches Schicksal.

Und dennoch – es gibt Chancen, vielleicht nicht in der Breite, dann aber sicher in der Nische. Und sei es der Transport von Recyclingprodukten auf der Donau, wie jüngst in München diskutiert. Aufgeben gilt nicht.
Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Binnenschifffahrt - epaper die aktuelle Ausgabe 5/2015 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …
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Ausgabe 5/2015 vom 20.05.2015
Erscheint monatlich , 12 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
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Kategorie Logistikmagazine und Medienmagazine

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