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SCHIFFFAHRT Niedrigwasser bremst den Aufschwung
TECHNIK Green Shipping mit Abgasnachbehandlung
LOGISTIK Milliarden für die Infrastruktur
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Ausgabe 4/2016 vom 20.04.2016
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Lesen Sie das Editorial von Binnenschifffahrt - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Binnenschifffahrt - epaper die aktuelle Ausgabe 4/2016 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Groß gedacht …

Ist es ein großer Wurf? Der jüngst vorgestellte neue Bundesverkehrswegeplan ist zumindest in großen Teilen der Wirtschaft und der Verbände auf positive Resonanz gestoßen. Und tatsächlich: Es gibt so viel Geld wie nie zuvor für Investitionen in die deutsche Infrastruktur – 264,5 Mrd. € in den kommenden anderthalb Jahrzehnten. Das ist ein ebenso gutes wie auch längst überfälliges Signal. Denn mit jedem Tag steigen durch die Vielzahl an maroden Bauwerken die Staugefahr und die Ausfallrisiken. Insofern ist die von Verkehrsminister Dobrindt ausgegebene Maxime »Erhalt vor Neubau« alternativlos. Und es ist dann auch konsequent, mehr als zwei Drittel des Geldes (69 %) allein für Wartung und Reparatur vorzusehen. Aber so zeigt sich auch, dass selbst eine überaus stattliche Milliardensumme bei weitem nicht ausreicht, um alle Wünsche zu erfüllen, nicht einmal alle dringlichen und wirtschaftlich sinnvollen. Das trifft auch das System Wasserstraße.

Wie nicht anders zu erwarten, sitzen Binnenschiffer und Häfen am Katzentisch, wenn es um die Verteilung des Geldes geht, mit knapp 30 Mrd. € sind weniger als 10% vorgesehen, den Löwenanteil räumen wie gewohnt Straße (130 Mrd. €) und Bahn (105 Mrd. €) ab. Um es mit anderen Zahlen auszudrücken: Unter den rund 2.000 Projektideen, die zur Bewertung im BVWP 2030 angemeldet worden waren, entfielen »nur« 50 auf Bundeswasserstraßen. So gesehen ist die Ausbeute wiederum gar nicht schlecht.

Fahrrinnenvertiefung an Rhein und Main, Ausbau Wesel-Datteln-, Datteln-Hamm-, Dortmund-Ems-Kanal, Küstenund Elbe-Seitenkanal sowie der Donau, Verlängerung der Neckar-Schleusen und Bau der zweiten Kammern an der Mosel, dazu der vorgezogene Ersatzneubau einer Schleuse in Scharnebeck – das sind die Vorhaben, die als sinnvoll erachtet wurden und auch umgesetzt werden sollen, um Engpässe in wichtigen Verkehrskorridoren zu beseitigen.

Ein ähnliches Vorgehen wie beim BVWP ist auch in Nordrhein-Westfalens neuem Hafen- und Logistikkonzept zu beobachten. Trotz aller Mahnungen im Vorfeld haben nur 13 Häfen die Einstufung als »landesbedeutsam« erhalten und dürfen künftig auf Zuwendungen aus dem Düsseldorfer Füllhorn hoffen. Alle anderen dürfen sich vermutlich hinten anstellen.

Es ist wie so oft im Leben: Wo Licht ist, fällt auch Schatten. Die Wunschlisten zum Bundesverkehrswegeplan oder zum NRWHafenkonzept, auch das war abzusehen, konnten nicht lückenlos befriedigt werden. Das ist im Grundsatz gar nicht zu kritisieren. Das ist Realpolitik, die versucht, mit dem vorhandenen (begrenzten) Geld das verkehrspolitisch und gesamtwirtschaftlich Sinnvollste anzustellen. Denk- und Bewertungsfehler eingeschlossen.

Der Diskussionsprozess ist offiziell eröffnet, auf der Bundes- genauso wie auf der Landesebene, noch ist vermeintlich nichts für die Ewigkeit in Stein gemeißelt. Doch, so lässt sich annehmen, dürfte der Spielraum für Nachbesserungen in Berlin wie Düsseldorf nach den langen, langen Vorarbeiten ziemlich begrenzt sein. Jetzt geht es um etwas anderes: zügig planen, Verfahren beschleunigen, Aufträge vergeben. Papier ist geduldig, am Ende ist wichtig, dass wirklich etwas passiert.

Viel Spaß beim weiteren Lesen wünscht Krischan Förster, Chefredakteur
Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Binnenschifffahrt - epaper die aktuelle Ausgabe 4/2016 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …
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Ausgabe 4/2016 vom 20.04.2016
Erscheint monatlich , 12 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
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Kategorie Logistikmagazine und Medienmagazine

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