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Lesen Sie das Editorial von ÖKOJAGD - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift ÖKOJAGD - epaper die aktuelle Ausgabe 3/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Liebe Leserinnen und Leser,

„Artenschutz durch Jagd“ – war unser zentrales Thema in der letzten Ausgabe. Auch die facettenreichen Beiträge aus der Schweiz zum differenzierten Vorkommen der bodenständigen Vogelbeere trugen selbstverständlich dazu wesentlich bei. In allen Beiträgen aus unserem Nachbarland wurden vielfältige Zusammenhänge zwischen naturnaher Waldentwicklung und einer ebensolchen Jagd hergestellt und insbesondere die wegweisende Bedeutung einer konsequent waldfreundlichen Jagd glasklar nachgewiesen. Unseren aktuellen Schwerpunkt Schwarzwild – insbesondere den Zusammenhang zwischen hohen Beständen und der drohenden Afrikanischen Schweinepest – haben wir auch aus redaktionellen Gründen etwas hinausgezögert und, da uns stetig neue zeitnahe Nachrichten und aktuelle Fakten erreichten, in den Mittelpunkt gestellt. Dabei wollten wir Sie mit möglichst aktuellen Nachrichten versorgen. Doch wir haben es mit einem äußerst dynamischen Geschehen zu tun, das sich in immer bedrohlicherer Weise auch den bundesdeutschen Grenzen nähert, wie das spontane Auftreten in Belgien zeigt. Dabei ist die sprunghafte Ausbreitung durch menschlich bedingte Vektoren bedingt wie der weiträumigen Verbringung von infektiösen Produkten infizierter Wild- oder Hausschweine oder einem nicht ausreichend verantwortungsvollen Umgang bei Jagdreisen in Risikogebiete. Im Falle des Ausbruchs in Belgien kommen auch die Einschleppung durch militärische Manöver in betroffenen osteuropäischen Schweinepestgebieten oder gar der Import lebender Wildschweine von dort in Betracht. Ein letztlich nur nicht zeitlich genau zu vorhersagender Ausbruch der hoch ansteckenden Afrikanischen Schweinepest wurde oft prognostiziert, doch wohl nicht ernst genug genommen. Bisher ist von einer wirklichen Schwarzwildreduktion nicht auszugehen, in der Vergangenheit traten zwar Schwankungen und immer wieder auch geringere Strecken auf, doch stets musste eine mittel- und langfristige Entwicklung der Zahlen nach oben festgestellt werden.

Die Konsequenzen einer entsprechend effektiven Bejagung gelten nicht erst, seit die ASP droht. Auch aus Gründen der Landeskultur mit umfangreichen Schäden auf landwirtschaftlichen Fluren, zur Unfallverhütung von materiellen und Personenschäden im Straßenverkehr und aus Gründen des Artenschutzes aufgrund der Bedrohung von bodenbrütenden Arten oder seltenen Pflanzen wie Orchideen, ist eine Reduktion der schon seit Jahren anwachsenden Wildschweinbestände erforderlich.

Bei keiner größeren Wildart hatte bisher die deutsche Jägerschaft so freie Hand hinsichtlich von fehlenden Abschussplänen oder einer Vielzahl von erlaubten Jagdmethoden wie beim Schwarzwild. Für das Anwachsen der Wildschweinbestände werden verschiedene Gründe genannt wie z.B. Veränderungen in der Landbewirtschaftung mit zunehmendem Maisanbau, der Klimawandel mit milderen Wintern oder eine schnellere Folge von Mastjahren bei Buche und Eiche. Aber dann wäre die einzig sinnvolle jagdliche Reaktion, sofort mit effektiver, verstärkter Bejagung gegenzusteuern. Dies ist, wie Sie alle wissen, nie wirklich passiert. Die weitere Ausbreitung und Bestandserhöhung war gewünscht und in den vielen Revieren, in denen vorher kein Schwarzwild vorkam, wurde statt Munition Körnermais gekauft, um die Sauen an die eigene Fläche zu binden. Und auch jetzt noch scheinen viele „den Schuss nicht gehört“ zu haben, wie die geradezu als Skandal zu wertende Herausnahme der Duldung überjagender Hunde aus dem Entwurf zum Bundesjagdgesetz beweist. Im Interesse der Schwarzwildberichterstattung haben wir manche, auch aktuelle Berichte, zurückgestellt, die in der nächsten ÖKOJAGD-Ausgabe erscheinen. Die Reduzierung der Schwarzwildbestände im Interesse der Landeskultur und Verkehrssicherheit ist, ebenso wie die aller anderen Schalenwildarten zu Gunsten naturnaher Waldentwicklung, die unbestechliche Nagelprobe zur Legitimierung der Jagd in der Gesellschaft.

Vordergründige Besitzstandswahrung ist jedoch nach wie vor für viele Jagdausübungsberechtigte wichtiger als effektives, gemeinschaftliches Jagen. Im Moment sieht es nicht so aus, dass sich dies angesichts der drohenden ASP schlagartig ändern wird. Sorgen Sie mit dafür, dass dies in den Revieren, in denen Sie Verantwortung tragen, anders ist.

Herzlichst Ihre Elisabeth Emmert
Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift ÖKOJAGD - epaper die aktuelle Ausgabe 3/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …
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Sprache Deutsch
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Kategorie Naturzeitschriften, Landwirtschaftszeitungen und Umweltmagazine

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