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Lesen Sie das Editorial von Gemeinsam leben - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Gemeinsam leben - epaper die aktuelle Ausgabe 2/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Das vorliegende Heft trägt den Schwerpunkttitel „Diagnostik in inklusiven Schulen“ und befasst sich mit einer besonderen Herausforderung aktueller Schul- und Unterrichtsentwicklung und der Lehrkräftebildung im Kontext von Inklusion. Zwar zeigt der Blick nach Österreich, dass ein Regierungswechsel allein bereits die Entwicklung inklusiver Schulen beschleunigt zurückfahren kann (s. Zitat des Monats), allerdings zwingt nicht nur die Ratifikation der UN-Behindertenrechtskonvention, sondern auch der dynamisch verlaufende Globalisierungsprozess, Schulen als „Schulen der Vielfalt“ zu entwickeln, in denen der Blick auf die individuellen Lernvoraussetzungen und -prozesse Vorrang hat.

Demgegenüber hat schulische Diagnostik eine inzwischen mehr als 100jährige Tradition als Schulleistungsdiagnostik und ist damit eng mit der selektiven Funktion des Schulsystems verbunden: Die Feststellung von Leistungsdifferenzen ist nicht nur eine Zentralfunktion des Lehrer_innenhandelns und wird von den Lehrkräften als eine ihrer Kernaufgaben empfunden, sondern ist zugleich die Grundlage für die individuell folgenreichen Zuweisungen zu unterschiedlichen Schullaufbahnen. Damit steht sie sozusagen quer zur Aufgabe einer Weiterentwicklung der Sekundarstufe zu einer ‚Schule für Alle‘, die sich allerdings gerade in einer neuen Zweigliedrigkeit (Gymnasium plus Gesamtschule) einrichtet (ungeachtet eines nach wie vor starken Förderschulsystems). Parallel hierzu hat sich eine sonderpädagogische Diagnostik historisch herausgebildet, die in der psychologischen Testtheorie ihre Grundlagen findet. Insbesondere seit den 1970er Jahren hat sich in diesem Kontext eine reformorientierte Förderdiagnostik entwickelt, welche weniger einer Statusdiagnostik zur Feststellung sonderpädagogischer Förderbedarfe dient, als vielmehr der Analyse und Förderung individueller Lernentwicklungen.

Dieser Ansatz firmiert inzwischen unter dem Label einer ‚prozessbegleitenden Diagnostik‘ und soll die in inklusiven Schulen für alle Schüler_innen geforderte ‚individuelle Förderung‘ begleiten. Individuelle Förderung wie auch prozessbegleitende Diagnostik sind dabei Kerncharakteristika des sogenannten ‚adaptiven Unterrichts‘. Für eine solche prozessbegleitende Diagnostik sind nicht nur entwicklungslogische Kenntnisse einschließlich einer ökosystemischen Perspektive für das Lernumfeld der Lernenden von Bedeutung, die besonders im sonderpädagogischen Sektor entwickelt und in sogenannten Fördergutachten dokumentiert wurden, sondern auch eine hohe fachdidaktische Kompetenz, um Sachstrukturanalysen des Lerngegenstands adäquat vornehmen zu können. Letztere Kenntnisse werden v.a. bei den Fachlehrkräften vorausgesetzt, die wiederum aber in ihrer eigenen Ausbildung kaum Wissen über lernzieldifferenzierende (fach-)didaktische Maßnahmen erworben haben und alternative Formen der Leistungsrückmeldung über die Notengebung hinaus kaum praktizieren. Insofern gilt es nun, einen komplizierten Transferprozess von individueller Analyse von Lernwegen und Lernstrategien, fachdidaktischer Analyse des Lerngegenstandes und didaktischen Maßnahmen zur Förderung und Leistungsrückmeldung im lernzieldifferenzierten Unterricht zu ermöglichen, der nicht nur auf strukturell verankerten Kooperationsformen in inklusiven Schulen basiert, sondern auch von zeitlichen und räumlichen Möglichkeiten der gemeinsamen Unterrichtsentwicklung und -durchführung untermauert sein muss. Hier befinden wir uns allerdings sowohl im Bereich der fachwissenschaftlichen und fachdidaktischen Forschungen in den Universitäten am Anfang – als großer Gewinn kann hier die derzeit laufende Qualitätsoffensive Lehrerbildung gesehen werden, die hierfür maßgebliche Fördergelder bereitgestellt hat. Auch im Bereich der praktischen Umsetzung mangelt es nicht nur an Ressourcen für Teamteaching und hochwertiger Kooperation, sondern auch an einer entwickelten Kultur der Zusammenarbeit, die sowohl im jeweiligen Schulentwicklungsprozess als auch in Ausund Fortbildungen systematisch zu verankern wäre.

Die hier vorgelegten Beiträge widmen sich sowohl überblickshaft dieser Thematik (Reto Luder) und nehmen darüber hinaus auch Einzelthematiken in den Blick wie beispielsweise diagnostische Kompetenzen im Bereich der Leseförderung geistig behinderter Schüler_innen (Arno Koch) oder auch die Einbeziehung von Schüler_innen in die Diagnose-Settings (Kathrin Müller). Christoph Schulz, Maik Walm (Gast-Editor dieses Heftes), Thomas Häcker und Vera Moser veröffentlichen erste Ergebnisse einer Erhebung an ganztägig arbeitenden Sekundarstufenschulen im Land Mecklenburg- Vorpommern und fokussieren sich im Rahmen des Beitrages auf den Umgang mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen. Weiterhin beschäftigt sich Katja Zehbe mit der Veränderung der Diagnostik und professionellen Zuständigkeit in Berlin vor dem Hintergrund möglicher theoretischer Perspektiven für eine inklusive Diagnostik. Der Rechtsbeitrag dieses Heftes enthält ein brisantes Interview zur Thematik schulischer Diagnostik im Bereich geistiger Entwicklung.

Für diese Beiträge wie für die gewohnten weiteren Rubriken wünschen wir wie immer eine anregungsreiche Lektüre.
Maik Walm und Vera Moser
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Kategorie Zeitschriften für Pädagogik

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