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Inklusion trifft Intersektionalität
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Lesen Sie das Editorial von Gemeinsam leben - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Gemeinsam leben - epaper die aktuelle Ausgabe 1/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Der Titel dieses Heftes mag manchen Leserinnen und Lesern sehr abstrakt erscheinen. Dahinter steckt jedoch eine aktuelle theorie- und praxisrelevante Debatte, die vor mehr als zehn Jahren begann und inzwischen immer mehr Fahrt aufnimmt. Aus diesem Grunde haben wir uns entschieden, die Bedeutung des Zusammenhangs von Inklusion und Intersektionalität ausführlich darzustellen. An dieser Stelle soll zunächst ein kurzer Problemaufriss erfolgen. Daran anschließend geben wir einen zusammenfassenden Überblick über die einzelnen Beiträge dieses Heftes. „Inklusion trifft Intersektionalität“: Die Begriffe Inklusion und Intersektionalität spiegeln – im Allgemeinen – zwei sehr unterschiedliche gesellschaftliche Diskurse wider.

Inklusion: Spätestens seit der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen (UN-BRK 2006/09) werden die gesellschaftlichen Verhältnisse rings um das Thema Behinderung – v. a. unter soziologischen Aspekten – vermehrt zwischen den beiden Polen von Inklusion und Exklusion reflektiert. Für die Pädagogik dagegen bedeutet Inklusion v. a. die Einführung inklusiver Bildungseinrichtungen (v. a. Kindertagesstätten und Schulen) und die gemeinsame Förderung und Unterrichtung ALLER Kinder. Wir sprechen deshalb von Inklusiver Pädagogik. Diese Debatte, die in der (alten) Bundesrepublik Deutschland bekanntlich seit den 1980er Jahren unter dem Begriff „Integrationspädagogik“ geführt worden war, konzentrierte sich damals zunächst auf behinderte und nicht behinderte Kinder und Jugendliche, aber bereits seit den 1980er Jahren wurde auch betont, dass es sich dabei um eine Pädagogik für ALLE Kinder und Jugendlichen handeln sollte.

Damit wurde spätestens in den 1990er Jahren die Perspektive erweitert: Behinderung wurde ins Verhältnis gesetzt zu anderen relevanten sozialen Verhältnissen: zwischen den Geschlechtern sowie den Angehörigen unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft. Mit der Forderung nach einer Inklusiven Pädagogik für ALLE Kinder und Jugendlichen wurde – spätestens seit der UN-BRK – das Spektrum der zu berücksichtigenden sozialen Ungleichheitslagen und der daraus resultierenden unterschiedlichen sozialen Konstellationen erweitert: die unbedingte Konzentration auf den Umgang mit behinderten Kindern und Jugendlichen in der Pädagogik ist zwar noch spürbar; jedoch erhalten auch die anderen sozialen Ungleichheitslagen – sowie auch mögliche Wechselwirkungen zwischen ihnen – immer mehr wissenschaftliche und bildungspolitische Aufmerksamkeit. In diesem Zusammenhang hielt zu Beginn der 2000er Jahre der Begriff Intersektionalität Einzug in den inklusionspädagogischen Diskurs. Intersektionalität: Dieser Begriff entstammt einer seit den 1970er Jahren formulierten Kritik schwarzer Frauen an der feministischen Bewegung, die sich weitgehend an den Problemlagen weißer mittelschichtangehöriger Frauen orientierte und andere Personengruppen und soziale Konstellationen übersah oder als „add-on“ betrachtete. Vor diesem Hintergrund konzentriert sich die allgemeine (nordamerikanisch geprägte) Intersektionalitätsforschung auf Wechselwirkungen zwischen „gender – class – race“ und versteht sich dabei als Weiterentwicklung der feministischen Frauen- und Geschlechterforschung.

Auch in der – von den USA beeinflussten – deutschen Intersektionalitätsforschung wird diese Trias gesellschaftlicher Strukturkategorien (Klasse – Geschlecht – Ethnizität) für die Analyse sozialer Ungleichheitslagen als zentral angesehen. Die Kategorie Behinderung spielt in der allgemeinen Intersektionalitätsforschung bisher nur eine marginale Rolle, auch wenn sich dies, vor allem von der Kritischen Behinderungsforschung, den Disability Studies und der Inklusiven Pädagogik angestoßen, allmählich zu ändern scheint. Wenn es aber so ist, dass die Diskurse über Inklusion einerseits und Intersektionalität andererseits kaum Berührungspunkte miteinander aufweisen, dann stellt sich die Frage, wie wir den Titel dieses Heftes von „Gemeinsam leben“ begründen?
Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Gemeinsam leben - epaper die aktuelle Ausgabe 1/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …
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Steckbrief von Gemeinsam leben - epaper

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Nächste Ausgabe 2/2019 am 03.04.2019
Erscheint quartalsweise , 4 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
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Kategorie Zeitschriften für Pädagogik

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