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Zeitschrift Migration und Soziale Arbeit - epaper

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Lesen Sie das Editorial von Migration und Soziale Arbeit - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Migration und Soziale Arbeit - epaper die aktuelle Ausgabe 4/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Liebe Leserin, lieber Leser,
Medien sind in unserer heutigen Welt nicht mehr weg zu denken. Neben den traditionellen Formen, wie Fernsehen, Film, Radio oder Zeitung, sind vor allem die neuen Medien, wie das Internet, Computer, Tablets und Smartphones als digitale Helfer in den letzten Jahrzehnten in unserem Alltag immer unentbehrlicher geworden. Digitale und soziale Medien in Form von online Plattformen, wie Facebook, Twitter, Youtube oder Xing haben eine große Relevanz und oftmals einen essentiellen Mehrwert für ihre Nutzerinnen und Nutzer.

Doch stellt die Mediennutzung stets für das persönliche und gesellschaftliche Wohl eine Bereicherung dar, oder bedürfen auch die Nutzungsformen sowie die Medienberichterstattung einer kritischen Reflexion? Ereignisse der letzten Jahre zeigen, welche Macht und Auswirkung mediale Berichterstattungen vor allem im Kontext von Migration haben können. „Der Sommer des Willkommens 2015“, „die EU-Flüchtlingskrise“, „das Sterben im Mittelmeer“, „die Kölner Silvesternacht“, „der Fall Mesüt Özil“, und jüngst „der Volksaufstand in Chemnitz“ sind von den Medien kreierte Nachrichten und Slogans, unter denen fast ein jeder ein spezifisches medial geprägtes Bild und Verständnis kognitiv gespeichert hat. Fragen, die in diesem Kontext zu stellen sind, sind die folgenden: Welche Macht haben Medien in der öffentlichen und politischen Debatte um Migration? Wie prägen soziale Medien unsere Sicht auf die Welt und wie werden die Themen Migration und Flucht medial repräsentiert? Wieso wird über gewisse Vorfälle ausführlich berichtet und werden andere ignoriert, um nicht in der breiten öffentlichen Debatte diskutiert zu werden? Migration sollte medial weder tabuisiert jedoch auch nicht dramatisiert werden, wie oftmals durch metaphorische Bezeichnungen wie „Migrationsströme“ und „die Flüchtlingswelle“ geschehen, die zum Ziele haben, gesellschaftliche Angst und Panik zu schüren.

Und nicht nur Fragen der Mediendarstellung, sondern auch der Inanspruchnahme, sollten im Kontext von Migration gestellt werden: Wie gestaltet sich die Nutzung von Medien durch Migrantinnen und Migranten? Ermöglichen Sie Teilhabe, Integration und die Aufrechterhaltung transnationaler sozialer Beziehungen? Und stellen digitale Medien als sogenanntes „drittes Medium“ ein Objekt der Kommunikationsförderung oder -störung zu Verständigung dar? Diese Fragen möchte das vorliegende Heft zum Thema „Medien und Migration“ zum Ausgangspunkt nehmen und näher beleuchten.

Der Themenbereich wird eröffnet durch zwei Beiträge, die den Zusammenhang von Migration und Medien im Allgemeinen erörtern. Thomas Kunz blickt historisch zurück und zeichnet Bilder von Fremden in den Medien nach. Dabei beschreibt er, was wirklich das „Neue“ an den aktuellen Debatten um Migration und Flucht ist und entschlüsselt (neo-)rassistische und (neu-)rechte Motive. Auch der Beitrag von Peter Holzwarth behandelt das Thema Migration und die Repräsentationen in den Medien, indem er anhand von konkreten Film- und Medienbeispielen die Darstellung von Minderheiten thematisiert und somit die Schnittfelder der Medienpädagogik, Filmbildung und Migration als Kernelement betrachtet.

Die nächsten drei Beiträge haben gemeinsam, dass sie jeweils auf empirischen Forschungsprojekten basieren und auf die Bedeutung von Medien im Fluchtkontext fokussieren. Maria Ullrich und Katharina Witterhold beschreiben die Rolle von Medien in der Flüchtlingszusammenarbeit in Deutschland. Sie analysieren in ihrem Beitrag, wie digitale Medien in der Kommunikation zwischen Professionellen und Geflüchteten zu vermittelnden Grenzobjekten werden. Henrike Friedrichs-Liesenkötter und Freya-Maria Müller fokussieren in diesem Themenkontext auf die Bedeutung digitaler Medien für Jugendliche mit Fluchterfahrung in Deutschland. Die Daten identifizieren spezifische Nutzungsformen und -bedarfe der Jugendliche, die auf ihren Fluchterfahrungen beruhen und verdeutlichen die generelle Identifikationsfunktion von sozialen Medien in der Jugendphase. Der nächste Beitrag von Nadia Kutscher und Lisa-Marie Kreß betrachtet gleichsam die Mediennutzung von geflüchteten Jugendlichen, konzentriert sich jedoch spezifisch auf das Medium des Smartphones. Der Artikel beleuchtet dieses als Schlüsselmedium für die transnationale und lokale Teilhabe der Jugendliche in Deutschland. Jamie Duncan und Nadia Caidi thematisieren in einem englischsprachigen Artikel die Rolle von Medien, Mobilität und Staatlichkeit für Asylsuchende in Kanada. Dabei wird die Gemeinde Lacolle, im Süden von Quebec, näher betrachtet, da diese eine Durchgangsregion für steigende irreguläre Migration darstellt. Konkret wird untersucht, wie sich der kanadische Staat in den Massenmedien über die irreguläre Migration nach Lacolle äußert.

Wir wünschen unseren Leserinnen und Lesern eine anregende Lektüre
Dr. Claudia Olivier-Mensah
Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Migration und Soziale Arbeit - epaper die aktuelle Ausgabe 4/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …
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Sprache Deutsch
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Kategorie Zeitschriften für Pädagogik

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