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Lesen Sie das Editorial von Sonderpädagogische Förderung heute - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Sonderpädagogische Förderung heute - epaper die aktuelle Ausgabe 4/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Liebe Leserinnen und Leser,
politische Partizipation, „die aktive Beteiligung der Bürger und Bürgerinnen bei der Erledigung der gemeinsamen (politischen) Angelegenheiten“ (Schubert, Klein 2018, 256), ist ein wichtiges Element unserer Demokratie. Politisch partizipierende Bürgerinnen und Bürger beeinflussen dabei allein oder als Gruppe die politischen Entscheidungen und die politische Willensbildung auf der Ebene der Kommune, des Landes, des Bundes oder auf der europäischen Ebene. Dies geschieht zum Beispiel über die Teilnahme an Wahlen und Referenden, aber auch durch Beteiligung an Demonstrationen, Bürgerinitiativen und Ähnlichem (vgl. Andersen, Woyke 2013). Dass politische Partizipation für behinderte Menschen längst noch nicht selbstverständlich ist, zeigt zum Beispiel der Ausschluss vom Wahlrecht von Personen in der Bundesrepublik Deutschland, die in allen Angelegenheiten auf Betreuung angewiesen sind. Hier bleibt allerdings zu hoffen, dass die derzeitige Regierungskoalition bis zur Europawahl 2019 die im Koalitionsvertrag explizit gemachten Pläne für ein inklusives Wahlrecht in die Realität umsetzen wird.

Zur Verwirklichung der Teilhabe am politischen Willensbildungsprozess sind individuelle Fähigkeiten und Informiertheit über politische Themen, Strukturen und Prozesse unverzichtbar. Hier kommt der politischen Bildung eine wichtige Rolle zu, die „alle bewusst geplanten und organisierten, kontinuierlichen und zielgerichteten Maßnahmen von Bildungseinrichtungen“ umfasst, „um Jugendliche und Erwachsene mit den zur Teilnahme am politischen und gesellschaftlichen Leben notwendigen Voraussetzungen auszustatten“ (Andersen, Woyke 2013). Die Bedeutung der Vermittlung demokratischer Werte, die nicht allein auf dem Mehrheitsprinzip, sondern auch auf rechtsstaatlichen und menschenrechtlichen Strukturen beruhen, kann gerade in der derzeitigen Situation nicht hoch genug eingeschätzt werden. Auch in der politischen Bildung kann von einer Inklusion behinderter Menschen noch nicht die Rede sein, sind doch inklusive politische Bildungsangebote bisher kaum umgesetzt. Auch zielgruppenspezifische Angebote der politischen Bildung für geistig behinderte Menschen finden sich nur vereinzelt. Lehrerinnen und Lehrer, die häufig fachfremd unterrichten, leiden in Bezug auf die Planung des Unterrichts häufig daran, dass es kaum geeignete Materialien zur politischen Bildung gibt. Allerdings sind seit einigen Jahren Fortschritte zu verzeichnen, was nicht zuletzt die Entwicklung einer Fachdidaktik zur inklusiven politischen Bildung zeigt (z. B. Dönges et al. 2015). Der Grund für diese Fortschritte liegt in der Selbstvertretungsbewegung von Menschen mit Behinderungen – einer bedeutungsvollen Form politischer Einflussnahme. Selbstvertreterinnen und Selbstvertreter waren maßgeblich an der Ausformulierung der UN-Behindertenrechtskonvention beteiligt, wiesen immer wieder auf das exklusive Wahlrecht hin und sorgten auch schon viel früher dafür, ein öffentliches Bewusstsein für das Recht auf (politische) Partizipation von behinderten Menschen zu schaffen.

Auch dieser Bereich ist ein relevanter Ort politischer Bildung, an dem immer wieder auf die eigenen Interessen hingewiesen werden kann. Andreas Finken, Übersetzer und Prüfer im Büro für Leichte Sprache der Hannoverschen Werkstätten hat sich zum Beispiel das Thema Verständlichkeit, die zugleich erwachsenengemäß ist, zum Anliegen gemacht: „Leichte Sprache ist wichtig, weil somit jeder Mensch Wahlmöglichkeiten hat, ob er einen Text in leichter oder schwerer Sprache lesen möchte. Das ist für mich Demokratie. Leichte Sprache heißt nämlich nicht, dass man zu Kindern spricht. Sie richtet sich an Erwachsene mit Verständnisschwierigkeiten, und diese Zielgruppe sollte auch als erwachsen wahrgenommen und angesprochen werden“ (Bundespräsidialamt 2018, 109). Vor diesem Hintergrund sind auch die Beiträge des thematischen Schwerpunkts zu lesen. Jeder Beitrag versucht auf seine Weise, das Recht auf inklusive politische Bildung oder politische Partizipation von einem bestimmten Standpunkt aus zu beleuchten. Dorothee Meyer und Wolfram Hilpert gehen anhand der bpb-Reihe ‚einfach POLITIK‘ der Frage nach, wie Materialien zur politischen Bildung sowohl fachlich angemessen als auch verständlich gestaltet werden können.

Anschließend beschreiben Dorothee Meyer und Mia Lücke ein Umsetzungsbeispiel inklusiver politischer Bildung anhand ausgewählter politikdidaktischer Prinzipien. Tina Hölzel und David Jugel zeigen mit dem Beispiel des Projekts ‚Lernort Stadion‘ auf, wie praxisbezogene Forschung im Bereich inklusiver politischer Bildung gelingen kann.

In Carsten Schröders Beitrag geht es um die Frage, inwiefern der konzeptionelle Rahmen von ‚Inclusive Citizenship‘ im Setting ‚Schule‘ verortet werden kann. Abschließend skizziert Malte Kleinschmidt den Ansatz von Inclusive Citizenship und seine mögliche Bedeutung für das Themenfeld Behinderung und politische Bildung.
Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Sonderpädagogische Förderung heute - epaper die aktuelle Ausgabe 4/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …
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Erscheint quartalsweise , 4 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
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Kategorie Zeitschriften für Pädagogik

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