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Lesen Sie das Editorial von Kinderkrankenschwester - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Kinderkrankenschwester - epaper die aktuelle Ausgabe 9/2017 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Anmerkungen zum Pflegenotstand

Wer wünscht sich nicht „gutes“ Pflegepersonal, das professionell arbeitet und sich für jeden Pflegebedürft igen genügend Zeit nimmt. Die Pflegefachkräft e sind allerdings zahlenmäßig knapp. Fast drei Millionen Menschen in Deutschland sind schon heute pflegebedürft ig. Ihre Zahl wird in den nächsten Jahren durch die demographischen Veränderungen weiter steigen, sodass im Jahr 2025 zusätzlich bis zu 214.000 Vollzeitkräft e fehlen werden (Statistisches Bundesamt). Es herrscht Pflegenotstand.

Die Situation verschärft sich bereits heute, weil der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) bzw. der Gesetzgeber für bestimmte Bereiche wie die Intensiv- und Frühgeborenenstationen Personaluntergrenzen eingeführt hat. Wenn aber Pflegekräft e einfach von einer Station auf die andere (hier Intensivstation) versetzt werden, wird der generelle Mangel an Pflegepersonal nicht behoben. Ähnliches ist auch in Seniorenheimen zu beobachten, in denen die Hälft e des Personals Fachkräft e sein müssen (FAZ, 21.8.17, S. 15 mehr ). Wird die 50-Prozent-Grenze unterschritten, müssen Heimplätze „freiwillig“ stillgelegt werden. Die Quote verschärft also den Pflegenotstand.

Einfache Lösungen, den Pflegekräftemangel zu beheben, gibt es offenbar nicht. Mit der Reform der Pflegeberufe-Ausbildung (Stichwort: generalistische Ausbildung) in diesem Jahr möchte der Gesetzgeber das Berufsfeld attraktiver machen. Ob dies mit der gemeinsam konzipierten Ausbildung in der Kinderkrankenpflege, Krankenpflege und Altenpflege gelingt, darf angezweifelt werden. Wegen der neu festgelegten höheren schulischen Anforderungen (mindestens Mittlere Reife) zur Aufnahme in eine Pflegeschule hat vor allem die Altenpflege Nachwuchssorgen, weil dieser Pflegebereich bisher eine signifikante Zahl von Bewerbern mit Hauptschulabschluss hatte.

Ein interessanter Ansatz, die Pflege attraktiver zu machen, wäre die Akademisierung des Berufs. In Spanien wird Pflege ausschließlich an den Hochschulen studiert. Aber allein die Übertragung verantwortungsvoller ärztlicher Aufgaben auf das Pfl gepersonal würde die Attraktivität der Pflege steigern. In Großbritannien, Schweden und den USA beispielsweise darf das Pflegepersonal deutlich mehr. In Deutschland aber wehren sich die Ärztevertreter noch; sie wollen sich zwar helfen, jedoch nicht ersetzen lassen. Delegation ja, Substitution nein (FAZ, 16.8.17, S. 15 mehr ).

Fast immer ist die Forderung nach mehr Anerkennung mit einer besseren Bezahlung des Pflegepersonals verknüpft . Gebetsmühlenartig wird dies von vielen Politikern aller Parteien hervorgebracht. Richtig ist, dass sich die Altenpflege am unteren Rand der Einkommensskala bewegt; im Krankenhaus jedoch haben Mitarbeiter der Pflege ein vergleichbares Einkommen zu Fachkräft en aus anderen Branchen (FAZ, 16.8.17). Höhere Gehälter mögen mehr Menschen in den Pflegeberuf locken. Dann steigen allerdings auch die Beiträge zur Pflegeversicherung.

Bleibt noch der Wunsch der Pflegekräft e nach mehr Wertschätzung ihrer Arbeit, ganz besonders durch die anderen medizinischen Berufsgruppen und durch die Angehörigen. Auf der anderen Seite müssen sie selbst aufhören, über das schlechte Image ihres Berufes zu klagen (z.B. Überlastung, Schichtdienst). Selbstbewusst sollten die Pflegekräfte betonen, wie wertvoll ihre Arbeit ist. Dann werden in unserer alternden Gesellschaft mehr junge Menschen den Pflegeberuf ergreifen.

Prof. Dr. med. H. Schulte-Wissermann, Krefeld

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