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Lesen Sie das Editorial von Kinderkrankenschwester - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Kinderkrankenschwester - epaper die aktuelle Ausgabe 1/2017 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Folgen einer ungenügenden Masernimpfung

Masern könnte man „ausrotten“, wenn mehr als 95 Prozent der Bevölkerung (ausreichend) geimpft wären. Deutschland aber hat ein „gewaltiges Masernproblem“, wie der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte, Dr. Th. Fischbach, kürzlich erklärte. Daran hat auch die seit 2015 verpflichtende Impfberatung für Eltern von Kita-Kindern kaum etwas geändert (in den USA wird unvollständig geimpften Kindern der Schulbesuch verweigert: „no shot, no school“). Nur 63 Prozent der Kinder sind mit Beginn des zweiten Lebensjahres durch zwei Impfungen komplett geschützt. Epidemiologisch bleibt dadurch genügend „Masernfutter“ in der Bevölkerung übrig. Eigentlich wollte das Robert-Koch-Institut (RKI sowie die WHO) die Masern in Deutschland bis 2015 besiegen. Jedoch wurden in diesem Jahr noch ca. 2500 Erkrankungsfälle gemeldet; die Bundesrepublik war damit von der Ausrottung der Masern so weit entfernt, wie lange nicht mehr. Weltweit sterben etwa 400 Kinder täglich an Masern. Todesfälle ereignen sich fast ausschließlich in Entwicklungsländern mit schlechten Hygiene- und Ernährungsverhältnissen. Das Wildvirus besitzt über Wochen hinweg eine deutliche immunsuppressive Wirkung, sodass sich zusätzlich schwerwiegende Infektionen (z.B. bakt. Lungenentzündung, Tbc) einstellen können. In entwickelten Ländern wie Deutschland kommt es bei relativ hoher, aber ungenügender Durchimpfung zu einer altersabhängigen Verschiebung der Masernerkrankung, nämlich in das Säuglingsalter auf der einen und in das Jugendlichen- und Erwachsenenalter auf der anderen Seite. 60 Prozent der Erkrankten sind heute Jugendliche und Erwachsene, weil die Impfung keine lebenslange Immunität verleiht. Sie haben – wie Kinder unter fünf Jahren auch – ein hohes Risiko für schwerwiegende Komplikationen (> 15 %, z.B. Meningitis, Enzephalitis). Der Anteil der Masernfälle, die stationär behandelt werden müssen, hat sich gerade wegen dieser Altersgruppe seit 2001 fast verdreifacht (von 9 % auf 15 %). Die Verschiebung der Masern in ein späteres Alter hat auch zu einer Zunahme der Sterblichkeit geführt: Während noch vor einigen Jahrzehnten von einer Mortalitätsrate von ca. 1:10000 Masernfällen ausgegangen wurde, liegt diese mittlerweile wegen der Erkrankung von Erwachsenen, die häufiger relevante Grunderkankungen aufweisen, bei 1:1000 (RKI 2015).

Säuglinge erkranken eigentlich nicht an Masern, weil sie durch die diaplazentar übertragenen spezifischen Antikörper bis zu einem Jahr gut geschützt sind, vorausgesetzt, die Mutter hat die Wildmasern durchgemacht. Da aber heute die jungen Mütter nicht mehr selbst an Masern erkrankt, sondern zunehmend geimpft sind, erhalten ihre Neugeborenen einen deutlich schlechteren Nestschutz gegen Masern (RKI 2015). Die Masernimpfung erfolgt erst gegen Ende des Säuglingsalters, nämlich dann, wenn man davon ausgehen kann, dass die Masern-Antikörper abgebaut sind und die Impfung somit angehen kann. Die unmittelbare Folge dieser Impfstrategie ist allerdings, dass der Säugling im zweiten Lebenshalbjahr gegen Masern weitgehend ungeschützt ist. Erkrankte Säuglinge haben ein besonders hohes Risiko, eine subakut sklerosierende Panenzephalitis (SSPE) zu entwickeln, oft Jahre nach der Maserninfektion. Eine neuere Studie (K. Schönberger, Würzburg 2013) hat für die immer tödlich endende Hirnentzündung ein Risiko von 1:2000 bis 1:3000 errechnet.

Es gibt nur einen Weg, die durch die derzeitige Impfsituation verursachten Komplikationen und Gefahren abzuwehren: konsequent die gesamte Bevölkerung zu impfen. Mit der „Ausrottung“ der Viruserkrankung durch Impfung mit einem gut verträglichen Masern- Lebendimpfstoff fallen auch die aufgeführten Probleme weg.

Prof. Dr. med. H. Schulte-Wissermann, Krefeld

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23.02.2017  
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23.02.2017