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Gesundheitsförderung und Suchtprävention Lebens- & Gesundheitskompetenz als theoretische Grundlage
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Ausgabe 4/2018 vom 25.08.2018
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Lesen Sie das Editorial von SuchtMagazin - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift SuchtMagazin - epaper die aktuelle Ausgabe 4/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Liebe Leserin, lieber Leser

Der neue Deutschschweizer Lehrplan 21 setzt ein deutliches Zeichen: Er macht klar, dass schulische Bildung nicht nur auf die Förderung von fachlichen Kompetenzen mit einem Schwerpunkt auf den Fächern Deutsch, Französisch und Mathematik ausgerichtet sein sollte. Vielmehr sollte sie das Ziel haben, die Kinder und Jugendlichen umfassend auf das Leben als Erwachsene vorzubereiten. Im Fokus dieser Zielsetzung stehen Lebenskompetenzen wie Selbstwirksamkeit, Empathie, Stressregulation oder kritisches Denken.

Für Fachleute der Suchtprävention ist diese Orientierung an Lebenskompetenzen nichts Neues. Entsprechende Förderungsprogramme gehören seit vielen Jahren zum Standardrepertoire von Suchtpräventionsfachstellen, und nicht selten werden diese Programme im schulischen Kontext durchgeführt. So einleuchtend der Bezug auf Lebenskompetenzen in der Bildung und in der Prävention ist, es bleiben doch einige Fragen offen. In Hinblick auf die Schule bietet sich z. B. die Frage an, wie eine nachhaltige Förderung von Lebenskompetenzen möglich sein soll, wenn das System einen eindeutigen Fokus auf der Bewertung von Fachkompetenzen in bestimmten Fächern hat und diesen Fokus mittels früh einsetzender Selektion unterstreicht. Und bei den Lebenskompetenzförderungsprogrammen der Suchtprävention bleibt oft unklar, welche Lebenskompetenzen genau gefördert werden und wie dies in einem beschränkten Zeitrahmen möglich sein soll.

In diesem Zusammenhang wird deutlich, dass die theoretische Fundierung des Konzepts der Lebenskompetenzen nicht immer klar ist. Es besteht Konsens darüber, dass eine «Kompetenz» der «Fähigkeit» entspricht, eine Situation (z. B. im Umgang mit sich selbst oder andern Menschen) zu bewältigen. Was jedoch genau die Aspekte sind, die zu dieser Fähigkeit geführt haben, bleibt oft unklar. Und auf die Entstehungsbedingungen dieser Teilkompetenzen gehen weder der Lehrplan 21 noch die gängigen Suchtpräventionskonzepte ein. Es gibt eine Reihe von Forschungsergebnissen, die zeigen, dass die Grundlagen für Sozialkompetenz, Einfühlungsvermögen, Selbstregulationsfähigkeit, Selbstwirksamkeit, Risikokompetenz und viele weitere Lebenskompetenzen schon in den ersten Lebensjahren angelegt werden. Das bedeutet nicht, dass eine aktive Förderung im späteren Leben (und damit auch im Schulalter) nicht mehr möglich ist. Andererseits sollten die Bedingungen dieser Möglichkeit deutlicher ausgeführt werden, als dies im Lehrplan 21 und in den meisten Suchtpräventionskonzepten geschieht.

Das Ziel der vorliegenden Ausgabe ist, einen kleinen Beitrag zu einer besseren Fundierung des Konzepts der Lebenskompetenzen zu leisten. In den Beiträgen wird die Thematik entlang verschiedener Lebensphasen (frühe Kindheit, Jugendalter, Alter) diskutiert, wobei das Jugendalter im Zentrum steht. Am Beispiel der Settings Schule, Berufsausbildung und stationäre Jugendhilfe werden verschiedene Projekte und Programme vorgestellt und die wissenschaftliche Evidenz der Wirkung solcher Massenahmen wird diskutiert. Den Einstieg ins Thema bietet Martin Hafen aus einer interdisziplinären Perspektive, wobei sich der Autor am Beispiel der Gesundheitskompetenz mit den Entstehungsbedingungen der Gesundheitskompetenz und Lebenskompetenz auseinandersetzt und deren Förderung u. a. in der Schule diskutiert.

Wir wünschen eine anregende Lektüre Martin Hafen und Marcel Krebs

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift SuchtMagazin - epaper die aktuelle Ausgabe 4/2018 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …

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Steckbrief von SuchtMagazin - epaper

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Ausgabe 4/2018 vom 25.08.2018
Erscheint 2-monatlich , 6 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
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Kategorie Pflegezeitschriften und medizinische Fachzeitschriften

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Praktisch so Digital - ersetzt die Printausgabe aber nicht... als Zusatz super
22.01.2019

Inhaltlich leider wenig mit Sucht zu tun :-(
13.10.2018

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