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Ausgabe 2/2019 vom 05.02.2019
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Lesen Sie das Editorial von Konstruktion & Entwicklung - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Konstruktion & Entwicklung - epaper die aktuelle Ausgabe 2/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Jetzt die Weichen richtig stellen!

SAMMELWÜTIGER JADEHASE:
Nun hat es China geschafft! Am Donnerstagmorgen, den 3. Januar 2019, gegen 3:26 Uhr MEZ vermeldete die chinesische Raumfahrtbehörde CNSA die geglückte Landung der Chang’e-4-Sonde auf relativ unerforschten Rückseite des Mondes - am Aitken-Krater in der Nähe des Südpols. Dieser Einschlagskrater mit einem Durchmesser von rund 138 Kilometern wurde 1970 von der Internationalen Astronomischen Union (IAU) nach dem amerikanischen Astronomen Robert Grant Aitken benannt. Bereits im Jahr 2013 gelang China mit seiner Sonde ‚Chang‘e 3‘ - als dritter Nation nach der Sowjetunion (Russland) und den USA - die Landung einer Sonde auf dem Mond. Mit der Chang‘e 4 ist es China nun als erster Nation gelungen, eine Sonde auf der Rückseite des Mondes zu landen - sozusagen im Funkschatten der Erde. Die indirekte Funkverbindung zur Erde wird über den zuvor ausgesetzten Relaissatelliten namens ‚Queqiao‘ realisiert. Rund 12 Stunden nach der spektakulären Landung von Chang’e-4 setzte diese dann das Roboterfahrzeug ‚Jadehase‘ auf der Mondoberfläche ab. Sonde und Rover sollen nicht nur den Mond erkunden (geologische Experimente) sondern auch die Signale aus dem All besser empfangen können, da Störungen, wie die der Erdatmosphäre, nicht auf der Rückseite des Mondes wirken. Auch die Universität Kiel ist sozusagen mit an Bord und zwar in Form eines speziellen Messgerätes zur Messung der Neutronenstrahlung. Zudem sind biologische Experimente angedacht. Dazu hat die Sonde Chang’e-4 auch Saatgut dabei. Damit hat China nun sein fleißiges Datensammeln auf den Mond ausgeweitet und es wird spannend, was Sonde und ‚Jadehase‘ an neuen Informationen zur Erde funken werden - beziehungsweise, was davon die Welt erfahren wird.

SCHÖNE NEUE WELT?
Mit der geglückten Landung auf der Erdabgewandten Seite des Mondes zeigt China sehr spektakulär, über welche technischen Möglichkeiten diese Nation bereits heute verfügt. Weitestgehend im Verborgenen läuft das Rennen in Sachen künstlicher Intelligenz, bei dem China in vielen Bereichen zu den USA aufgeschlossen hat, beziehungsweise sich bereits auf der Überholspur befindet. Dass das Datensammeln in China jeden chinesischen Smartphonebesitzer erreicht hat, zeigen sehr viele Beispiele aus dem chinesischen Alltag. Etwa, wenn ein Autofahrer einen Regelverstoß begeht und das ‚Knöllchen‘ stante pede auf seinem Handy erscheint. Auch die Gesichtserkennung ist eine der Paradedisziplinen der chinesischen Datensammler und sogar ausländische Touristen müssen sich datentechnisch vorm chinesischen Staat „ausziehen“, damit sie dort im öffentlichen Raum nicht der Überwachung entgehen können. Hochinteressant dazu ist der ARD-Fernseh-Beitrag des ‚Weltspiegel‘ „Unsere digitale Zukunft? - China und die künstliche Intelligenz“. Dieser Beitrag zeigt eindrucksvoll (von der Gesichtserkennung über Smart Cities bis zu autonomen, fliegenden Elektrotaxis) wie weit China in Sachen Digitalisierung bereits ist. Die Reportage zeigt aber auch, wie klein der nächste Schritt damit wird: nämlich der zum totalen Überwachungsstaat. Digitalisierung und Biologisierung schreiten extrem schnell voran. An uns allen ist es, möglichst rasch die richtigen Weichen zu stellen, damit der Nutzen für uns alle überwiegt und nicht bei einigen wenigen verbleibt, die die Datenhoheit innehaben.

Erik Schäfer, Chefredakteur

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Konstruktion & Entwicklung - epaper die aktuelle Ausgabe 2/2019 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …

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Steckbrief von Konstruktion & Entwicklung - epaper

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Ausgabe 2/2019 vom 05.02.2019
Erscheint monatlich , 10 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
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Kategorie Wissenschaftsmagazine
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