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Titelbild von Nexus Magazin - epaper. In der Ausgabe 65/2016 geht es um die Themen: Lebendige Landwirtschaft; Alternativen zu Giften und Gentechnik; Schräger schlafen; Die Vorzüge geneigter Betten; Bewusstseinskontrolle; Jenseits von MK-Ultra; Vorgeschichte; Hochkultur in Gunung Padang?; SS-Geheimwaffen; Im Schatten des Drachen; Galaktische Gefahr; Die Superwellen-Prophezeiung. Lesen Sie gerne Wissenschaftsmagazine? Dann empfehlen wir Ihnen Nexus Magazin - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
Titelbild von Nexus Magazin - epaper. In der Ausgabe 65/2016 geht es um die Themen: Lebendige Landwirtschaft; Alternativen zu Giften und Gentechnik; Schräger schlafen; Die Vorzüge geneigter Betten; Bewusstseinskontrolle; Jenseits von MK-Ultra; Vorgeschichte; Hochkultur in Gunung Padang?; SS-Geheimwaffen; Im Schatten des Drachen; Galaktische Gefahr; Die Superwellen-Prophezeiung. Lesen Sie gerne Wissenschaftsmagazine? Dann empfehlen wir Ihnen Nexus Magazin - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
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Ausgabe 65/2016 vom 01.06.2016
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Lesen Sie das Editorial von Nexus Magazin - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Nexus Magazin - epaper die aktuelle Ausgabe 65/2016 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Liebe Leser,

während wir uns in NEXUS öfter mal Sorgen über den Fortbestand unserer Zivilisation machen, arbeiten andere schon fieberhaft an einer neuen, virtuellen Welt. Ab Oktober werden die ersten Virtual-Reality-(VR-) Systeme wie etwa Oculus Rift auf den Markt kommen und ab diesem Zeitpunkt erwarte ich eine immer schneller werdende Welle von Veränderungen. Natürlich werden Gaming und Porno wieder die Wegbereiter sein, doch es liegt auf der Hand, dass sehr bald auch andere, ernst zu nehmendere Anwendungen entstehen werden. Gut gemachte VR ist angeblich schockierend intensiv: Sie schlägt die Nutzer derart in den Bann, dass die meisten schon nach einer Stunde eine Pause brauchen. Doch mittlerweile haben die Entwickler die Mechanismen der menschlichen Wahrnehmung offensichtlich so gut verstanden1, dass das Nervensystem auf eine nie dagewesene Art „gefüttert“ und überlistet werden kann: Anwender scheinen sich an Erlebnisse im VR-Raum zu erinnern wie an echte Erlebnisse. Sehr bald werden virtuelle Welten ein normaler Bestandteil unseres Lebens sein.

VR wird übrigens nur die eine Hälfte der neuen Welt darstellen: Andere Firmen bereiten derzeit eine verwandte Technik vor, die unter dem Namen „Mixed Reality“ (MR) nur kurze Zeit später verfügbar sein wird, etwa die Holo- Lens2 von Microsoft, von der erste Entwicklersets bereits ausgeliefert werden. Mithilfe einer semi-transparenten Brille werden hier holografische Bilder auf unsere reale Welt projiziert: Stellen Sie sich einen virtuellen Elefanten vor, den sie mit dieser Technik in Ihrem realen Wohnzimmer sehen können. Dieser Elefant wird dort nicht nur herumstehen, sondern auch reagieren, wenn Sie ihm einen Apfel hinhalten. Die HoloLens wird also eine Überlagerung echter und computergeschaffener Realitäten gestatten, was unter anderem bedeuten könnte, dass wir bald überall in der Welt Hinweise und Einblendungen sehen werden, die andere Leute dort für uns hinterlassen haben, ähnlich wie Graffitis. Straßenzüge und Gebäude werden virtuelle Beschriftungen erhalten, mit Hinweisen, wo was zu finden ist. Werbung in ungeahntem Ausmaß wird auf uns einströmen. Andere Kanäle werden vielleicht die Botschaften von Underground-Künstlern oder Bürgerbewegungen enthalten oder informationsgeladene Erklärungen über die jeweilige Gegend, in der wir uns gerade bewegen. Was ich hier schildere, sind nur die gröbsten Umrisse dieser neuen Realitäten, denn mit Sicherheit werden sich bald noch weitaus interessantere Anwendungen herausschälen. Und dies alles ist, wie gesagt, keine Zukunftsmusik, sondern steht uns unmittelbar bevor. Natürlich werden durch diese neuen Welten auch neue Gefahren entstehen, von denen wir bisher nur die Umrisse kennen. Und natürlich wird es hundert Gründe geben, all das abzulehnen. Doch machen wir uns nichts vor: Kommen werden diese Dinge trotzdem, ganz egal, wie wir uns dazu stellen. Ich selber entscheide mich daher lieber dafür, diesen Wandel von der ersten Stunde an aktiv mitzumachen. Der Transhumanismus, wie Ray Kurzweil ihn in seinen Büchern extrapoliert, wird – falls wir nicht vorher untergehen – die nächste Stufe unserer Evolution darstellen, da bin ich mir sicher.

Wer dabei nicht zu einem komplett verstrahlten Zombie werden will, wird wahrscheinlich aber lernen müssen, einen Spagat zu machen: Die Computertechnik des 21. Jahrhunderts ist schließlich nicht notwendigerweise kompatibel mit dem, was das biologische Leben auf diesem Planeten zwingend benötigt. Auch in nächster Zukunft werden unsere Körper reales Essen brauchen, gutes Wasser und atembare Luft. Diese Anforderungen werden durch die neuen Welten wohl kaum weniger wichtig werden. Und hier erscheint es mir mehr als fraglich, ob neue Techniken wirklich immer die beste Lösung bringen werden. Manches muss vielleicht nicht neu erfunden, sondern nur neu entdeckt werden. Genau das passiert ja eigentlich schon seit geraumer Zeit: Traditionelle und mythische Methoden des Ackerbaus etwa werden weltweit neu erprobt und erweisen sich gegenüber der industriellen Landwirtschaft als durchaus interessant. Unser Leitartikel dieser Ausgabe schildert dies im Detail. Denken Sie aber auch an neuerdings wieder modern gewordene Methoden der Lebensmittelverarbeitung oder -konservierung, etwa das Fermentieren: Überall entdecken Menschen diese alte Kunst wieder neu, weil die probiotischen Eigenschaften der so transformierten Lebensmittel genau das sind, was unsere von Junkfood geschädigten Mägen brauchen, um Sodbrennen und Verdauungsbeschwerden wieder loszuwerden. Oder denken Sie an Krebs: Ich kann mir zwar vorstellen, dass die neuen virtuellen Räume für Chirurgen oder Entwickler pharmazeutischer Medikamente eine höchst willkommene Präzisierung ihrer Eingriffe und Forschungen darstellen werden. Aber schon jetzt schreien unsere Körper doch nach der alten Weisheit naturverbundener Lebensstile, in denen Zivilisationskrankheiten wie Krebs kaum eine Rolle spielten. Die Herausforderung wird darin liegen, diese beiden Pole unseres Daseins – Natur und Technik – unter einen Hut zu bringen.

Herzlichst Ihr Thomas Kirscher

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Nexus Magazin - epaper die aktuelle Ausgabe 65/2016 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …

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Steckbrief von Nexus Magazin - epaper

Lieferzeit Einzelheft sofort
Ausgabe 65/2016 vom 01.06.2016
Erscheint 2-monatlich , 6 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
Zugriff nach der Registrierung online in der Bibliothek lesen & als PDF downloaden
Kategorie Wissenschaftsmagazine
TrustedShops Bewertung
4.46/5.0 
13 Produktbewertungen für Nexus Magazin - epaper

Alles wie gewünscht und erwartet
Verfasst von Peter S. | Zürich | 20.05.2019

Über den Service des trusted shops gäbe es nur Negatives zu berichten. Man tut seriös, aber man hilft einem nicht. Bisher ist es mir nicht gelungen, die Ware als PDF herunterzuladen...
20.11.2018

keinen Kommentar für diese Zeitschrift
10.12.2017

keinen Kommentar möglich für diesen Artikel
03.06.2017

Sehr guter Inhalt, sehr gut aufbereitet
Verfasst von Günter U. | Vorchdorf | 18.05.2017

keinen Kommentar muss die Zeitschrift erst lesen
06.04.2017

sehr gut - nur dieses ständige und alles bewerten geht mir auf den Wecker
22.11.2016

Themen außerhalb der "normalen Tagespresse" machen diese Zeitschrift zur Rarität. Deshalb weiterzuempfehlen für Leute die etwas außergewöhnliches Lesen und Erfahren möchten.
Verfasst von Joerg H. | Schlier | 12.07.2016

Ware wie zugesagt, Lieferung perfekt da Download. Alles bestens, gern wieder.
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