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Titelbild von Nexus Magazin - epaper. In der Ausgabe 68/2016 geht es um die Themen: Finanzkollaps; Schwarze Schwäne über Europas Banken; Alzheimer; Die vergessene Ursache; Bewusstseinsforschung; Der mit den Pflanzen spricht; Physik; Es lebe der Äther!; Stimmungswandel; Der lange Weg zum neuen Kammerton. Lesen Sie gerne Wissenschaftsmagazine? Dann empfehlen wir Ihnen Nexus Magazin - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
Titelbild von Nexus Magazin - epaper. In der Ausgabe 68/2016 geht es um die Themen: Finanzkollaps; Schwarze Schwäne über Europas Banken; Alzheimer; Die vergessene Ursache; Bewusstseinsforschung; Der mit den Pflanzen spricht; Physik; Es lebe der Äther!; Stimmungswandel; Der lange Weg zum neuen Kammerton. Lesen Sie gerne Wissenschaftsmagazine? Dann empfehlen wir Ihnen Nexus Magazin - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
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Ausgabe 68/2016 vom 01.12.2016
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Lesen Sie das Editorial von Nexus Magazin - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Nexus Magazin - epaper die aktuelle Ausgabe 68/2016 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Lesen Sie was die Redaktion in dieser Nexus Magazin Ausgabe 68/2016 vom 01.12.2016 schreibt:

Liebe Leser,

wie oft habe ich in den vergangenen el f Jahren meine Editorials für Sie geschrieben! Dadurch ist in mir ein Wachstumsprozess angestoßen worden, der es mir heute leicht macht, auch im Internet öffentlich meine Meinung zu sagen, wenn ich es will. Das war nicht immer so, und es tut mir leid, dass ich erst so spät im Leben „meine Stimme gefunden“ habe. Doch früher war mir das auch nicht so wichtig. Da war für mich die Welt noch in Ordnung und ich war so damit beschäftigt, mein eigenes Leben zu leben, dass ich öffentlich ohnehin selten etwas zu sagen gehabt hätte. Heute hat sich das alles verändert und ich sehe mehr und mehr, wie man uns für blöd verkauft, wenn wir nicht entschieden Einspruch dagegen erheben. Trump hätte nie zum Präsidenten gewählt werden können, wenn sich nicht eine unglaubliche Anzahl von Menschen für ihn engagiert hätte. Weinergate und pädophile Pizzaparties hätten nie den Wahlausgang mitbestimmen können, wenn nicht eine Vielzahl von Internet-Autoren diese Meldungen aufgegriffen und sie in alle Welt hinausgeschrien hätten.

In Deutschland, glaube ich, könnten wir uns von den Amerikanern in diesem Bezug mal wieder eine Scheibe abschneiden. Sich öffentlich zu äußern, ihre Meinung zu präsentieren, das können die Leute dort besser als wir. Das fiel mir früher schon immer auf, wenn ich an internationalen Seminaren teilnahm: Die Amis hatten es, im Vergleich zu den Europäern, meist einfach drauf. Die konnten in großer Runde frei sprechen ohne rot anzulaufen oder zu gacksen, die konnten charmant sein und witzig, während deutsche Beiträge sich oft durch Holzigkeit und eine gewisse Unbeholfenheit des Vortragenden auszeichneten, auch wenn sie inhaltlich vielleicht hätten mithalten können. Damals wurde mir irgendwann klar, dass derlei Fähigkeiten den Amis durchaus nicht angeboren waren, sondern dass sie in ihrer Kultur einfach mehr Gelegenheit und Anreiz bekommen hatten, diese Seiten an sich auszubauen. Beispielsweise sind die „Toastmasters“-Clubs eine amerikanische Erfindung. Deren Mitglieder üben sich wöchentlich darin, einander Vorträge zu halten und dafür Feedback und Aufmunterung zu bekommen. Die Fähigkeit öffentlich zu sprechen wurde in den USA ausdrücklich als wünschenswert erkannt, während in Deutschland die meisten Menschen eine große Hemmschwelle in sich verspüren. Mit dem Schreiben scheint es ähnlich zu sein: Wenn ich vergleiche, wie viele NEXUS-Artikel in der australischen Ausgabe Leserbriefe erhalten und wie viele in der deutschen, ist der Unterschied offensichtlich, auch wenn ich die größeren Auflagenzahlen zugutehalte.

Was mir aber erst in letzter Zeit so richtig bewusst wird, ist das ungeheure Potenzial, das uns die neuen Internet-basierten Medien zur Verfügung stellen, um unsere Meinung auszudrücken. Gerade haben wir den Fall einer mächtigen Regierung erlebt, die sich ohne das Internet garantiert noch lange an der Macht hätte halten können. Das sollte uns eine wichtige Lehre sein. Es genügt eben nicht, sich ein kritisches Video nach dem anderen reinzuziehen. Erst wenn wir darüber reden – oder besser noch: darüber schreiben – potenzieren wir seine Wirkung. Nur so können Wellen entstehen, die wirklich etwas in Bewegung bringen.

Lesen ist Silber, Schreiben ist Gold

Ich würde mir wünschen, dass auch in Deutschland immer mehr Menschen erkennen, wie uns die aktive Benutzung dieser neuen Medien irgendwann noch den Hintern retten könnte: weil das vielleicht der einzige Weg sein wird, einer abgehobenen Regierung den nötigen Realitätscheck zu verpassen, den sie braucht, um nicht zu vergessen, wem sie eigentlich Loyalität gelobt hat. Wir sollten dieses Mittel hegen und pflegen – erst recht nach allem, was wir gerade in den USA erleben.

Doch wie ich an meiner eigenen Entwicklung gesehen habe, entstehen diese neuen Fähigkeiten zur Bürgerwehr nicht von allein. Man muss das üben. Schon allein die technische Seite – welche Knöpfe man drücken muss, um einen Forenbeitrag zu posten usw. – erfordert Übung, um nicht jedes Mal vor einer riesigen Hürde zu stehen. Und das Schreiben selber natürlich erst recht. Wer sich noch nie damit beschäftigt hat, wird vielleicht mit Rechtschreibung und Zeichensetzung unsicher sein bzw. zweifeln, wieweit man diese überhaupt ernst nehmen soll. Für mich sind Rechtschreibung und treffende Ausdrucksweise aber vor allem eins: Power. Sie sorgen dafür, dass ich ernst genommen werde. Wer nicht richtig schreiben kann, den nehme auch ich nicht ernst in seinen öffentlichen Äußerungen. Bildung kann man nicht vortäuschen. Man nimmt sich Zeit dafür, oder man bleibt ein stummer Untertan. Und die Untertanen sind schon immer ausgenutzt worden, waren Kanonenfutter und Arbeitssklaven. Lassen Sie uns üben, über uns selbst hinauszuwachsen. Genau dafür habe ich übrigens auch neoNexus gegründet, unsere neue Kommunikationsplattform. Sehen wir uns dort?

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Nexus Magazin - epaper die aktuelle Ausgabe 68/2016 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …

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Steckbrief von Nexus Magazin - epaper

Lieferzeit Einzelheft sofort
Ausgabe 68/2016 vom 01.12.2016
Erscheint 2-monatlich , 6 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
Zugriff nach der Registrierung online in der Bibliothek lesen & als PDF downloaden
Kategorie Wissenschaftsmagazine
TrustedShops Bewertung
4.46/5.0 
13 Produktbewertungen für Nexus Magazin - epaper

Alles wie gewünscht und erwartet
Verfasst von Peter S. | Zürich | 20.05.2019

Über den Service des trusted shops gäbe es nur Negatives zu berichten. Man tut seriös, aber man hilft einem nicht. Bisher ist es mir nicht gelungen, die Ware als PDF herunterzuladen...
20.11.2018

keinen Kommentar für diese Zeitschrift
10.12.2017

keinen Kommentar möglich für diesen Artikel
03.06.2017

Sehr guter Inhalt, sehr gut aufbereitet
Verfasst von Günter U. | Vorchdorf | 18.05.2017

keinen Kommentar muss die Zeitschrift erst lesen
06.04.2017

sehr gut - nur dieses ständige und alles bewerten geht mir auf den Wecker
22.11.2016

Themen außerhalb der "normalen Tagespresse" machen diese Zeitschrift zur Rarität. Deshalb weiterzuempfehlen für Leute die etwas außergewöhnliches Lesen und Erfahren möchten.
Verfasst von Joerg H. | Schlier | 12.07.2016

Ware wie zugesagt, Lieferung perfekt da Download. Alles bestens, gern wieder.
Verfasst von Martin M. | Bochum | 09.06.2016

Das Magazin enthält viele interessante Beiträge, die auch zum Nachdenken anregen.
Verfasst von Burkhard K. | Döbeln | 14.02.2016

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