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Titelbild von Nexus Magazin - epaper. In der Ausgabe 71/2017 geht es um die Themen: Psyche; Angst: eine moderne Zivilisationskrankheit; Mathematik; Pi = 4!; Orwell 2017; Biologische Kriegsführung durch Impfen; Elektrosmog; Die EMF-Seuche; Urzeit; Phönizier in Amerika; Krypto-Zoologie; Experiment Bigfoot. Lesen Sie gerne Wissenschaftsmagazine? Dann empfehlen wir Ihnen Nexus Magazin - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
Titelbild von Nexus Magazin - epaper. In der Ausgabe 71/2017 geht es um die Themen: Psyche; Angst: eine moderne Zivilisationskrankheit; Mathematik; Pi = 4!; Orwell 2017; Biologische Kriegsführung durch Impfen; Elektrosmog; Die EMF-Seuche; Urzeit; Phönizier in Amerika; Krypto-Zoologie; Experiment Bigfoot. Lesen Sie gerne Wissenschaftsmagazine? Dann empfehlen wir Ihnen Nexus Magazin - epaper als digitales Abo (eAbo) und Einzelheft zum sofort Loslesen oder als Geschenkabo zum Vorbestellen.
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Lesen Sie das Editorial von Nexus Magazin - epaper

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Nexus Magazin - epaper die aktuelle Ausgabe 71/2017 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen.

Liebe Leser,

im März kam mein Tumor zurück, und zwar mit solcher Wucht, dass ich keine andere Wahl hatte, als sofort wieder eine regionale Chemotherapie machen zu lassen. Ein paar Tage lang war mich mir ziemlich sicher, jetzt zu sterben. Nun ist aber alles vorerst wieder unter Kontrolle. Als Nächstes werde ich eine Protonentherapie machen, in der Hoffnung, dabei dann wirklich auch die letzte Krebszelle zu erwischen und mir hoffentlich nicht zu viele Nebenwirkungen einzuhandeln.

Wenn ich heute die Zeit um fünf Jahre zurückdrehen könnte, zu der Zeit, als ich die ersten Anzeichen für meine Erkrankung spürte, würde ich alles daran setzen, sofort schulmedizinisch behandelt zu werden. Stattdessen habe ich viel zu lange versucht, die Krankheit mit „unblutigen“ Mitteln zu behandeln und habe im Rahmen dessen so ziemlich jedes Alternativ-Verfahren ausprobiert. Zum Schluss hatte ich einen faustgroßen Tumor im Hals und wäre fast daran erstickt. Inzwischen waren außerdem irreversible Schädigungen entstanden, die mein Leben stark verändern sollten. Heute denke ich, dass ich viel davon hätte vermeiden können, hätte ich sofort den schulmedizinischen Weg gewählt UND wäre bei den richtigen Stellen gelandet. Die zu finden und nicht zum erstbesten Onkologen zu gehen, ist allerdings auch nicht einfach.

Ich frage mich, wie vielen Leuten es wohl ähnlich gehen mag: Dass sie sich im Nachhinein sagen müssen, aufs falsche Pferd gesetzt zu haben, indem sie sich entschlossen, ihren Krebs auf alternative Weise zu behandeln.

An diese Dinge muss ich ständig denken, wenn mir mal wieder eine Nachricht über ein angebliches Superfood mit krebstötender Wirkung untergeschoben wird, sei es die Stachelanone oder Kurkuma, oder eine aufwendig produzierte DVD-Serie von Ty Bollinger über „Die Wahrheit über Krebs“. Ich kenne all diese Wahrheiten sehr genau und hatte mich großenteils schon Jahre vor meiner eigenen Erkrankung ausgiebig mit den wichtigsten Thesen befasst: dass Krebs parasitär bedingt sei, wie Hulda Clark meinte, oder durch einen bzw. mehrere Erreger, wie Royal Rife glaubte nachgewiesen zu haben, oder durch einen Mangel an Enzymen, wie Dr. Gonzalez es lehrte. Was ich nicht wusste: Jeder Krebs ist anders und manche, wie etwa meiner, sind gegen all diese Mittel komplett resistent, haben aber bei schulmedizinischer Behandlung eine gute Heilprognose.

Vielleicht wollen Sie diese Geschichte im Hinterkopf behalten, falls die Krankheit auch in Ihren Kreisen ausbrechen sollte. Ich glaube, Leser „alternativer“ Medien jeglicher Art sind besonders gefährdet, beim Thema Krebs die Schulmedizin vorschnell abzutun. Ich muss gestehen, ich selber habe auf jeden Fall dazu gehört. Das kann ich jetzt nicht mehr ändern, aber ich kann zumindest noch ein wenig daraus lernen. Zum Beispiel, bescheidener gegenüber meinen eigenen Vorstellungen und Glaubenssätzen zu sein, und in Zukunft nicht mehr davon auszugehen, dass eine alternative Sicht der Dinge automatisch auch die richtigere sein muss. Und bei einigen Publikationen frage ich mich, ob die Autoren nicht wieder mal vor allem sich selbst profilieren wollten anstatt Verantwortung zu übernehmen für das, was sie anderen raten. Oder ob sie überhaupt wissen, worüber sie schreiben. Viele Krebs-Ratgeberbücher sind von Autoren geschrieben, die selber nie Krebs hatten und nur glauben, sie würden die Krankheit verstehen.

Aber davon ganz abgesehen: Ich hoffe, wir haben wieder einen ungewöhnlichen Themenmix für Sie zusammengestellt, der Ihnen einige Stunden interessanter Lektüre bereiten kann, falls Sie einen offenen Geist mitbringen. Prüfen Sie alles, und seien Sie vorsichtig mit Schlussfolgerungen.

Machen Sie’s gut!

Mit diesem Editorial leitet der/die Herausgeber/in oder die Chefredaktion der Zeitschrift Nexus Magazin - epaper die aktuelle Ausgabe 71/2017 ein. Hier erfahren Sie, welche Artikel besonders lesenswert sind oder woher die Anregungen dazu kamen. …

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Steckbrief von Nexus Magazin - epaper

Lieferzeit Einzelheft sofort
Ausgabe 71/2017 vom 01.06.2017
Erscheint 2-monatlich , 6 Ausgaben pro Jahr
Sprache Deutsch
Zugriff nach der Registrierung online in der Bibliothek lesen & als PDF downloaden
Kategorie Wissenschaftsmagazine
TrustedShops Bewertung
4.46/5.0 
13 Produktbewertungen für Nexus Magazin - epaper

Alles wie gewünscht und erwartet
Verfasst von Peter S. | Zürich | 20.05.2019

Über den Service des trusted shops gäbe es nur Negatives zu berichten. Man tut seriös, aber man hilft einem nicht. Bisher ist es mir nicht gelungen, die Ware als PDF herunterzuladen...
20.11.2018

keinen Kommentar für diese Zeitschrift
10.12.2017

keinen Kommentar möglich für diesen Artikel
03.06.2017

Sehr guter Inhalt, sehr gut aufbereitet
Verfasst von Günter U. | Vorchdorf | 18.05.2017

keinen Kommentar muss die Zeitschrift erst lesen
06.04.2017

sehr gut - nur dieses ständige und alles bewerten geht mir auf den Wecker
22.11.2016

Themen außerhalb der "normalen Tagespresse" machen diese Zeitschrift zur Rarität. Deshalb weiterzuempfehlen für Leute die etwas außergewöhnliches Lesen und Erfahren möchten.
Verfasst von Joerg H. | Schlier | 12.07.2016

Ware wie zugesagt, Lieferung perfekt da Download. Alles bestens, gern wieder.
Verfasst von Martin M. | Bochum | 09.06.2016

Das Magazin enthält viele interessante Beiträge, die auch zum Nachdenken anregen.
Verfasst von Burkhard K. | Döbeln | 14.02.2016

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