WIRTSCHAFTSGESCHICHTE: WIE DISKRIMINIERUNG DER WIRTSCHAFT SCHADET

Harvard Businessmanager - epaper ⋅ Ausgabe 5/2019 vom 16.04.2019 ⋅ Seiten 54-57 ⋅ Lesedauer ca. 6 Min.

WIRTSCHAFTSGESCHICHTE: WIE DISKRIMINIERUNG DER WIRTSCHAFT SCHADET

Als die Nazis ab 1933 jüdische Führungskräfte aus den Unternehmen warfen, fehlten plötzlich die fähigsten Leute. Der ökonomische Schaden war erheblich. Eine neue Studie zeigt, was wir aus historischer Datenanalyse lernen können – und warum das Thema immer noch aktuell ist.

TALENTMANGEL ALS FOLGE VON RASSISMUS
Deutsche Großunternehmen, wie hier Mercedes-Benz im Werk Sindelfingen, beschäftigten im Jahr 1938 praktisch keine jüdischen Manager mehr.

Dass Staaten bestimmte Bevölkerungsgruppen bewusst diskriminieren, ist vielen Deutschen heute nur noch als historisches Phänomen bekannt – oder als Problem nicht westlicher, diktatorisch geführter Volkswirtschaften. Doch so entfernt, wie wir denken, ist das Phänomen nicht. Auch in Industrieländern unterdrücken und schikanieren Regierungen Menschen, die zu einer nicht erwünschten Gruppe gehören. Nur zwei Beispiele: Anfang 2017 belegte US-Präsident Donald Trump Bürger aus sieben muslimisch geprägten Ländern mit einem Einreiseverbot. US-Unternehmen fürchteten daraufhin, dass wachsende Diskriminierung es ihnen ...

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