Report.DEUTSCHER PAVILLON: DIE FRAU IM PAPPKOPF

Monopol - epaper ⋅ Ausgabe 5/2019 vom 18.04.2019 ⋅ Seiten 72-79 ⋅ Lesedauer ca. 5 Min.

Report.DEUTSCHER PAVILLON: DIE FRAU IM PAPPKOPF

WARUM NATASCHA SÜDER HAPPELMANN, KÜNSTLERIN DES DEUTSCHEN PAVILLONS DER VENEDIG-BIENNALE, NICHT SEIN, SONDERN HANDELN WILL


Kuratorin FRANCISKA ZÓLYOM, Sprecherin HELENE DULDUNG und Künstlerin NATASCHA SÜDER HAPPELMANN bei der ersten Pressekonferenz zum deutschen Pavillon 2019


In ihrem Instagram-Account veröff entlichte NATASCHA SÜDER HAPPELMANN Fotos von ihren Recherchereisen durch Deutschland und Italien


Fotos: © Jasper Kettner (vorherige Doppelseite). © picture alliance/Wolfgang Kumm/dpa (2). © Jasper Kettner (2)


Wie soll das Kind denn heißen? Der Akt der Namensgebung ist alles andere als trivial: Er sortiert die Menschen ein in die Ordnung von Familie, Staat, Religion, Nation, er markiert sie mit einem Geschlecht und manchmal auch mit einer sozialen Klasse. Ein Name kann eine Falle sein, genauso wie ein Lebenslauf.

Natascha Süder Happelmann, die Künstlerin des deutschen Pavillons der Venedil-uiennale 2019, hat auf Zuschreibungen keine Lust. Sie hat sich ihren Namen selbst gegeben, einen Namen so deutsch wie der von Loriots knubbelnasigem Herrn ...

Weitere Artikel aus dieser Ausgabe

Unsere Webseite verwendet Cookies, um Ihnen einen optimalen Service zu bieten. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr Informationen.
×