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1 – FASZIEN: DAS BESONDERE GEWEBE


St.GEORG - epaper ⋅ Ausgabe 101/2019 vom 07.10.2019

Bis vor einigen Jahren konnte kaum jemand etwas mit dem BegriffFASZIENanfangen. Heute lösen manuelle Therapeuten mit den verklebten Faszien vielfach die Ursache jahrelanger Leiden und im Fitnessstudio gehört Faszientraining zum Wochenprogramm wie Bodypump. Auch beim Pferd hat die Betrachtung der Faszien und ihrer Bedeutung für den Bewegungsapparat zu bahnbrechenden Erkenntnissen geführt


SPECIAL FASZIEN

WAS SI ND FASZIEN? Aufbau und Funktion des GewebesS. 32

SPANNUNG & REITLEHRE Weshalb es eben doch positive Spannung gibt.S. 36

WENN FASZIEN PROBLEME BER EITEN Was dem faszialen System schadet, wie sich ...

Artikelbild für den Artikel "1 – FASZIEN: DAS BESONDERE GEWEBE" aus der Ausgabe 101/2019 von St.GEORG. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: St.GEORG, Ausgabe 101/2019

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WENN FASZIEN PROBLEME BER EITEN Was dem faszialen System schadet, wie sich das auswirkt, wie geholfen werden kann.S. 38

Wer bei Bindegewebe, auch Faszien genannt, zuerst an Orangenhaut denkt, hat nur bedingt recht. Faszien durchdringen den Körper wie ein dreidimensionales Spinnennetz und funktionieren wie ein weiteres Sinnesorgan.


WAS SIND FASZIEN?

Schon kurz nach ihrer Geburt sind Fohlen in der Lage, mit der Herde mit zu galoppieren – lebensnotwendig für Fluchttiere und dank der Faszien auch ohne ausgeprägte Muskulatur möglich.


Was hat es auf sich mit diesem Gewebe, das dafür sorgt, dass Dressurpferde sich federnd und elastisch bewegen, Springpferde Häuser springen und Vielseitigkeitspferde schnell, aber kraftsparend durch den Cross kommen? Erkundung eines unterschätzten Materials

Wie ein dreidimensionales Spinnennetz durchziehen Faszien – auch bekannt unter dem Begriff Bindegewebe – den gesamten Organismus und sorgen dafür, dass alle Körperteile miteinander verbunden sind. Faszien bestehen aus elastischen Kollagenfasern, ebenfalls höchst dehnbarem Elastin und Bindegewebszellen, die für die Neuproduktion der Fasernsorgen und reagieren, wenn sie merken, dass irgendwo erhöhter Bedarf besteht, beispielsweise aufgrund einer bestimmten körperlichen Belastung. Dann werden diesem Bedarf entsprechend neue Zellen gebildet. Darüber hinaus enthalten Faszien viel Wasser, Hyaluronsäure sowie spezielle Klebstoffe. Das Fasziensystem unterliegt einem ständigen Auf- und Abbauprozess. Welche Strukturen es annimmt, entscheidet sich je nach Art der Belastung des Organismus. Das Fasziensystem ist eine relativ passive Struktur, die nicht bewusst gesteuert werden kann. Gleichwohl hat es jede Menge Aufgaben im Körper. Die enthaltene Flüssigkeit macht die Faszien geschmeidig und elastisch. So kann es die einzelnenKomponenten des Körpers zugleich trennen, aber auch zusammenhalten und dafür sorgen, dass die Abläufe im wahrsten Sinne des Wortes reibungslos ablaufen. So können beispielsweise die von Faszien eingehüllten Muskelstränge arbeiten, ohne am Knochen oder aneinander zu reiben.

FASZIEN ALS SINNESORGAN

Die Matrix, also die Flüssigkeit um die Faszienzellen herum, enthält neben Abwehr-, Lymph- und Fettzellen auch Blutgefäße, Nervenenden und Wasser. Die Nervenenden nehmen Schmerzsignale und Temperaturunterschiede wahr sowie beispielsweise eine andere chemische Zusammensetzung der Körperflüssigkeiten. Außerdem registrieren sie Lage und Position des Körpers und leiten diese Informationen ans Gehirn weiter. Aufgrund dieser Eigenschaften plädieren Wissenschaftler inzwischen dafür, Faszien als Sinnesorgan zu verstehen. Die in der Matrix enthaltenen sogenannten Fresszellen sind Teil der körpereigenen Immunabwehr, die abgestorbene Gewebeteile zersetzen. Die Reste werden mit der Lymphflüssigkeit (s.S. 66) abtransportiert. Über die Faszien sind alle Strukturen des Körpers miteinander verbunden. Hoch interessant: Jahrelang wusste man zwar, DASS Akupunktur eine heilende Wirkung hat, aber nicht, WARUM das so ist. Neuere Forschungen haben ergeben, dass die Akupunkturpunkte zu 80 Prozent und mehr an Stellen sitzen, wo Faszien sich kreuzen. Aufgrund dieser Erkenntnis hat Helen Langevin von der Universität Vermont Versuche gemacht, die die Wirkweise der Akupunkturnadeln im Gewebe beweisen sollten. Sie hat die Nadeln maschinell nach einem bestimmten Schema bei mehreren Personen setzen lassen und kam zu dem Ergebnis, dass „das Fasziengewebe sich um die Nadeln windet wie Spaghetti um die Gabel”. Der Fremdkörper scheint einen Bewegungsreiz in der Faszie zu verursachen und so zur Entspannung des Gewebes beizutragen. Dr. Ina Gösmeier sagt: „Inzwischen wurden solche Untersuchungen auch beim Pferd gemacht. Man hat Pferde seziert und herausgefunden, dass die Faszien- den Akupunkturbahnen folgen. Das erklärt, weshalb die Akupunktur eines hinteren Fesselgelenks durch die schnelle Informationsübertragung über das Fasziensystem Einfluss auf einen Schmerzpunkt am Kiefer oder eine Augenentzündung nimmt.”

Auch aus motorischer Sicht haben Faszien eine Schlüsselfunktion im Organismus. Fasziensystem und Muskulatur bilden eine funktionale Einheit. Weil Faszien die Muskulatur sowohl umhüllen als auch durchdringen, halten sie die Masse zusammen und leiten ihre Kräfte weiter. Und nicht nur dies. Faszien funktionieren wie Stoßdämpfer, weil sie die Bewegungsenergie abfedern können. Ohne Faszien müsste diese Aufgabe ausschließlich von Sehnen, Bändern und Gelenken übernommen werden, was über kurz oder lang Verletzungen durch Überlastung zur Folge hätte. Die Fähigkeit, Flüssigkeit zu speichern, ist wichtig für die Gleitfähigkeit der Faszien. Diese macht beispielsweise eine Bewegung des Muskels überhaupt erst möglich. Die Übertragung der Kräfte vom Muskel auf den Knochen ist Aufgabe der Sehnen. Am Übergang von der Sehne zum Knochen sind muskelverlängernde Sehnenanteile angeknüpft. Diese wiederum sind mit den Muskelfaszien verbunden, so dass alles zusammen eine Muskel-Faszien-Kette bildet, die mit Knochen und Gelenken verbunden ist in einem sogenannten Tensegrity-Modell (S. 34). Der Begriff stammt eigentlich aus der Architektur und beschreibt ein dreidimensionales Gebilde, das aus langen elastischen sowie festen Einheiten besteht, die untereinander verbunden sind.

MOBIL UND DOCH STABIL

Die Spannung in den langen elastischen Einheiten stabilisiert das System, trotzdem bleibt es beweglich. Drückt man ein solches Gebilde auf einer Tischplatte zusammen und lässt es dann wieder los, hüpft es ein Stück in die Höhe. Genauso funktioniert die Kraftentwicklung beim Pferd. Die langen elastischen Bindegewebsstrukturen, zu denen auch die Faszien gehören, nehmen die Bewegungsenergiezusammen mit Muskeln, Sehnen,Gelenken und Knochen auf, speichern sie und lassen sie dann katapultartig wieder los. Dafür ist zunächst ein gewisser muskulärer Einsatz nötig, denn es muss ja erst einmal Bewegungsenergie geschaffen werden. Ist aber salopp gesagt die Maschine erst einmal am Laufen, ist der Muskeleinsatz deutlich geringer, weil die Energie nur noch erhalten werden muss. Dabei kommt das elastische Federsystem aus Muskeln und Faszien zum Einsatz, das die Bewegungsenergie immer wieder aufnimmt und in Vorwärtskräfte verwandelt. Auf diese Weise können Pferde über weite Strecken in hohem Tempo galoppieren, ohne nennenswert zu ermüden. Wer also sein Pferd kräftigen und trainieren will, muss Übergänge von der langsameren in die schnellere Gangart bzw. umgekehrt reiten oder aber innerhalb der Gangart das Tempo wechseln, so dass die Pferde immer wieder gefordert sind, anzutreten. Das zwingt sie, ihre Muskelkraft einzusetzen und man erzielt einen Trainingseffekt. Stefan Stammer, international renommierter Osteopath und Physiotherapeut für Pferde, erklärt, dass Pferde schon mit einem Höchstmaß an Elastizität auf die Welt kommen. Ein Dreijähriger kann traben wie ein Weltmeister, Hindernisse über 1,80 Meter überwinden und schon Fohlen sind in der Lage, mit der Herde um ihr Leben zu rennen. Der Grund dafür ist das bereits beschriebene sogenannte Katapultsystem, bei dem kaum Muskelkraft, aber das gesamte fasziale System sowie Sehnen, Bänder und Gelenke beansprucht werden – wichtig beispielsweise für Wildpferde auf der Flucht vor Raubtieren. Das Problem ist nur: Wenn keine ausreichend starken Muskeln vorhanden sind, die das fasziale System unterstützen, wird das Pferd über kurz oder lang immer steifer werden. Denn auch die Elastizität der Faszien ist endlich. Stefan Stammer erklärt: „Bei Überlastung der Faszien bilden sich feine Mikrorisse, die dann vernarben. Passiert das immer wieder, büßen die Faszien Elastizität ein, da das Narbengewebe weniger flexibel ist als das ursprüngliche Gitternetz der Faszien.” Verlangt man also von einem jungen, praktisch noch unbemuskelten Pferd ständig ein Höchstmaß an Elastizität beim Springen oder der dressurmäßi- gen Arbeit, nimmt das fasziale System Schaden. „So kommt es, dass ein spektakulär trabender Dreijähriger siebenjährig plötzlich allenfalls noch einen normalen Bewegungsablauf hat und neunjährig womöglich chronisch lahm ist.” Es liegt also in der Hand des Ausbilders, verantwortungsvoll mit dem Talent des Pferdes umzugehen. Zumal diese extrem begabten und elastischen Pferde Freude an der Bewegung haben und sich gerne präsentieren. Sie bieten sich geradezu an – sehr verführerisch! Aber gerade diesen Pferden muss man Zeit geben, um die nötige Muskulatur aufzubauen, die dabei hilft, die enorme Gangmechanik abzufedern, die viele Pferde von Hause aus mitbringen.

Für Springpferde ist eine ausgeprägte Schultergürtelmuskulatur elementar. Sie sorgt für einen kraftvollen Absprung und federt die Landung ab.

DER EXPERTE: STEFAN STAMMER

Stefan Stammer genießt einen internationalen Ruf als Osteopath für Pferde. Er ist auf Kongressen gefragt als Experte für Biomechanik und Faszien. Das Modell der myofaszialen Leitbahnen hat er in seinem Konzept STAMMER KINETICS® auf das Pferd übertragen, und erklärt auf dieser Basis die Genialität der Ausbildungsskala aus biomechanischer Sicht. Zum Weiterlesen: Das Pferd in positiver Spannung, erschienen im FN-Verlag, Warendorf 2015, ISBN: 978-3-88542-787- 2, 27,90 Euro.

DIE EXPERTIN: DR. INA GÖSMEIER

Dr. Ina Gösmeier, praktische Tierärztin, Koryphäe im Bereich Akupunktur, Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) und Tierkinesiologie. Ihr Wissen hat die selbst bis Grand Prix erfolgreiche Betreuerin der deutschen Championatspferde in diversen Fachbüchernniedergeschrieben. Außerdem hat sie mehrere Lehraufträge für Akupunktur an Universitäten in Großbritannien, Irland und den USA.

DIE FASZIE IM MUSKEL

JederMUSKELSTRANG ist von einer Faszie umhüllt. Der Muskelstrang setzt sich wiederum ausMUSKELFASERBÜNDELN zusammen, die ihrerseits von einer tieferen Faszienschicht eingefasst sind. Auch jeneMUSKELFASERN , die hier gebündelt sind, werden jede für sich von faszialem Gewebe umschlossen. Die Muskelfasern setzen sich aus sogenanntenMYOFIBRILLEN zusammen – und auch diese haben eine Faszienhülle. Myofibrillen sind – etwas vereinfacht ausgedrückt – mehrere „ Fäden” in der Muskelfaser, die aus aneinandergereihten Elementen (SARKOMEREN ) bestehen, welche sich zusammenziehen können und damit die Muskelaktivität ermöglichen.

KEINE POWER OHNE FASZIE

Links das Tensegrity-Modell, das veranschaulicht, wie das Fasziensystem den Körper stabilisiert. Zusammengedrückt speichert es die Energie. Lässt man los, wird die Energie freigesetzt und das Modell hüpft hoch. Rechts ein mit Wasser gefüllter Ballon, der veranschaulicht, wie eine flexible Hülle Halt gibt und trotzdem elastisch ist. Die Federkraft des Fasziensystems macht die Masse nutzbar.

EXKURS: EIN REITPFERD FORMEN

Schematische Darstellung der Muskelschlingen, die ein Reitpferd benötigt.


Ein Pferd in freier Wildbahn , das keinen Reiter tragen muss, braucht nicht gymnastiziert zu werden. Aber ein Reitpferd kommt erst einmal nicht als solches zur Welt. Es muss lernen, seinen Körper sowie die Last auf seinem Rücken gegen Schwerund Fliehkraft zu stabilisieren. Erst wenn das gelingt, kann es sich auf gebogenen Linien ohne Balanceprobleme bewegen, kann es geradegerichtet werden und wird für den Reiter zu einem leicht zu führenden Partner. Um sich gegen die auf alle Lebewesen einwirkenden physikalischen Einflüsse zu behaupten, braucht das Pferd Kraft. Das Pferd muss also Muskulatur an den richtigen Stellen im Körper entwickeln, nämlich die sogenannten Rumpfträger um den Brustkorb herum, Bauch- und Halsmuskulatur an der Vor- sowie Kruppen-, innere Lenden-, gerade und schräge Bauchmuskulatur an der Hinterhand. Mithilfe dieser Muskelkomplexe kann das Pferd seinen Körper anders organisieren als es das in freier Wildbahn tun würde. Dafür muss es zunächst lernen, seinen Brustkorb anzuheben. Verantwortlich dafür sind die Muskelkomplexe der Vorhand. Dadurch kann die Bewegungsenergie aus der Hinterhand nach vorne fließen, das Becken dreht sich nach hinten, das Pferd wird „von hinten herangeschlossen”. Der Widerrist kommt hoch und richtet wie eine Zeltstange das gesamte System auf. Die Energie kommt also nach wie vor aus der Hinterhand. Aber der gegen die Schwerkraft angehobene Brustkorb bestimmt, in welche Richtung die Energie fließt, welches Gangmaß gewählt wird, ob die Energie eher nach vorne oder nach oben geleitet wird. Mit anderen Worten, ob die Energie aus der Hinterhand als Schub- oder als Tragkraft zur Anwendung kommt, und ob es geradeaus oder in die Kurve geht. Wenn das Pferd auf diese Weise beinahe von Schwer- und Fliehkraft befreit ist, sich also in Balance befindet, kommt der Reiter mit leisesten Hilfen aus. Sind Vor- und Hinterhand durch die relevanten Muskelketten richtig positioniert, kann das Pferd den Rücken aufwölben und die Muskulatur der Oberlinie kann ungehindert arbeiten. Es entsteht ein federnder Trampolineffekt, durch den das Gewicht des Rumpfes immer wieder in Vorwärtsenergie umgewandelt wird. (Zusammenfassung beruht auf dem Konzept der STAMMER KINETICS®, siehe auch SG 11/2015)


Foto: Beelitz, Illustration: Klöpfer

Foto: www.galoppfoto.de

Foto: von Korff

Illustration: Deinzer

Fotos: Riva Verlag, Dr. Robert Schleip, „FaszienFitness”, Getty Images

Foto: Rau, Bearbeitung nach STAMMER KINETICS®