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1. SEPTEMBER 2019 22. SONNTAG IM JAHRESKREIS


MAGNIFICAT - Das Stundenbuch - epaper ⋅ Ausgabe 9/2019 vom 01.08.2019
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Bildquelle: MAGNIFICAT - Das Stundenbuch, Ausgabe 9/2019

Namenstag: Rut, Gideon, Josua (biblische Gestalten) · Pelagius (Märtyrer in Istrien, † 283) · Verena von Zurzach (Einsiedlerin im Aargau, 4. Jh.) · Ägidius (Egid, Einsiedler in der Provence, Nothelfer, † um 720) · Alois Scholze (Priester, Gegner des Nationalsozialismus, † 1942) Ökumenischer Gedenktag: Simeon der Stylit (syr. Mönch, 389–459)

Morgengebet

Herr, öffne meine Lippen. Damit mein Mund dein Lob verkünde.

Ihr Gerechten, freut euch und jubelt vor Gott, jauchzt in heller Freude!

Vgl. Ps 68, 4

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.

Wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in ...

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... Ewigkeit. Amen. Halleluja.

Hymnus

Zu diesem Lied finden Sie eine Auslegung auf den Seiten 342 f.

Komm her, freu dich mit uns, tritt ein;
denn der Herr will unter uns sein,
er will unter den Menschen sein.
Komm her, freu dich, der Herr will unter uns sein.

Komm her, öffne dem Herrn dein Herz;
deinem Nächsten öffne das Herz,
und erkenne in ihm den Herrn.

Komm her, freu dich, der Herr will unter uns sein.
Komm her, freu dich mit uns, nimm teil,
an des Herrn Gemeinschaft nimm teil;
er will unter den Menschen sein.
Komm her, freu dich, der Herr will unter uns sein.

Helmut Hucke 1971, nach einem amerikanischen Lied, © Verlag Herder GmbH, Freiburg i. Br. GL 148 · GL 1975 519 · KG 42

(Psalm 118):(Verse 19–29)

Öffnet mir die Tore zur Gerechtigkeit, * damit ich eintrete, um dem Herrn zu danken.

Das ist das Tor zum Herrn, * nur Gerechte treten hier ein.

Ich danke dir, dass du mich erhört hast; * du bist für mich zum Retter geworden.

Der Stein, den die Bauleute verwarfen, * er ist zum Eckstein geworden.

Das hat der Herr vollbracht, * vor unseren Augen geschah dieses Wunder.

Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat; * wir wollen jubeln und uns an ihm freuen.

Ach, Herr, bring doch Hilfe! * Ach, Herr, gib doch Gelingen!

Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn! / Wir segnen euch, vom Haus des Herrn her. * Gott, der Herr, erleuchte uns.

Mit Zweigen in den Händen schließt euch zusammen zum Reigen, * bis zu den Hörnern des Altars!

Du bist mein Gott, dir will ich danken; * mein Gott, dich will ich rühmen.

Danket dem Herrn, denn er ist gütig, * denn seine Huld währt ewig.

Ehre sei dem Vater …

Was wir Menschen verwerfen, bringst du zum Durchbruch, allmächtiger Gott. Lass das Wunder deines Reiches immer neu unter uns Wirklichkeit werden.

(Lesung):(Jes 65, 18–19)

Ihr sollt euch ohne Ende freuen und jubeln über das, was ich erschaffe. Denn ich mache aus Jerusalem Jubel und aus seinen Einwohnern Freude. Ich will über Jerusalem jubeln und mich freuen über mein Volk. Nie mehr hört man dort lautes Weinen und lautes Klagen.

Benedictus – Lobgesang des Zacharias

Benedictus, Magnificat und Nunc dimittis finden Sie auf einem heraustrennbaren Gebetsblatt am Anfang des Heftes. Die dazugehörigen Antiphonen werden jeweils vor und nach diesen Gesängen aus dem Evangelium gebetet.

Antiphon zum Benedictus:
Wenn du eingeladen bist, setz dich auf den untersten Platz; dann wird dir der Gastgeber sagen: Mein Freund, rück weiter hinauf! Das wird für dich eine Ehre sein vor allen anderen Gästen.

Bitten

Christus Jesus, du willst uns Gottes Fülle schenken. Wir bitten dich:

A: Schenke uns neues Leben.
– Lass nicht zu, dass wir uns voreinander verschließen.
– Mach uns dankbar für deine Gaben.
– Lass die Gastlichkeit unter uns wachsen.

Vaterunser

Oration

Allmächtiger Gott, von dir kommt alles Gute. Pflanze in unser Herz die Liebe zu deinem Namen ein. Binde uns immer mehr an dich, damit in uns wächst, was gut und heilig ist. Wache über uns und erhalte, was du gewirkt hast. Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

Bei d e n Orationen, die mit „Darum bitten wir durch Jesus Christus“ enden ,

soll die oben angegebene abschließende Formel gebetet werden.

Segne uns, Gott,

segne unser Miteinander.

Mit dir im Bund lass uns leben.

Schenk uns Freude, die ausstrahlt.

Eucharistiefeier

Liedvorschläge: GL 148, 188, 378, 392, 396, 448, 553 · KG 39, 40, 142, 148, 746, 4–6, 760

Sei mir gnädig, o Herr. Den ganzen Tag rufe ich zu dir. Herr, du bist gütig und bereit, zu verzeihen; für alle, die zu dir rufen, reich an Gnade.

Ps 86, 3.5

Gloria

Tagesgebet(Oration des Morgengebetes)

Lesung aus dem Buch Jesus SirachSir 3, 17–18.20.28–29

Mein Sohn, bei all deinem Tun bleibe bescheiden und du wirst geliebt werden von anerkannten Menschen! Je grö ßer du bist, umso mehr demütige dich und du wirst vor dem Herrn Gnade finden! Denn groß ist die Macht des Herrn, von den Demütigen wird er gerühmt.

Es gibt keine Heilung für das Unglück des Hochmütigen, denn eine Pflanze der Bosheit hat in ihm Wurzel geschlagen. Das Herz eines Verständigen wird einen Sinnspruch überdenken und das Ohr des Zuhörers ist die Sehnsucht des Weisen.

Impuls zur Lesung

Die Mahnung zur Bescheidenheit – ist sie eigentlich noch zeitgemäß? War sie es je? Klingt sie aber nicht wie aus dem Biedermeier- Poesiealbum: „Sei wie das Veilchen im Moose, / bescheiden, sittsam und rein, / und nicht wie die stolze Rose, / die immer bewundert will sein“? Klappern gehört nun einmal zum Handwerk, und wer nicht selbstbewusst aufzutreten lernt, geht unter. Beim Auswahlgespräch kommentierte ein Kollege, nachdem wir das bescheidene Auftreten einer Kandidatin positiv vermerkt hatten: „Seit wann spricht denn Bescheidenheit für wissenschaftliche Qualifikation? Für die Teilnahme an einem Promotionskolleg?“ Doch das biblische Plädoyer für Bescheidenheit – oder für Demut, wohl die treffendere Übersetzung – zielt auf etwas Grundlegendes, das zu jeder Zeit und auf jedem Feld wichtig war und wichtig ist. Es geht gerade nicht um Benimmregeln für brave Töchter, sondern um die Frage: Was ist der Mensch? Wenn wir uns, bewusst oder unbewusst, anderen Menschen überlegen fühlen, sei es wegen unserer Lebensführung, unseres Ansehens, unseres Aussehens, unseres neuen SUV, unserer guten Leistungen, guten Beziehungen, guten Familie, dann vergötzen wir diese Dinge und letztlich uns selbst. Der Mensch ist aber nicht Gott. Hochmut ist im Grunde ein Irrtum über den Menschen. Demut hingegen sieht die Dinge, wie sie sind. Demut ist eine zutiefst realistische – und in der Konsequenz geschwisterliche Lebenshaltung. Wer Gott liebt und ihn allein Gott sein lässt, wird demütig, und die Geschöpfe werden ihm zum Bruder und zur Schwester. Der junge Mann ohne „Quali“ ist meinesgleichen, aber auch der fast allmächtige Vorstandsvorsitzende des Großkonzerns. Demut entnebelt, Demut schafft Klarheit, macht sachlich. Demut macht menschlich. Demut macht Mut!

Antwortpsalm:Ps 68, 4–5b.6–7.10–11

Kehrvers:
Deine Geschöpfe finden Wohnung bei dir, o Gott.

Die Gerechten freuen sich, * sie jubeln vor Gott und jauchzen in Freude.

Singt für Gott, spielt seinem Namen! * Erhebt ihn, der durch die Steppen einherfährt!– Kehrvers

Ein Vater der Waisen, ein Anwalt der Witwen * ist Gott in seiner heiligen Wohnung.

Gott bringt Verlassene heim, / führt Gefangene hinaus in das Glück; * doch Aufsässige müssen wohnen im dürren Land.– Kehrvers

Gott, du ließest Regen strömen in Fülle * über dein verschmachtendes Erbland, das du selbst gegründet.

Dein Geschöpf fand dort Wohnung; * Gott, in deiner Güte versorgst du den Armen.– Kehrvers

Kehrvers vgl. Vers 11a, ferner GL 77, 1 oder KG 615 (VII. Ton) oder GL 1975 527, 4 (VIII. Ton)

(Lesung aus dem Hebräerbrief):(Hebr 12, 18–19.22–24a)

Schwestern und Brüder! Ihr seid nicht zu einem sichtbaren, lodernden Feuer hinzugetreten, zu dunklen Wolken, zu Finsternis und Sturmwind, zum Klang der Posaunen und zum Schall der Worte, bei denen die Hörer flehten, diese Stimme solle nicht weiter zu ihnen reden.

Ihr seid vielmehr zum Berg Zion hinzugetreten, zur Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, zu Tausenden von Engeln, zu einer festlichen Versammlung und zur Gemein schaft der Erstgeborenen, die im Himmel verzeichnet sind, und zu Gott, dem Richter aller, und zu den Geistern der schon vollendeten Gerechten, zum Mittler eines neuen Bundes, Jesus.

Ruf vor dem EvangeliumMt 11, 29ab

Halleluja. Halleluja.
So spricht der Herr: Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig.
Halleluja.

(Aus dem hl. Evangelium nach Lukas):(Lk 14, 1.7–14)

Jesus kam an einem Sabbat in das Haus eines führenden Pharisäers zum Essen. Da beobachtete man ihn genau. Als er bemerkte, wie sich die Gäste die Ehrenplätze aussuchten, erzählte er ihnen ein Gleichnis. Er sagte zu ihnen:

Wenn du von jemandem zu einer Hochzeit eingeladen bist, nimm nicht den Ehrenplatz ein! Denn es könnte ein anderer von ihm eingeladen sein, der vornehmer ist als du, und dann würde der Gastgeber, der dich und ihn eingeladen hat, kommen und zu dir sagen: Mach diesem hier Platz! Du aber wärst beschämt und müsstest den untersten Platz einnehmen.

Vielmehr, wenn du eingeladen bist, geh hin und nimm den untersten Platz ein, damit dein Gastgeber zu dir kommt und sagt: Mein Freund, rück weiter hinauf! Das wird für dich eine Ehre sein vor allen anderen Gästen. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.

Dann sagte er zu dem Gastgeber: Wenn du mittags oder abends ein Essen gibst, lade nicht deine Freunde oder deine Brüder, deine Verwandten oder reiche Nachbarn ein; sonst laden auch sie dich wieder ein und dir ist es vergolten. Nein, wenn du ein Essen gibst, dann lade Arme, Krüppel, Lahme und Blinde ein. Du wirst selig sein, denn sie haben nichts, um es dir zu vergelten; es wird dir vergolten werden bei der Auferstehung der Gerechten.

Credo

Gabengebet

Herr, unser Gott, diese Opferfeier bringe uns Heil und Segen. Was du jetzt unter heiligen Zeichen wirkst, das vollende in deinem Reich. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Präfation

In Wahrheit ist es würdig und recht, dir, Vater im Himmel, zu danken und dich mit der ganzen Schöpfung zu loben. Denn in dir leben wir, in dir bewegen wir uns und sind wir. Jeden Tag erfahren wir aufs Neue das Wirken deiner Güte. Schon in diesem Leben besitzen wir den Heiligen Geist, das Unterpfand ewiger Herrlichkeit. Durch ihn hast du Jesus auferweckt von den Toten und uns die sichere Hoffnung gegeben, dass sich an uns das österliche Geheimnis vollendet. Darum preisen wir dich mit allen Chören der Engel und singen vereint mit ihnen das Lob deiner Herrlichkeit.

(Kommunionvers):(Ps 31, 20)

Wie groß ist deine Güte, o Herr, die du bereithältst für alle, die dich fürchten und ehren.

Schlussgebet

Allmächtiger Gott, du hast uns gestärkt durch das lebendige Brot, das vom Himmel kommt. Deine Liebe, die wir im Sakrament empfangen haben, mache uns bereit, dir in unseren Brüdern zu dienen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

Schlusssegen

Der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns tröstet in jeder Not, segne euch und lenke eure Tage in seinem Frieden.

Er bewahre euch vor aller Verwirrung und festige eure Herzen in seiner Liebe.

In diesem Leben mache er euch reich an guten Werken; und im künftigen sei er selbst euer unvergänglicher Lohn.

Das gewähre euch der dreieinige Gott, der Vater und der Sohn † und der Heilige Geist.

Auslegung zum Sonntagsevangelium

Von Alois Stöger

Das Verhalten beim Mahl deckt auf, wer am Mahl des Gottesreiches teilnehmen kann. Für den Christen gibt es keine Regeln bloßer Höflichkeit oder höfischen Anstandes allein, für ihn ist auch das Verhalten bei einer gewöhnlichen Mahlzeit bedeutungsvoll vom Geheimnis des Gottesreiches umschattet. Die Herrschaft Gottes ergreift alles: den Menschen, sein Mahl, die Mahlsitten, alle Bereiche seines Lebens und Seins. Gott ist alles in allem. Nichts darf ihm auch entzogen werden; die frohe Botschaft vom Reich verlangt Umkehr.

Alois Stöger (1904–1999, österr. Neutestamentler, Weihbischof in St. Pölten), aus: Ders., Das Evangelium nach Lukas, 2. Teil = Geistliche Schriftlesung 3/2, Düsseldorf 1966, 37, © Rechtenachfolge: Schulschwestern Amstetten

Abendgebet

O Gott, komm mir zu Hilfe. Herr, eile, mir zu helfen.

Ehre sei dem Vater … Halleluja.

Die vollständige Fassung der Eröffnungen von Morgen- und Abendgebet finden Sie mit Noten auf Seite 362.

Hymnus

Dreifaltigkeit, dreiein’ger Gott,
du Licht voll Glut und Seligkeit:
nun, da der Sonnenball versinkt,
geh du in unsrem Herzen auf.

Dich preist am Morgen unser Lied,
dich rufen wir am Abend an,
zu dir erhebt sich unser Herz
an jedem Tag, den du uns schenkst.

Du ew’ger Vater, du Gott Sohn,
du, beider Odem, Heil’ger Geist:
Erhöre gütig unser Flehn,
allmächtige Dreifaltigkeit. Amen.

Nach: O lux, beata Trinitas; 7.–8. Jahrhundert Melodie: GL 539 · GL 1975 605 · KG 781 · EG 142

Psalm 115

Nicht uns, o Herr, bring zu Ehren, / nicht uns, sondern deinen Namen, * in deiner Huld und Treue!

Warum sollen die Völker sagen: * „Wo ist denn ihr Gott?“

Unser Gott ist im Himmel; * alles, was ihm gefällt, das vollbringt er.

Die Götzen der Völker sind nur Silber und Gold, * ein Machwerk von Menschenhand.

Sie haben einen Mund und reden nicht, * Augen und sehen nicht;

sie haben Ohren und hören nicht, * eine Nase und riechen nicht;

mit ihren Händen können sie nicht greifen, / mit den Füßen nicht gehen, *

sie bringen keinen Laut hervor aus ihrer Kehle. Die sie gemacht haben, sollen ihrem Machwerk gleichen, *

alle, die den Götzen vertrauen. Israel, vertrau auf den Herrn! *

Er ist für euch Helfer und Schild. Haus Aaron, vertrau auf den Herrn! *

Er ist für euch Helfer und Schild. Alle, die ihr den Herrn fürchtet, vertraut auf den Herrn! *

Er ist für euch Helfer und Schild. Der Herr denkt an uns, er wird uns segnen, /

er wird das Haus Israel segnen, * er wird das Haus Aaron segnen.

Der Herr wird alle segnen, die ihn fürchten, * segnen Kleine und Große.

Es mehre euch der Herr, * euch und eure Kinder!

Seid gesegnet vom Herrn, * der Himmel und Erde gemacht hat!

Der Himmel ist der Himmel des Herrn, *

die Erde aber gab er den Menschen.

Tote können den Herrn nicht mehr loben, * keiner, der ins Schweigen hinabfuhr.

Wir aber preisen den Herrn * von nun an bis in Ewigkeit.

Ehre sei dem Vater …

Geld, Aussehen und Luxus halten viele unserer Mitmenschen in ihrem Bann. Präge du deinen Namen in unser Herz, dass wir dich nicht vergessen, Gott unseres Lebens.

(Lesung):(2 Thess 2, 13–14)

Wir müssen Gott zu jeder Zeit euretwegen danken, vom Herrn geliebte Brüder, weil Gott euch als Erstlingsgabe dazu auserwählt hat, aufgrund der Heiligung durch den Geist und aufgrund eures Glaubens an die Wahrheit gerettet zu werden. Dazu hat er euch durch unser Evangelium auch berufen; ihr sollt nämlich die Herrlichkeit Jesu Christi, unseres Herrn, erlangen.

Magnificat – Lobgesang Mariens

Antiphon zum Magnificat:
Wer sich selbst erhöht, der wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, der wird erhöht.

Fürbitten

Gott lädt uns ein und hat einen Platz für uns. Wir rufen zu ihm und bitten ihn:

V: Liebender Gott, A: höre unser Rufen.

– Für die Kirche, dass sie ein offenes Haus all denen sei, die auf der Suche sind.

– Für die Menschen, die sich in ihrem Leben, in ihrer Familie, auf der Arbeitsstelle fehl am Platz fühlen.

– Für die jungen Menschen weltweit, die keine Schule besuchen, keine Ausbildung machen und ihren Platz nicht finden können.

– Für alle, die ihnen einen Platz im Leben vermitteln, wo sie wirken und ihre Talente einbringen können.

– Für diejenigen, die die Spirale des Konkurrierens und Rangelns durch ihre Menschlichkeit anhalten.

– Für unsere lieben Verstorbenen und heute besonders für die Toten des Zweiten Weltkriegs, dass sie einen Platz finden an deinem Tisch.

Vaterunser

Oration

Allmächtiger Gott, von dir kommt alles Gute. Pflanze in unser Herz die Liebe zu deinem Namen ein. Binde uns immer mehr an dich, damit in uns wächst, was gut und heilig ist. Wache über uns und erhalte, was du gewirkt hast. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Gnade und unvergängliches Leben sei mit allen, die Jesus Christus, unseren Herrn, lieben.

Eph 6, 24

Salve Regina(Seite 363)