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10 Radiowecker und 4 Lichtwecker im Test: Entspannt aufstehen


Haus & Garten Test - epaper ⋅ Ausgabe 6/2019 vom 18.10.2019

Das morgendliche Aufstehen gehört für die meisten Menschen wohl eher zu den unangenehmen Dingen im Leben. Immerhin gibt es kleine Helferlein, die die Qual am Morgen zumindest ein wenig abmildern und auf Wunsch mit dem Lieblingsradiosender in den Tag starten.


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Bildquelle: Haus & Garten Test, Ausgabe 6/2019

Doch nicht nur das Wecken gehört zu den täglichen Aufgaben eines Radioweckers. In der Regel ist dieser auch mit einem Display ausgestattet und kann nachts auf einen Blick über die aktuelle Uhrzeit informieren. Manche Exemplare projizieren die Uhrzeit sogar an Wand oder Decke und ganz exklusive Modelle helfen – höchst wissenschaftlich erforscht – mit ...

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... Licht beim Start in den Tag. Viele weitere Funktionen machen manche Modelle sogar zum Multimediazentrum im Schlafzimmer. Doch wieviel Radiowecker braucht der Mensch und auf welche Funktionen sollte man beim Kauf besonders achten? Wir nehmen 13 Weckradios genau unter die Lupe und finden es heraus.

Weckfunktion im Fokus

Das Wecken sollte bei einem vernünftigen Weckradio an oberster Stelle stehen. Gute Geräte warten mit mindestens 2, optimalerweise auch 3 oder mehr verschiedenen Weckzeiten auf, die auch individuell programmiert werden können. Zumeist stehen hier die standardisierten Schemata Montag-Freitag, Montag bis Sonntag sowie Samstag und Sonntag zur Verfügung. Noch besser schneiden die Geräte ab, wenn sie auch individuelle Schemata erlauben, was aber nur bei wenigen Geräten wie dem Albrecht DR450 der Fall ist. Dort lassen sich Weckzeiten sogar bequem per App und nach einzelnen Wochentagen programmieren.

Musik am Morgen

Alle Geräte im Testfeld mit Ausnahme des Lichtweckers von Lunartec verfügen zumindest über einen UKW-Radiotuner. Wecken lassen können sich die Nutzer als nicht nur von einem dumpfen Summer, sondern mit ihrem Lieblingsradiosender aus dem Äther. Das bringt schon am Morgen Schwung in den Tag. Leider empfangen die meisten Geräte nach wie vor nur analoges Radio. Moderner wäre zweifellos der zusätzliche Empfang von DAB Plus gewesen. Digitalradio bringt nicht nur deutlich bessere Tonqualität, sondern kann auch mit exklusiven Sendern punkten, die über UKW gar nicht ausgestrahlt werden. Wer also inzwischen im Digitalradio einen neuen Lieblingssender gefunden hat, sollte beim Kauf eines Weckradios unbedingt auf den DAB-Digitaltuner achten. Leider muss hierfür gerade bei den Weckgeräten noch ein nicht unerheblicher Aufpreis einkalkuliert werden – das günstigste Gerät mit DAB im Test (Imperial Dabman d10) hatte zum Redaktionsschluss einen Straßenpreis von 60,50 Euro während der preiswerteste Vertreter ohne DAB (Dunlop Modell 06214) mit gerade einmal 13 Euro geradezu unverschämt billig ist. Allerdings sind auch die Abstriche bei den Funktionen beim Dunlop ebenfalls groß: So lässt sich die Weckzeit nicht einmal nach Wochentagen einrichten – eine Grundfunktion, die wir wie oben geschrieben eigentlich von jedem brauchbaren Weckradio erwarten.

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(1) Beonders gut lasssen sich Radiowecker bedienen, wenn die Steuerknöpfe auf der Oberseite angebracht sind, wie dies bei vielen der Geräte auch der Fall ist

(2) Nahezu alle Modelle setzen nur auf einfache Wurfantennen für den Radioempfang

(3) Radiowecker mit Deckenprojektion verfügen über eine kleine Linse zur Prejektion der Uhrzeit an Wand oder Decke

(4) Das Projizieren funktioniert in der Praxis erstaunlich gut. Besonders das Gerät von Auvisio kann hier überzeugen

Display

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist das Display zur Anzeige der Uhrzeit und weiteren Funktionen des Radios. Dieses sollte natürlich in erster Linie gut lesbar und möglichst groß sein. Das ist gerade für Senioren, aber auch für Brillenträger ein nicht zu unterschätzendes Kriterium. Wichtig ist aber auch, dass das Display dimmbar ist oder im besten Fall die Helligkeit über einen optischen Sensor an die Raumhelligkeit anpasst. Denn kaum etwas ist störender, als ein zu helles Display in der Nacht was zu einer echten Lichtverschmutzung und möglicherweise massiven Schlafstörungen führen kann. Probleme hatten wir hier mit den Modellen von Dunlop, die generell keine Helligkeitsanpassung ermöglichen. Aber auch ein heimlicher Favorit bei den „normalen” Weckradios – dem Ortus Time von Roberts – mussten wir einen Störenden Effekt feststellen. Zwar lässt sich hier die Helligkeit komplett herunterregeln, aber das Radio behält die Einstellung nicht dauerhaft. Schon einige Tage später war die Hintergrundbeleuchtung auf mysteriöse Weise wieder in einer höheren Stufe und musste erneut heruntergeregelt werden. Das ist nervig!

Projektion

Zwei unserer Testexemplare warten sogar mit einer Projektionsfunktion auf. Damit soll sich die Uhrzeit an Wand oder Decke projizieren lassen, um eine bequeme Lesbarkeit zu ermöglichen. Das ist aber nur eine Funktion für Menschen ohne Sehschwäche, weil sonst aufgrund der Entfernung die Lesbarkeit für Brillenträger nicht mehr gegeben ist. Außerdem sollte man keine Wunder erwarten. Zwar funktioniert prinzipiell an hellen Wänden oder Decken, aber die Helligkeit ist gering.

Lichtwecker

Neben sanften Tönen am Morgen, die auf den Hörsinn abzielen warten Lichtwecker mit einem weiteren Sinn, nämlich dem Sehen auf. Ein Vorreiter auf diesem Gebiet ist zweifellos Philips. Der Hersteller kann mit seinem Wake- Up-Light auf langjährige Erfahrung mit wissenschaftlicher Unterstützung auf diesem Gebiet aufwarten. So gilt es als erwiesen, dass ein langsam heller werdendes Licht am Morgen einem Sonnenaufgang ähnelt und beim sanften Aufwachen helfen kann. Philips hat diese Methode immer weiter verfeinert und bietet beim aktuellen Modell farblich anpassbare Lichtstimmungen zum Wecken, aber auch zum Einschlafen oder als Entspannungslicht an. Sogar Wohlfühl- und Entspannungsprogramme hat Philips beim HF3671 integriert. Das Ganze wird Sensor- und App-Gesteuert schon fast zu einem Smart-Home-Erlebnis, so dass eigentlich die Integration in den HUE-Smart-Kosmos nur noch eine Frage der Zeit scheint. Aufgrund der ordentlichen Helligkeit eignet sich der Lichtwecker als einziger im Testfeld auch problemlos als kompletter Ersatz für eine Nachttischlampe. Wer sich noch nicht mit Smart Home und App-Steuerung auskennt, ist aber möglicherweise mit den Funktionen des Lichtweckers etwas überfordert, zumal zur Einrichtung zwingend die Nutzung einer App erforderlich ist. Umso erstaunlicher ist es dabei, dass der Hersteller bei einem solchen High-Tech-Lichtwecker ausgerechnet modernes Digitalradio verzichtet hat.

Augen auf beim Weckerkauf

Wer auf der Suche nach einem guten Radiowecker ist, sollte auf einige Dinge achten. Wichtig sind aus unserer Sich mehrere Weckzeiten, die sich auch nach Wochenschemas einstellen lassen. Beim Display sollte nicht nur auf die Größe und damit die Lesbarkeit, sondern vor allem auch auf die Möglichkeit des Dimmens geachtet werden. Im Idealfall gibt es sogar eine automatische Dimmfunktion. Auf Geräte mit Digitalradio zu setzen ist daneben ebenfalls eine gute Idee, insbesondere wenn man die Sender und Vorzüge schon im Auto oder bei anderen Digitalradios kennengelernt hat. Bei den Lichtweckern kommt man kaum an Philips vorbei. Kein anderer hat die Lichtweckung so perfektioniert wie dieser Hersteller. Allerdings kann auch das Gerät von Grundig eine preiswerte Alternative sein. Unser Preis-Geheimtipp ist übrigens der Radiowecker von First Austria. Dieser bietet eine ordentliche Weckzeitensteuerung, ein gut lesbares Display und sogar eine – mit Abstrichen empfehlbare – Projektionsfunktion zum fairen Preis.

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(5) Beim Kauf sollte man auf dimmbare Displays achten, ansonsten kann die Helligkeit nachts sehr störend wirken

(6) Das Gerät von Lunartec ist eigentlich „nur” ein Bluetooth- Lautsprecher mit Mini-Display

(7) Der Lichtwecker von Philips verfügt über mehrere Sensoren, darunter auch ein Mikrofon zur Geräuschmessung

(8) Denkbar unpraktisch ist das Anbringen wichtiger Tasten auf der Unterseite wie beim Lunartec

Testverfahren

Die Testgeräte : 10 Radiowecker und 4 Lichtwecker mit Radiofunktion

Funktion: Hier werden alle Funktionen der Geräte untersucht und verglichen. Insbesondere die Weck- und Radiofunktionen stehen im Mittelpunkt. Ebenfalls wird die Empfangsqualität, die Suchfunktion, die Speichergröße und die Störempfindlichkeit bewertet. Zusätzlich wird bewertet, wie einfach die Programmierung des Weckers ist (Anzahl Weckzeiten, deren individuelle Programmierbarkeit, …). Auch die Klangqualität bei Zimmer- und erhöhter Lautstärke wird bewertet.

Handhabung: Die Testredaktion beurteilt die Bedienfreundlichkeit anhand der Ergonomie der Bedienelemente, des Displays (Kontrast, Blickwinkelstabilität, Schrift- und Zeichengröße), Die Bedienungsanleitung wird dann anhand der Qualität (Bebilderung, Struktur, Anwendungs- und Pflegetipps sowie Schriftgröße) bewertet.

Verarbeitung: Bewertet wird die allgemeine Wertigkeit und das Nicht- bzw. Vorhandensein von Graten und scharfen Kanten, sowie die Größe von Spalten und Ritzen, außerdem die Passgenauigkeit aller modularen Teile.

Ökologie: Der Energieverbrauch wird während der Testreihen gemessen und vergleichend bewertet. Insbesondere der Verbrauch im Standby steht hier im Fokus, da die Radiowecker die meiste Zeit am Tag in diesem Modus laufen und ein hoher Verbrauch hier schnell zu einer Kostenfalle werden könnte. Moderne Radiowecker sollten dabei stets einen Standbyverbrauch unter 1 Watt aufweisen.


Bilder: Auerbach Verlag, Auvisio

Bilder: © Pixel-Shot-Fotolia.com, Auerbach Verlag, Grundig, Lunartec, Philips, Sonoro

Bilder: © Pixel-Shot-Fotolia.com, Dunlop