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10 Tipps bei Müdigkeit


LandApotheke - epaper ⋅ Ausgabe 1/2019 vom 27.12.2018

Schlapp, kraftlos, ausgelaugt? Besonders in den trüben Wintermonaten neigt der Körper zu Ermüdungserscheinungen. Doch die Natur schafft auch hier rasche Abhilfe.


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Bildquelle: LandApotheke, Ausgabe 1/2019

KAFFEE Natürlich darf der Muntermacher Nummer 1 nicht fehlen. Nur ungefähr dreißig Minuten dauert es, bis das im Kaffee enthaltene Koffein seine maximale Konzentration im Blut erreicht hat. Im Gehirn wirkt Coffein als Gegenspieler zum Adenosin, das dem Körper Müdigkeit signalisiert. Für den schnellen Energiekick eignet sich das Getränk hervorragend, zu viel davon schadet jedoch.

Sonne, Licht und viel Bewegung

Abgestandene Heizungsluft, ...

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... künstliches Licht und Mangel an Bewegung: All das wirkt sich kräftezehrend auf den Organismus aus. Der Kreislauf sinkt in den Keller, die Glieder machen schlapp, und ganz allgemein stellen sich Mattigkeit, Unlust, Abgeschlagenheit und tiefe Müdigkeit ein. Denn der Körper hungert nach frischer Luft, Bewegung und Licht. Deshalb heißt die Devise: Raus in die Kälte und einen flotten Spaziergang durch Pfützen und Schneematsch gemacht. Die Wirkung: Die Kälte prickelt herrlich auf dem Gesicht, der Kreislauf kommt wieder in Schwung und der ganze Körper fühlt sich lebendig.

Brennnesseltee

Wer morgens nach dem Aufstehen schon müde ist, leidet unter Umständen unter Eisenmangel. Eine Trinkkur mit Brennnesseltee kann helfen: Etwa drei Wochen lang täglich drei Tassen lassen den Eisengehalt im Organismus langsam wieder ansteigen. Da das Wildkraut noch viele andere wertvolle Nährstoffe enthält, wirkt eine Trinkkur insgesamt stabilisierend und vitalisierend. Länger als drei Wochen sollte man die Brennnessel-Trinkkur allerdings nicht durchführen.

SANDDORN Vitamin C und Vitamin B12 sind wichtige Bausteine für den Energiehaushalt. Die prallen gelb-orangen Früchte des Sanddorn stecken voller Vitamine und können Mangelerscheinungen beheben. Wer im Herbst Sanddornsaft oder -marmelade zubereitet hat, sollte möglichst jeden Tag davon kosten. Im Naturkostladen gibt es außerdem getrocknete Beeren zu kaufen, die sich für die Zubereitung von Tee eignen. Einen Esslöffel davon mit 250 ml kochendem Wasser aufbrühen, 10 Minuten ziehen lassen und abseihen. 3 Tassen täglich trinken.

Hülsenfrüchte und Getreide Dicke Bohnen, Erbsen, Linsen und andere Hülsenfrüchte sind ebenso wie Getreide gute Energielieferanten, da sie mit ihrem Eiweiß und komplexen Kohlenhydraten langanhaltende Kraftreserven schaffen. Vor allem in den Wintermonaten sollte man dafür sorgen, dass alle Speisen eines dieser Lebensmittel enthalten, zum Beispiel das ballaststoffreiche Hafermüsli am Morgen, mittags das Linsengericht, der Bohnensalat am Abend.

Ingwer Die scharf-würzige Knolle ist ein hervorragender Energiespender. Grund der belebenden Wirkung des Gewürzes ist in der Hauptsache Gingerol. Doch auch die Inhaltsstoffe Borneol, Shoagol und Cineol sorgen dafür, dass der Körper neue Energie tankt. Am besten Gemüse, Reis oder Suppen mit Ingwer würzen. Auch heißes Ingwerwasser vertreibt die Müdigkeit.

BANANEN Wenn dem Körper zu wenig Energie zugeführt wurde, sind Müdigkeit und Konzentrationsschwäche die Folge. Die Banane ist ein unkompliziertes Kraftpaket für Zwischendurch: Ihr Fruchtzucker bewirkt einen raschen Anstieg des Blutzuckerspiegels, Kohlenhydrate, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente sorgen dafür, dass der Körper langsam, aber nachhaltig wieder in Schwung kommt.

Fettfisch Im Winter kommt es häufig zu einem Vitamin- D-Mangel, der das Gesamtbefinden negativ beeinflussen kann. Vitamin D wird vom Organismus hauptsächlich mithilfe von UV-Strahlen gebildet. Das bedeutet: Während der kalten, trüben Jahreszeit ist der Körper auf eine erhöhte Vitamin- D-Zufuhr über die Nahrung angewiesen. Obwohl Sonnenlicht der wichtigste Faktor bei der Bildung dieses Ausnahmevitamins ist, gibt es doch einige Lebensmittel, die Vitamin D enthalten. Dazu gehört fettreicher Fisch wie beispielsweise Lachs. Zweimal pro Woche ein Fischgericht verbessert den Vitamin-D-Haushalt.

Wechselduschen

Um müde Lebensgeister wiederzuerwecken sind Wechselduschen ideal: Der rasche Wechsel von Wärme- und Kältereizen bringt den Kreislauf in Schwung, regt das Immunsystem an und sorgt insgesamt für ein besseres Körpergefühl. Anfangen sollte man immer mit der Warm- bzw. Heißdusche. Beim Kaltwasserstrahl sollte man mit den Füßen beginnen und den Schlauch langsam zur Körpermitte führen.

VITAMIN B12 Das lebensnotwendige Vitamin ist unter anderem an der Verwertung von wertvollen Fettsäuren und an der Blutbildung beteiligt. Es kann jedoch nicht von allen Menschen gleich gut aufgenommen werden. Vor allem Menschen mit Erkrankungen des Darms und Ältere sollten auf eine ausreichende Zufuhr achten. Milch und Eier, aber auch Fleisch und Fisch enthalten es reichlich.


FOTOS: MAURITIUS (1), PETER RAIDER (1), SHUTTERSTOCK (8)