Bereits Kunde? Jetzt einloggen.
Lesezeit ca. 8 Min.

10 TIPPS, DIE WIRKLICH HELFEN: So vermeiden Sie Erziehungspannen


Mein Hund & Ich - epaper ⋅ Ausgabe 4/2020 vom 17.06.2020

Sie trainieren zwar fleißig mit Ihrem Vierbeiner, aber manche Übungen wollen einfach nicht funktionieren? Nicht verzagen, dieses Problem kennen fast alle Hundebesitzer. Wir analysieren die häufigsten Fehlerquellen


Artikelbild für den Artikel "10 TIPPS, DIE WIRKLICH HELFEN: So vermeiden Sie Erziehungspannen" aus der Ausgabe 4/2020 von Mein Hund & Ich. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Mein Hund & Ich, Ausgabe 4/2020

DIE EXPERTIN

KRISTINA ZIEMER-FALKE
Die Hundeexpertin leitet zusammen mit ihrem Mann ein Schulungszentrum für Hundetrainer, das inzwischen als eine der führenden Ausbildungsstätten gilt. Sie selbst ist Hundetrainerin, Verhaltensberaterin, Tierheilpraktikerin und erfolgreiche Fachbuchautorin.
www.ziemer-falke.de

Hundetraining macht Spaß, da sind sich alle Halter und Trainer wohl sicher einig. In ...

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 2,29€
NEWS 14 Tage gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von Mein Hund & Ich. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 4/2020 von BUNTE Hundewelt. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
BUNTE Hundewelt
Titelbild der Ausgabe 4/2020 von INTERVIEW: Drei Fragen an …Clive Wynne, Professor für Psychologie. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
INTERVIEW: Drei Fragen an …Clive Wynne, Professor für Psychologie
Titelbild der Ausgabe 4/2020 von Ist Ihr Hund ein Gassiteufel?. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Ist Ihr Hund ein Gassiteufel?
Titelbild der Ausgabe 4/2020 von 7 Antworten auf die Frage: Mein Hund ist wasserscheu, was kann ich tun?. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
7 Antworten auf die Frage: Mein Hund ist wasserscheu, was kann ich tun?
Titelbild der Ausgabe 4/2020 von LESERFRAGEN: Sie fragen ……unsere Experten antworten. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
LESERFRAGEN: Sie fragen ……unsere Experten antworten
Titelbild der Ausgabe 4/2020 von UNSERE AKTUELLE UMFRAGE: Wie haben Sie die Corona-Krise gemeistert?. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
UNSERE AKTUELLE UMFRAGE: Wie haben Sie die Corona-Krise gemeistert?
Vorheriger Artikel
BUNTE Hundewelt
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel INTERVIEW: Drei Fragen an …Clive Wynne, Professor für…
aus dieser Ausgabe

... Zeiten vieler technischer Möglichkeiten ist das Training sogar doppelt so schön, weil man sich selbst und den Hund in Interaktion filmen kann. Nutzen Sie die Möglichkeiten, denn dank der Technik können Sie Ihr eigenes Training überprüfen und auf die einen oder anderen Fehlerteufel reagieren, die sich gerne mal einschleichen. Um es Ihnen etwas leichter zu machen, analysieren wir im Folgenden zehn häufige Stolperfallen.

1. Leckerchen werden schon vor der Handlung gezeigt

Kennt Ihr Hund die Aufforderung, sich auf ein „Sitz“ hinzusetzen, benötigen Sie eigentlich kein Leckerchen mehr, um ihn in die Position zu locken. Sie können es zwar gerne benutzen, wenn er sich hingesetzt hat, um ihm zu sagen, dass er diesen Job hervorragend umgesetzt hat, aber wenn er Ihre Leckerchen schon vorher sieht, wird er nicht lange brauchen und Folgendes lernen:
► Wenn Frauchen oder Herrchen ein Leckerchen in der Hand hat und ein „Sitz“fordert, mache ich es – die Aussichten auf eine Belohnung sind schon da. Es scheint sich zu lohnen.
► Beim Versuch, in Zukunft ein „Sitz“ ohne Leckerchen einzufordern, wird es sich für den Hund nicht lohnen. Er wird sich nicht setzen und stattdessen abwarten, wie Sie nun reagieren. Wenn ein Hund ein Signal nicht umsetzt, neigen die Halter oftmals dazu, ihm dann ein Leckerchen zu präsentieren, wenn das Signal „Sitz“ wiederholt wird, damit der Hund sein Ziel verfolgt.
Leider manipuliert uns der Hund jetzt in eine Richtung, bei der es für ihn sonnenklar ist, dass „Sitz“ nur funktioniert, wenn Sie das Signal geben, aber auch Leckerchen dabeihaben. Sonst wird es ja nicht konsequent eingefordert.

Unser Trainings-Tipp

Bereiten Sie sich gut auf Ihr Training vor und verstauen dafür auch die Leckerchen gut, aber griffbereit. Eine Leckerchentasche, die parat liegt oder an Ihrer Hose hängt, ist eine gute Unterstützung. Wichtig ist nur, dass Sie, während Sie das Signal mit Ihrem Hund trainieren, noch keine Verbindung zum Leckerchen herstellen. Er soll sich auf Sie und Ihre Übung konzentrieren. Arbeiten Sie diese gut gelaunt und in Ruhe aus. Erst wenn Ihr Hund alles nach Ihren Vorstellungen umgesetzt hat, greifen Sie in die Tasche und geben ihm ein Leckerchen – oder die Belohnung, die Sie ihm geben wollen. Natürlich sind Sie nicht an Leckerchen gebunden. Wichtig ist, Sie geben die Belohnung im richtigen Augenblick, nämlich maximal 1 Sekunde nach Umsetzung der richtigen Handlung. So lernt Ihr Hund, dass es sich im ersten Schritt lohnt, auf Sie zu reagieren und anschließend dafür eine Belohnung zu bekommen.

2. Ziel- und planlos trainieren?

Sie sind hoch motiviert und wollen jetzt, ja, genau jetzt trainieren. Das ist zwar sehr lobenswert, aber überstürzen Sie das Training nicht. Denn oft legt man los und es ist gar nicht klar, was eigentlich trainiert werden soll. Schnell verändert sich die Stimmung und Enttäuschung stellt sich ein, wenn der Hund nicht so reagiert, wie wir es uns wünschen – aber mal Hand aufs Herz: Wenn wir das Training nicht planen, dann kann sich unser Hund auch nicht daran orientieren und die Erfolgsfrequenz der Übung sinkt in unserer Einheit. Behalten Sie Ihre Stimmung beim Training auf jeden Fall, aber erstellen Sie vorher noch einen kleinen Trainingsplan. Dazu gehört:

Unser Trainings-Tipp

► Definieren Sie Ihr genaues Ziel. Was soll der Hund wie lange und unter welchen Umständen ausführen?
► Überlegen Sie auch, was genau Sie in der bevorstehenden Übungseinheit trainieren wollen und was Sie belohnen wollen. Dadurch geben Sie Ihrem Hund eine gute Möglichkeit, sich innerhalb der Übung zu orientieren, welches Verhalten sich überhaupt lohnt – nämlich das, für das es den „Keks“ gibt. Der Vorteil durch diese kleine, aber klare Struktur ist, dass Sie auch entspannt trainieren können, selbst wenn Sie vor lauter Lust auf Training ggf. etwas übermotiviert sind. Damit daraus kein Frust wird, hilft es, ein paar Minuten innezuhalten und zu planen, was Sie wollen. Das gibt Ihrem Training noch den letzten Schwung, um erfolgreich zu sein

3. Zu starke Körpersprache

Ein anderer Fehlerteufel, der sich meist unbewusst einschleicht, liegt in der Körpersprache. Dies lässt sich aber ganz schnell per Handykamera überprüfen. Stellen Sie die Kamera auf und fordern Sie ein paar Übungen von Ihrem Hund ein wie Sitz, danach ein Platz, dann einen Abruf, einen Trick usw. Es lohnt sich, mehrere verschiedene Übungen anzusehen und die eigene Körpersprache zu beachten. Nur zu schnell – oft intuitiv – beugt man sich über den Hund, wenn er die Übung nicht nach der ersten Aufforderung umsetzt – und dies kann für ihn schnell eine Bedrohung darstellen. Dabei spielen vor allem Oberkörper, Arme, Schultern, Kopfstellung und Blick eine wichtige Rolle. Nehmen Sie diese Körperteile auf dem Video wahr und beobachten, ob es Situationen gibt, wo der Hund bei der Übung einen zu großen Abstand hält oder gar ein Meideverhalten zeigt.

Unser Trainings-Tipp

Auf den Videos sehen Sie nun, wie es Ihrem Hund mit dem Training geht. Schauen Sie sich anschließend die Körpersprache an und üben Sie jetzt zuerst „trocken“, wie Sie Ihre Körpersprache verbessern können:
► Achten Sie auf einen geraden Rücken und darauf, dass der Oberkörper aufrecht steht.
► Schauen Sie Ihren Hund beim Training freundlich und entspannt an – fixieren Sie ihn auf keinen Fall.
► Die Arme sollten ruhig und entspannt an Ihrem Körper anliegen. Zum einen denkt Ihr Hund sonst, dass „schlackernde“ Arme zur Übung gehören, da Hunde kontextabhängig lernen, und zum anderen wirken sich zu schnell bewegende Arme bedrohlich auf Hunde. Das sollten Sie vermeiden. Gerade die Hunde werden sich darüber „freuen“, die vielleicht aus schlechter Haltung kamen und mit der Hand negative Erfahrungen gemacht haben.
► Die Schultern sollten gerade sein, atmen Sie vor dem Training tief durch, oft entspannen sich auch die Schultern und wirken entspannt, aber dennoch klar.
Durch diese kleinen Helferlein der Körpersprache werden Sie merken, dass Ihr Training effektiver wird. Ihr Hund kann sich komplett auf Ihr Training einlassen und merkt, dass die gefühlte gute Laune auch über die Körpersprache signalisiert wird und er nicht darüber nachdenken muss, dass Ihr Körper etwas anderes signalisiert. Das entspannt.

4. Heute Abend Bratkartof feln?

Unsere Hunde leben im Hier und Jetzt. Wir Menschen neigen dazu, dass wir zudem auch in der Vergangenheit und in der Zukunft leben. Während wir mit dem Hund trainieren und uns wünschen, dass er den Rückruf sicher umsetzt, überlegen wir zeitgleich, ob wir heute Abend Bratkartoffeln kochen sollen und was der Tierarzt beim letzten Besuch meinte, als er sagte, dass er sich das Gangbild des Hundes noch mal ansehen möchte … Wir sind also oft nicht 100-prozentig bei der Sache. Ihr Hund kennt diese „Schwachstelle“ und nutzt sie. Um Missverständnissen vorzubeugen: Er tut dies nicht, um uns zu ärgern, nein, er nutzt es, weil wir es zulassen und häufig auch nicht konsequent korrigieren.

Unser Trainings-Tipp

Wählen Sie kleine(re) Trainingseinheiten. Stellen Sie sich einen Timer auf zwei Minuten, wenn Sie mit Ihrem Hund üben. Ihre Aufgabe besteht nun darin, dass Sie sehr aufmerksam trainieren und sich auf Ihren Hund, die Übung und sich konzentrieren. Keine Bratkartoffeln, keine weiteren Ablenkungen. Der Timer erinnert Sie, wann die Zeit um ist. Steigern Sie die Trainingsintervalle erst, wenn Sie wirklich konzentriert mit Ihrem Hund arbeiten können. Sie werden sehen, Erfolge und Klarheit stellen sich schneller ein.

5. Die liebe Konsequenz

Jaaa, Sie werden es selbst wissen, es steht überall geschrieben und jeder Hundetrainer predigt es immer wieder: Bleiben Sie konsequent! Pannen im Training liegen nämlich nicht nur immer daran, dass wir etwas übersehen oder zu schnell trainiert haben, sondern auch daran, wenn wir das nicht weiter trainieren.

Unser Trainings-Tipp

Wenn Sie ein neues Signal etablieren wollen, dann überlegen Sie gleich mit, wie oft und lange Sie die Übung in Ihren Alltag integrieren können. So bekommt Ihr Training den Rahmen dafür, dass ein Signal auch eine starke Bedeutung für Ihren Hund in seinem Alltag hat.

6. Zu schnell zu viel

Ein weiterer Stein, der sich uns in den Weg rollt, ist, dass viele Hundehalter einen hohen Anspruch an sich selbst haben. Oft fühlt man sich dadurch verpflichtet, möglichst schnell und effektiv mit dem Hund zu trainieren, damit er sich gut in der Gesellschaft eingliedert. Oft überfordern wir den Hund aber an dieser Stelle. Zu schnell ist er zu vielen Reizen ausgesetzt, bei denen er nicht mehr in der Lage ist, das Geübte zu absolvieren.

Unser Trainings-Tipp

Erstellen Sie einen Trainingsplan. Viele Hundehalter führen auch ein Trainingstagebuch. Es wird dokumentiert, was trainiert wird und wie es durch Wiederholungen gefestigt wird. Pro Trainingseinheit sollten Sie nur eine Trainingssituation verändern, also entweder die Distanz zum Reiz vergrößern oder im gleichen Abstand weiter arbeiten und den Reiz intensivieren. Bitte nicht beides zusammen erhöhen. Ihr Hund kommt durcheinander, die Reizgrenze könnte zu leicht überschritten werden, ein Training wäre nicht möglich und es ist auch für Sie nicht nachvollziehbar, warum Ihre Übung nicht funktioniert hat.

7. Ich rufe ihn, aber ich weiß, dass er nicht kommt …

Hand aufs Herz – auch das kennen wir alle: Unser Bauchgefühl teilt uns schon mit, dass der 9 Monate alte Hund sich nicht aus einer Gruppe spielender Vierbeiner herausrufen lässt – dennoch versuchen wir es.

Unser Trainings-Tipp

Trainieren Sie in Zukunft gerade solche Situationen, denn Ihr Hund sollte lernen, aus jeder Situation abrufbar zu sein. In einer akuten Situation, also mitten im Leben, gibt es aber Momente, in denen Ihr Hund noch nicht perfekt reagiert. Können Sie dies vorhersehen, rufen Sie ihn auch erst gar nicht. Gehen Sie kommentarlos hin und holen Ihren Hund zu sich. Sobald er bei Ihnen ist, teilen Sie ihm mit, dass Sie sich darüber freuen, dass er bei Ihnen ist. Der Vorteil ist, dass Sie dadurch Ihr Rückrufsignal nicht verbrauchen. Das ist sicherlich nicht die Endfassung Ihres Trainings, aber für den Übergang bis zum perfekten Abruf eine gute Möglichkeit, den Hund nicht zu verwirren und klar zu reagieren.

8. Täglich grüßt das Murmeltier…

Wenn Sie immer nur im gleichen Kontext trainieren, wird Ihr Hund meinen, dass die Übung auch nur dort Sinn macht. Ein Hund baut viele Begleitumstände mit in das Training ein. Während Sie vielleicht sagen, dass für Sie das Platz sowohl aus dem Handzeichen als auch aus dem Hörzeichen besteht, sieht Ihr Hund aber auch, dass Sie diese Übung nur auf dem Teppich im Wohnzimmer trainieren oder auch nur, wenn Sie Pantoffeln tragen und zusätzlich hört er dabei die Wanduhr. Alle diese Kleinigkeiten gehören für ihn mit zur Übung. Es gibt Hunde, denen nicht klar ist, dass Platz auch eine Bedeutung hat, wenn Sie dies zum Beispiel im Garten fordern.

Unser Trainings-Tipp

Fordern Sie sich und Ihren Hund dadurch, dass Sie den Kontext wechseln und immer mehrere Örtlichkeiten, Ablenkungen usw. trainieren. Bleiben Sie dran! Es kann durchaus sein, dass ein Hund mehrere tausend Wiederholungen benötigt, bis er ein Signal unter jeglicher Ablenkung zeigt, aber der Weg lohnt sich.

9. Unbewusste Bestätigung

Oft bestätigen wir den Hund unbewusst – also für etwas, was wir nicht wollen. Denken Sie daran, wir bekommen das, was wir belohnen, das ist aber nicht immer das, was wir wollen. Eine Kundin wollte, dass ihr Hund länger liegen bleiben sollte. Sie wollte ihn für längeres Liegen belohnen, doch der Hund kam ihr und dem Leckerchen voreilig entgegen. So bekam er es im Stehen und lernte, dass er in Zukunft eher aufstehen muss, um das „Lob“ zu bekommen.

Unser Trainings-Tipp

Belohnen Sie das richtige Verhalten und wenn dies eine Position ist, wie ein Sitz, Platz usw., achten Sie darauf, dass der Hund das Leckerchen erst bekommt, wenn er in der Position ist und in dieser verweilt. Sonst loben Sie unbewusst das Fehlverhalten und eine Fehlkonditionierung stellt sich ein.

10 . Ein Signal – eine Handlung

Sie werden jetzt sagen: „Ja, das weiß ich!“. Der Hund soll sich auf das eine Signal „Sitz“ setzen und auf andere Begriffe muss er nicht hören. Okay, aber was ist mit: „Siiiiitz“, „Mach mal bitte Sitz“, „Nero, Sitz“ und „Ich habe dir gesagt, dass du Sitz machen sollst…“?

Unser Trainings-Tipp

Gehen Sie Ihr Vokabular einmal ganz durch. Stellen Sie plötzlich fest, dass Sie „Mach mal Sitz“ immer sehr konsequent aus dem Bauch heraus sagen und der Hund auch gut darauf reagiert, können Sie es dabei belassen und es natürlich nutzen – allerdings sollten Sie sich bewusst machen, auf was Ihr Hund in Zukunft hören soll. Sie können die Definitionen immer ändern, aber jede neue Vokabel muss dem Hund fairerweise neu beigebracht und eine passende Handlung dazu antrainiert werden.


Fotos: istockphoto.om (4), Shutterstock (6), Trio Bildarchiv