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10 URLAUBSIDEEN FÜR NAH UND FERN


REISE & PREISE - epaper ⋅ Ausgabe 1/2022 vom 04.01.2022

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Bildquelle: REISE & PREISE, Ausgabe 1/2022

1 MALEDIVEN

GANZ ENTSPANNT IM PALMENPARADIES

Während es auf einigen Malediveninseln mit nur einem Resort schnell langweilig wird, bietet Dhigufinolhu im Süd-Male-

Atoll auf mehreren Inseln und Sandbänken viel Auslauf und Abwechslung.

Auf den Malediven wird einem schnell langweilig, sagen die einen. Mehr Erholung findet man nirgendwo, meinen die anderen. Die durchschnittliche Malediveninsel ist zu Fuß in gut 20 Minuten umrundet, oft gibt es nur ein einziges Resort mit einem Restaurant – das ist vielen zu wenig. Anders auf dem nur 35 Bootsminuten vom Flughafen Male entfernten Dhigufinolhu im Süd-Male-Atoll.

Dazu gehören vier Inseln und drei Sandbänke. Zur Schwesterinsel Veligandu Huraa mit dem Adults-Only-Resort »Anantara Veli« gibt es eine Bootsverbindung, die Einrichtungen können von den Gästen des »Anantara Dhigu« mitgenutzt werden. Wer eine Luxusvilla mit Butlerservice bevorzugt, quartiert sich auf ...

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... dem sündhaft teuren Naladhu Island ein. Die vierte Insel, Bushi, ist den Angestellten vorbehalten. Zur benachbarten Schnorchelinsel und zu zwei Hausriffen in 300

Meter Entfernung fahren Shuttleboote. Taucher kommen im Süd-Male-Atoll auf ihre Kosten, ganz in der Nähe gibt es sechs Reviere.

Das 500 x 100 Meter große Dhigufinolhu ist die grünste der vier Inseln, umgeben von traumhaften Palmenstränden und einer türkisfarbenen Lagune. Hier fühlen sich auch die Delfine wohl, die im kristallklaren Wasser ihre Kunststücke zeigen. Auf Dhigu und Veli gibt es acht Restaurants, darunter ein Italiener, ein Thailänder und ein Japaner. Tipp für Familien: Kinder unter 12 Jahren speisen kostenfrei! Und noch eine Besonderheit: Im Inselinneren und zu den Wasserbungalows ist man mit dem Fahrrad unterwegs.

2 NEUSEELAND

CAMPERTOUR ÜBER DIE NORDINSEL

Subtropische Regen- und Farnwälder, Hobbit-Landschaften, traumhafte Strände und heiße Quellen sprechen für einer Entdeckertour über die Nordinsel.

Auf Neuseeland hat man es nicht eilig: Die »Kiwis« lassen sich Zeit und halten sich an die Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h. Auf den Landstraßen sind nur wenige Autos unterwegs. Die ersten Tage nach Ankunft gehören der Millionenstadt Auckland mit den schmucken Stadtvierteln Ponsonby, Parnell und der Westhaven Marina, dem größten Jachthafen der südlichen Hemisphäre.

Dann kann der Roadtrip beginnen. Die Halbinsel Coromandel mit unberührten Stränden, ausgedehnten Wäldern und malerischer Gebirgskulisse ist ideal zum Abschalten. Nächstes Ziel ist Matamata, besser bekannt als »Hobbingen im Auenland«, einer der Drehorte der Kinotrilogie »Herr der Ringe«. Hier lassen sich die Hobbit-Häuser von Bilbo und Sam bestaunen. Von dort ist es nicht weit nach Mount Maunganui. Der kleine Ort an der Bay of Plenty liegt an einem der schönsten Strände Neuseelands, an dessen Ende die Spitze eines urzeitlichen Vulkans 232 Meter aus dem Boden lugt.

Das 70 km entfernte Rotorua (»schlecht riechender Ort«) ist wahrlich nicht jedermanns Geschmack. Über der Stadt liegt der Geruch nach faulen Eiern, was dem Schwefel zu verdanken ist, der aus schlammigen Pools und Geysiren entweicht. Noch am gleichen Tag geht's weiter zum Lake Taupō, dem größten See des Landes. Ein echtes Highlight ist die Felsschnitzerei eines Maori-Künstlers in der kristallklaren Mine Bay. Über die Art-Déco-Stadt Napier schließlich geht es weiter in die Hauptstadt Wellington mit Abstecher zum wilden Strand von Kairakau an der Ostküste.

Die Rücktour ist ein Leckerbissen für Naturliebhaber: Herauszuheben sind der Tongariro National Park mit drei aktiven Vulkanen und Kraterseen, der faszinierende Whanganui National Park, der sich auf mehrtägigen Kanutouren erkunden lässt, und die Glühwürmchen-Höhlen von Waitomo.

Zurück in Auckland blickt man zurück auf eines der schönsten Erlebnisse, die das Land am anderen Ende der Welt zu bieten hat.

3 KUBA

UNTERWEGS IM URSPRÜNGLICHEN WESTEN

Eine Reise nach Kuba ohne Havanna ist ein No-go. Wer sich von der Hauptstadt aufmacht in den kubanischen Westen, erlebt die Karibikinsel von einer ganz anderen Seite.

Kaum eine Stadt der Welt umgibt ein so nostalgisches Ambiente wie Kubas Hauptstadt.

Morbider Charme, klapprige Straßenkreuzer, Kabaretts und nostalgisch anmutende Bars, wo die weltbesten Cocktails über die Tresen gehen – Havanna schickt seine Besucher auf eine Zeitreise zurück in die glorreichen Fünfziger. Doch wohin, wenn man jede Gasse der malerischen Altstadt gesehen hat und die berühmte Uferstraße Malecón bereits zweimal rauf und runtergelaufen ist? Klare Sache: mit dem Mietwagen (ab € 90/Tag) auf Erkundungstour in den Westen Kubas. Auf der Autopista A 4 sind es zwei Stunden (165 km) nach Pinar del Rio.

Auf halber Strecke lohnt ein Stopp im kleinen Kurort Soroa mit artenreichem Orchideengarten, wo im römischen Bad Fangopackungen und Massagen verabreicht werden (je US$ 10) und in den Kaskaden im »Brunnen der Liebe« (Poza del Amor) gebadet werden kann.

Dann geht’s weiter ins malerische Tal von Viñales, das größte Tabakanbaugebiet Kubas. Zwischen grünen Feldern, rotbrauer Erde und malerischen Buckelbergen erstrahlen die Häuser in warmen Pastelltönen. Hier wird Programm für eine ganze Woche geboten:

Radeln, Reiten, Höhlenwandern oder einfach nur auf der Terrasse sitzen bleiben und den Sonnenuntergang genießen. Es passt: Abends spielt immer irgendwo eine kubanische Son-Combo auf. Wo ist der nächste Traumstrand? Von Viñales sind es 1 ½ Autostunden (60 km) auf einer miesen Straße zur Cayo Jutia. Hier warten paradiesisch anmutende Strände, kleine Essstände und Beachlokale mit leckeren Mojitos (US$ 2–3) und Langusten vom Grill (US$ 15).

Auf dem Rückweg lohnt ein Stopp im Künstlerdorf Las Terrazas. Durch das üppig bewaldete Biosphärenreservat führen Wanderwege, einer davon zum Gipfel des Taburete (453 m) mit Che-Guevara-Denkmal (3 Std.).

Zurück im Ort lockt ein erfrischendes Bad in den Naturpools von Baños del Río San Juan.

Die Umgebung lässt sich mit Rädern und Pferden erkunden – oder im Ruderboot auf dem romantischen See San Juan. Nervenkitzel verspricht die Canopy-Tour ins Tal.

Wer am Ende noch Zeit hat, fährt ein paar Tage an die Playas del Este, 35 km nordöstlich von Havanna. In Guanabo trifft man auf Kubaner – das unterscheidet die Region von großen Touristenorten wie Varadero. Ein etwas in die Jahre gekommendes Städtchen mit urigen Restaurants, Bars und authentischem kubanischen Alltagsleben – auch hier fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt. Als Taxen dienen Pferdekutschen. Unterkunft findet man in Casa Particulares, Privatunterkünften mit Familienanschluss, die sich auch spontan vor Ort buchen lassen.

4 FLORIDA

MIT DEM CABRIO AM GOLF VON MEXIKO

Floridas Golfküste begeistert mit endlosen Traumstränden und allerlei Annehmlichkeiten. Mieten Sie sich ein schickes Cabrio und klappern den mediterran anmutenden Westen ab.

Eines ist sicher: Am Golf von Mexiko zwischen Naples im Süden und Panama City im Norden zeigt sich Florida von seiner besten Seite. Das mediterran anmutende Naples – angeblich leben hier die zufriedensten Menschen der Vereinigten Staaten – ist ein guter Ausgangspunkt zu den Everglades und den schneeweißen Stränden der Paradise Coast.

Florida macht einfach Spaß: Das wird auch im eine Autostunde nördlich gelegenen Fort Myers deutlich. Sonnig, warm und schön: Hier bleibt man gern ein paar Tage. Das historische Stadtzentrum versprüht alten Südstaaten-Charme. Cape Coral auf der anderen Seite des Caloosahatchee River mit seinem weit verzweigten Kanalsystem gilt als eine der schönsten Städte Floridas. Zu entdecken gibt es viel: So sind der 80.000 Einwohner zählenden Kleinstadt Hunderte, zum Teil unbewohnte Inseln vorgelagert. Die schönste von ihnen, das traumhafte Sanibel, ist über eine Brücke erreichbar.

In Bradenton nördlich von Sarasota, dem nächsten Ziel, haben sich wegen der guten Trainingsmöglichkeiten viele Tennisgrößen niedergelassen.

Nach kurzer Fahrt über die knapp zehn Kilometer lange Sunshine Skyway Bridge, die mit grandiosen Ausblicken über die Tampa Bay führt, ist »Tri-City« erreicht. Lange Zeit als Rentnerparadies verschrien, haben sich St. Petersburg, Clearwater und Tampa zu einem der bedeutendsten Kulturzentren der USA entwickelt. St. Petersburg gilt als Kunst- und Kulturzentrum mit vielen Ausstellungen und Flohmärkten. Tampas »Latin Quarter« ist berühmt für sein ausgelassenes Nachtleben.

In den Szeneclubs des Viertels wird zu Salsa, Jazz, Reggae, Hip-Hop ausgelassen gefeiert.

Traumstrände satt auch hier: Das weiße, 35 km lange Sandband, dass sich vor St. Pete und Clearwater die Küste entlangzieht, gehört zum Feinsten, was Florida zu bieten hat.

Ein besonderer Ort ist das 120 km nördlich von Clearwater gelegene Crystal River, wo sanftmütige Seekühe »überwintern« und nichts dagegen zu haben scheinen, wenn man mit ihnen im herrlich warmen Wasser der Kings Bay eine Runde schwimmen geht. Je weiter man nach Nordwesten fährt, desto beschaulicher wird Florida. Malerische Fischerdörfer wie Cedar Key und das von den Spaniern gegründete Saint Marks wechseln sich mit unbesiedelten Küstenabschnitten ab. Ein schönes Ziel an der sogenannten »Forgotten Coast« ist das Austern-Paradies Apalachicola (US$ 15 im Dutzend).

Den Northwest Florida Beaches International Airport bei Panama City erreicht man von Apalachicola auch auf direktem Weg. (130 km). TIPP Mieten Sie für die Tour ein Ford-Mustang-Cabrio (ab € 600/Woche plus ggf. € 400 Oneway-Miete) und genießen besonderen Fahrspaß.

5 SPANIEN

AUSZEIT AN DER ORANGENBLÜTENKÜSTE

Der Küstenabschnitt zwischen Costa Dorada und Costa Blanca ist eine der schönsten und naturbelassensten Regionen am Mittelmeer.

Zur Blütezeit im Frühjahr liegt der süßherbe Duft von Orangen über der Costa del Azahar. Die Apfelsinenmetropole Valencia ist von Plantagen und Obstgärten umgeben, auf denen Zitrusfrüchte angebaut werden. Das macht sich auch in der Küche bemerkbar. Neben der berühmten Paella Valenciana stehen Gerichte wie Kichererbseneintopf mit Orangenschale und Kalbsbraten mit Orangensoße auf dem Speiseplan. Die mit 800.000 Einwohnern drittgrößte Stadt Spaniens begeistert mit barocken Plätzen, bunten Märkten, grünen Parks, imposanter Kathedrale, Cafés und zahlreichen Tapas-Bars. Die drei Stadtstrände Cabanyal, Malvarrosa und Patacona laden schon früh im Jahr zum Sonnenbaden ein. Über 3.000 Stunden im Jahr lacht die Sonne am Himmel und überzieht die Region mit einem einzigen Blütenmeer.

Valencias Hinterland ist eine der gebirgigsten Gegenden Spaniens, mit beeindruckenden Schluchten, ausgedehnten Pinienwäldern, Wasserfällen und Badestellen. An den heißen Quellen von Fuente de los Baños am Río Mijares ist das Wasser glasklar. Am Arenós-Stausee können Kajaks gemietet werden (ab € 10/Std. bis € 24 für 3 Std.).

Zurück an der Küste, empfiehlt sich der gemütliche Badeort Alcossebre besonders für Familien. Der 5.000-Einwohner-Ort mit seinem flach abfallenden Strand ist von Bergen, Pinienwäldern und Obstgärten umgeben und hat einen kleinen Jachthafen.

Ein paar Kilometer weiter, auf der anderen Seite vom gebirgigen Parc Natural de la Serra d’Irta, liegt die pittoreske Festungsstadt Peñíscola. Die verwinkelten Gassen der Altstadt mit Blick auf beide Ortsstrände versprühen altspanisches Flair. TIPP Im »Restaurante El Pescador Ermitano« an der Promenade werden für € 12–21 leckere Paella-Kreationen kredenzt. Von Peñíscola lohnt ein Abstecher ins 75 km entfernte Morella mit schmucker Altstadt und einem opulenten Kastell.

Ein schöner Abschluss der Reise ist die Städteperle Castellón de la Plana mit gepflegtem Hausstrand vor historischer Kulisse.

6 ITALIEN

INSELURLAUB AM RANDE DER TOSKANA

Zwischen dem italienischen Festland und Korsika liegt die liebliche kleine Insel Giglio, die 2012 durch die Havarie des Kreuzfahrtschiffs »Costa Concordia« traurige Berühmtheit erlangte.

Das Wetter ist gut, der Blick von der mittelalterlichen Festung in Giglio Castello in 400 Meter Höhe reicht weit. Im Nordwesten taucht am Horizont die Silhouette vom 50 Kilometer entfernten Elba aus dem Meer, im Osten die italienische Küste mit der Halbinsel Monte Argentario.

Die neun Kilometer lange und halb so breite toskanische Insel Giglio besticht durch natürliche Schönheit. Der 550

Seelen zählende Hauptort mit seinen verwinkelten Gassen, Torbögen und Wachtürmen wurde unlängst zu einem der 100 schönsten Dörfer Italiens gekürt. Im lieblichen Hafenort Giglio Porto führen enge Gassen runter zur Promenade, wo in den Restaurants und Bars an lauen Sommerabenden kaum ein Stuhl frei bleibt, das Essen trotzdem überraschend gut ist und das Preisniveau okay (pro Gang € 8–20).

Giglios Strände haben Klasse: Der kleine Spiaggia Caldane mit seinem türkisfarbenen Wasser gehört zu den schönsten der Toskana (Taxiboot € 12 ab Porto).

Wenn im Frühling die Macchia blüht, ist Giglio verführerisch schön. Nur hier wächst die alte Traubenart Ansonaco, aus der örtliche Winzer nach alter Tradition den schweren hochwertigen Weißwein Ansonaco gewinnen (Flasche ab € 30).

MAURITIUS

BUDGETURLAUB AUF DER ZUCKERINSEL

Mauritius ist schön, erscheint aber vielen zu teuer. Doch der kleine Inselstaat im Indischen Ozean ist auch mit knappem Budget machbar.

Endlose Zuckerrohrfelder, bizarre Gebirgsformationen, verträumte Fischerdörfer, smaragdgrüne Lagunen, umgeben von weißen Traumstränden. Mauritius hat, was eine Reise zum Traumurlaub macht. Kaum größer als das Saarland, zählt Mauritius mit 1,3 Millionen Einwohnern zu den am dichtesten besiedelten Inselstaaten. Die Insel kommt auch bei Individualreisenden gut an. Grund sind die vielen Preiswert-Unterkünfte und die vergleichsweise niedrigen Lebenshaltungskosten. Einheimischen-Restaurants und Take-aways geben für € 3–8 einen Einblick in die vielseitige Inselküche. Am Straßenrand und auf den Märkten werden frisches Obst und Gemüse weitaus günstiger angeboten als hierzulande. Moderat sind auch die Preise in den Supermärkten. Das Angebot an Ferienhäusern ist groß – von kleinen Häusern bis zur Luxusvilla. Fündig wird man bereits ab 200 bis 300 Euro pro Woche. Für Inselexkursionen ist ein Mietwagen von Vorteil (ab € 200/Woche), denn Ausflugsmöglichkeiten bietet Mauritius zur Genüge: ob zum Markt in der Multi-Kulti-Hauptstadt Port Louis, zum botanischen Garten in Pamplemousses, zum Wasserfall von Chamarel oder zu den über 130 Stränden – Langeweile kommt auf Mauritius selten auf.

INFO

Anreise Flüge nach Mauritius werden ab € 500 angeboten.

Beste Reisezeit gänzjährig

Ein Doppelzimmer in einem einfachen Guesthouse ist bereits ab € 25 buchbar, für € 50–100 gibt es eine recht anständige Bleibe, Hotels der oberen Mittel- und Luxusklasse bucht man am besten im Rahmen einer Pauschalreise (derzeit schon ab rund € 1.000 für eine Woche).

Unterkunft

Ferienhausanbieter: Ob bei FeWo-direkt.de, e-domizil.de oder Casamundo, viele Ferienhausanbieter haben günstige Häuser im Programm. Zudem gibt es Agenturen vor Ort wie Oazure Villa Maurice (+230-4115381, oazure.com), die hochwertige Häuser und Villen anbieten.

Empfohlene Reisedauer 2 Wochen

Auskünfte Mauritius Tourism, mymauritius.travel/de

8 DEUTSCHLAND

ENTSPANNEN AM MÄRKISCHEN MEER

Der Scharmützelsee zwischen Berlin und Frankfurt/Oder überrascht mit prachtvollen Villen, gepflegten Parkanlagen, naturbelassenen Wäldern und malerischen Dörfern.

Bad Saarow ist nicht Konstanz und Wendisch nicht Lindau – nicht nur die Orte sind am Scharmützelsee kleiner als am Bodensee. Der See und die Fährschiffe, die auf ihm fahren, sind es auch (Roundtrip € 25). Das Märkische Meer, so der Beiname, erinnert nicht nur wegen seiner länglichen Form an den größten See Deutschlands. Die von uraltem Baumbestand umgebenen Villen und Datschen von Bad Saarow, in denen nach dem Krieg russische Generäle und DDR-Bonzen residierten, verleihen dem Ort ein herrschaftliches Ambiente.

Das Westufer des Sees, auf dem es auch Hausboote (wohlfuehlboot.de) zu mieten gibt, wird von dichten Laub- und Kiefernwäldern flankiert, durch die wunderschöne Wanderund Radwege mit Blick auf den See führen. Bis nach Wendisch-Rietz, dem Feriendorf am Südende, wo auch der Kanal zum benachbarten Großen Storkower See abzweigt, sind es von Bad Saarow rund zwölf Kilometer. Wer mit dem Fahrrad über das idyllische Diensdorf zurückfährt, hat den Scharmützelsee nach 26 Kilometern umrundet. Im letzten Viertel des Weges werden die Villen immer imposanter, darunter »Klein-Sans-Soucis«, 1912 nach dem Vorbild des Potsdamer Schlosses erbaut, und die »Villa Contessa«, in der, wie es heißt, das kleinste 5-Sterne-Hotel Deutschlands residiert. Unweit davon im Cecilienpark findet sich die beliebteste Badestelle. Den schönsten Strand hat das »SeeBadSaarow«, wo in ein historisches Holzhaus von 1912 ein japanisch-peruanisches Restaurant eingezogen ist. Bad Saarow selbst hat außer einem Thermalbad (Tageskarte € 25), einem historischen Bahnhof, Kino, Klinikum und ein paar Cafés und Kiosken nicht viel zu bieten. Am Scharmützelsee geht es traditionell früh ins Bett.

9 GRIECHENLAND

ISLAND-HOPPING IM DODEKANES

Ein griechisches Inseltrio, das sich bestens kombinieren lässt: Hinflug nach Rhódos, zurück geht’s von Kárpathos. Oder umgekehrt. Das i-Tüpfelchen aber ist der Abstecher nach Sými.

Wer die im Sommer prall gefüllten Gassen von Rhódos-Stadt und die Tourismushochburgen im Norden der Insel hinter sich lässt, lernt die andere Seite der Hauptinsel des Dodekanes kennen. Eine gut ausgebaute Straße führt die Ostküste entlang nach Líndos mit malerischer Altstadt, weißen Häusern, urigen Tavernen, schönen Stränden und einer über allem thronenden Akropolis. Welch ein herrlicher Urlaubsort!

Schön ist es auch am äußersten Südzipfel von Rhódos. Das Surfparadies Prassonísi hat einen breiten, trichterförmigen Strand, der das Festland mit dem gleichnamigen Eiland verbindet. Im Ort selbst gibt es eine Handvoll Hotels und Tavernen – das war’s auch schon. Inselkenner wählen in der Nebensaison indes Rhódos-Stadt als Ausgangspunkt für Entdeckertouren. In dieser Zeit lädt die Altstadt zum entspannten Bummel zwischen uralten Gemäuern ein, gemütliche Restaurants tischen Inselspezialitäten auf.

Wem es auf der »Roseninsel« langweilig wird, setzt über nach Sými, der Nachbarinsel mit dem wohl schönsten Hafenort der gesamten Ägäis. In der fjordartigen Bucht schmiegen sich schmucke neoklassizistische Häuser an die felsigen Hänge, einst erbaut von Kaufleuten, die es mit Natur-Schwämmen zu Wohlstand gebracht hatten.

Krönender Abschluss des Island Hopping ist Kárpathos. Kaum eine griechische Insel hat mehr Traumstrände zu bieten. Der wunderschöne Apella Beach, der Kapellenstrand Kyrá Panagiá und der Felsstrand von Káto Láko mit seinen Felshöhlen etwa sind eine Klasse für sich. Aber wo auf Kárpathos Quartier beziehen? Klarer Favorit ist die sympathische Hafenstadt Pigádia, die auch abends keine Langeweile aufkommen lässt. Weitaus ruhiger geht es in Lefkós und in Amopí zu:

Außer malerischen Stränden gibt es hier nur ein paar Tavernen – beschauliche Abende sind garantiert.

10 SÜDFRANKREICH

URLAUB AN DER RIESENDÜNE

Die Dune du Pilat bei Arcachon in Südfrankreich ist schon seit den siebziger Jahren ein beliebtes Reiseziel. Die Riesendüne ist inzwischen um ein paar Meter gewachsen und der Andrang an Touristen wesentlich größer geworden. Doch schön ist es dort immer noch.

Wer an der größten Wanderdüne Europas Urlaub macht, hat das Fitnessprogramm praktisch mitgebucht: Die 150 Treppenstufen, die hoch zum Kamm der Dune du Pilat führen, wollen erst einmal bewältigt werden. Oben angekommen, eröffnet sich ein grandioser Blick auf den herrlichen Strand, den tiefblauen Atlantik und das Cap Ferrat. Richtung Süden erstreckt sich der Strand – unterbrochen von einigen Flüssen – über 100 Kilometer bis nach Biarritz. Der größte Sandberg Europas, der sich im Lauf der Jahrhunderte auf eine Höhe von 110 Metern aufgehäuft hat, liegt zwischen sechs Campingplätzen in duftenden Pinienwäldern und dem Meer.Spaß ist an der Dune du Pilat für die ganze Familie garantiert – ob beim abendlichen Sonnenuntergangs-Picknick in »Gipfelnähe«, beim Drachenfliegen an den hindernisfreien Hängen oder beim Herumstromern in der Sandwüste. Und die Region hat noch weitaus mehr zu bieten: Vorbildlich ausgebaute, meist zweispurige Radwege führen u. a. ins südlich gelegene Surferparadies Biscarrosse (27 km) und ins Seebad Arcachon (10 km) mit seinen eleganten Belle-Époque-Villen. Von dort pendelt eine Fähre zur Halbinsel Lège-Cap-Ferret.