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10 Windows reparatur Tools Windows


PC Go - epaper ⋅ Ausgabe 9/2019 vom 02.08.2019
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Bildquelle: PC Go, Ausgabe 9/2019

Windows versagt gerne dann, wenn man es dringend braucht. Für den nächsten Notfall finden Sie daher auf unserer Reparatur-DVD die besten zehn Tools zur Windows-Rettung.

Ein Albtraum: Windows startet plötzlich nicht mehr! Und gerade jetzt hat man Wichtigeres zu erledigen, als das Betriebssystem neu zu installieren. Auch kleinere Probleme werden schnell zur Katastrophe, etwa wenn Dokumente und Daten verschwunden sind. In vielen Fällen sind selbst die eingebauten Systemfunktionen machtlos. Hier braucht es einen Retter von außen. Freeware- Entwickler, aber auch Microsoft selbst, liefern zahlreiche Tools zur ...

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Ein Albtraum: Windows startet plötzlich nicht mehr! Und gerade jetzt hat man Wichtigeres zu erledigen, als das Betriebssystem neu zu installieren. Auch kleinere Probleme werden schnell zur Katastrophe, etwa wenn Dokumente und Daten verschwunden sind. In vielen Fällen sind selbst die eingebauten Systemfunktionen machtlos. Hier braucht es einen Retter von außen. Freeware- Entwickler, aber auch Microsoft selbst, liefern zahlreiche Tools zur Systemrettung. Diese Programme stellen sich in Notlagen oft als Superhelden heraus. Sie finden diese auf unserer Heft-DVD unterSoftware/Tool-Pakete/ Windows-Reparatur-DVD .

Rettungs-CDs und USB-Sticks für den Notfall

Sollte Windows gar nicht mehr starten, oder wenn es keine Benutzeranmeldung mehr zulässt, sind Notfall-CDs oft die letzte Rettung für wertvolle eigene Dateien. Zur Verwendung auf Geräten ohne optisches Laufwerk lassen sich auch bootfähige USB-Sticks nutzen; wobei das Booten von USB im BIOS aktiviert werden muss, was bei manchen UEFI-Systemen Schwierigkeiten bereitet. Viele dieser Rettungs-CDs entpuppen sich als schlanke Linux-Desktops, mit denen sich die Daten des Windows-PCs auf externe Festplatten oder Cloudspeicher sichern lassen, um danach Windows neu zu installieren. Das im Tipp 6 vorgestellte Rescatux liefert gezielte Lösungen für häufig auftretende Windows- Probleme. Dabei geht es nicht um Datensicherung, sondern um wichtige Reparaturen an Windows, seinem Dateisystem und Benutzerrechten. Am Einfachsten erstellen Sie aus der ISO-Datei von Rescatux auf der Heft-DVD eine bootfähige CD und machen sich – schon vor einem eventuellen Notfall – mit der Benutzeroberfläche und den Tools vertraut.

1 Automatisch startende Probleme deaktivieren

Die Ursache vieler scheinbarer Windows- Fehler liegt nicht im Betriebssystem selbst, sondern in fehlerhaften Programmen, die mit dem Systemstart starten.

Mit Hilfe des Task-Managers und der FunktionAutostart in den Einstellungen finden Sie bei Weitem nicht alle Komponenten, die beim Windows- Start automatisch geöffnet weden.

Microsoft bietet zusätzlich das WerkzeugAutoRuns an. AutoRuns liefert eine sehr ausführliche Übersicht aller automatisch startenden Prozesse. Dazu gehören nicht nur Programme, sondern auch Treiber, Plug-ins und Windows- Komponenten. Diese lassen sich übersichtlich nach Kategorien sortieren, um mögliche Verursacher von Fehlern zu finden.

Autostarts abschalten Per Rechtsklick lässt sich der verantwortliche Eintrag in der Registry finden oder der Autostart dieser Komponente vorerst deaktivieren. Dabei werden die Registry-Einträge nicht endgültig gelöscht, sondern an anderer Stelle zwischengelagert. Das dient zur Sicherheit, um den Autostart der Komponente leicht wieder einzuschalten, falls Windows ohne sie nicht wie erwartet läuft.

Mögliche Gefahren aufdecken Bei unbekannten und vielleicht gefährlichen Prozessen liefert eine Google-Suche (Search Online ) direkt aus dem AutoRuns-Kontextmenü nützliche Infos. Zusätzlich lassen sich die gefundenen Dateien mit einem Online-Virenscan (Check VirusTotal ) auf Risiken untersuchen.

2 BitLocker-geschützten USB-Stick lesen

Windows 10 Pro liefert das Tool BitLocker mit, das auch zur sicheren Verschlüsselung von USB-Sticks genutzt werden kann. Allerdings kann es auf anderen PCs Probleme geben.

Sollte ein mit Windows 10 Pro verschlüsselter USB-Stick auf Windows 7, Windows 8.1 oder sogar bestimmten Windows-10-PCs nicht lesbar sein, liegt das am Verschlüsselungs-Modus. Windows 10 verwendet bereits seit der Version 1511 den XTS-AES-Algorithmus, der zur älteren Methode nicht kompatibel ist.

Links: Der kompatible Modus macht einen USB-Stick auf Windows 7/8 nutzbar.


Stecken Sie den USB-Stick an einen PC mit Windows 10 ab Version 1511 und deaktivieren BitLocker dort in der BitLocker-Verwaltung. Aktivieren Sie danach BitLocker wieder, und vergeben Sie ein Kennwort. Dies kann das alte oder auch ein neues sein. Wählen Sie im nächsten Dialogfeld die OptionKompatibler Modus .

Windows XP und Windows Vista bieten dagegen keine Unterstützung für die BitLocker-Verschlüsselung. Mit dem kostenlosenBitLocker To Go Lesetool können Sie diesen Windows-Versionen immerhin Lesezugriff auf verschlüsselte USB-Sticks von Windows 10 verschaffen. Es gibt aber keine Möglichkeit, Daten auf diesen USBSticks zu speichern oder zu verändern.

Oben: DasBitLocker To Go Lesetool bietet selbst bei Windows XP noch Lesezugriff.


3 Programme lassen sich nicht mehr installieren

Einige ältere Programme mit Kopierschutz verwenden die Seriennummer der Festplatte zur Identifikation des Laufwerks. Sollten Sie aus irgendeinem Grund die Festplatte formatieren und danach solche Programme wieder installieren wollen, speichern Sie vorher die alte Volume-Seriennummer der Festplatte ab, denn beim Formatieren wird eine neue vergeben.

Volume-Seriennummer anzeigen Drücken Sie gleichzeitig [Windows]+[R], und tippen Sie imAusführen -Dialogcmd gefolgt von einem Druck auf [Eingabe] ein. DieVolumeseriennummer wird mit dem Befehldir /p im Fenster angezeigt. Diese Seriennummern sind immer Hexadezimalzahlen aus zwei vierstelligen Blöcken, siehe Beispiel im Bild rechts.

Volume-Seriennummer ändern Microsoft bietet das ToolVolumeID an, das diese fehlende Funktion in Windows nachliefert. Setzen Sie nach dem Formatieren der Festplatte die Volume-Seriennummer mit VolumeID (auf Heft-DVD) wieder auf die alte Seriennummer zurück, damit ältere Programme die Änderungen auf der Festplatte nicht bemerken. Die Änderungen sind erst nach einem Neustart von Windows sichtbar.

dir /p zeigt die Seriennummer der Festplatte an, bietet aber keinen Weg, sie zu ändern.


4 Windows Store

Vorinstallierte Windows-Apps fehlen oder funktionieren nicht mehr.

Microsoft Store und Apps neu installieren Die meisten vorinstallierten Apps lassen sich, wenn sie nicht mehr funktionieren, über den Microsoft Store neu installieren. Für den Fall, dass der Microsoft Store selber nicht mehr funktioniert oder durch den fehlerhaften Einsatz eines Tuning-Tools deaktiviert wurde, liefert Microsoft ein Script, das alle vorinstallierten Apps einschließlich des Stores wieder neu installiert. Geben Sie zuerst in einem PowerShell-Fenster mit Administratorrechten diese Befehlsfolge ein, um die Ausführung unsignierter Scripte zu ermöglichen:Set-ExecutionPolicy Unrestricted Powershell (Administrator) finden Sie im Systemmenü beim Rechtsklick auf das Windows-Startlogo. Wechseln Sie danach mitcd in den Ordner, in dem Sie das Script entpackt haben. Starten Sie anschließend das Scriptreinstall-preinstalled Apps.ps1 durch Eingabe seines Namens in der PowerShell. Dieses installiert die vorinstallierten Apps einschließlich des Microsoft Stores neu, was einige Minuten dauert. Danach können Sie den Store wieder verwenden.

Ein PowerShell-Script installiert vorinstallierte Apps und den Microsoft Store neu.


5 Unbekannte Internetzugriffe aufdecken

Ist die Internetverbindung langsamer als gewohnt, kann das an äußeren Einflüssen liegen. Aber auch Programme auf dem PC können die Verbindung unbemerkt stark auslasten.

Viele Programme nutzen die Internetverbindung im Hintergrund. Dabei muss es sich nicht einmal um bösartige Aktivitäten wie Botnetze oder ähnliches handeln. Auch die Liste von Verbindungen, die ein Browser neben der eigentlich aufgerufenen Adresse aufruft, wird bei modernen Webseiten immer länger.

Im Routerprotokoll sehen Sie alle Verbindungsadressen sowie die IP-Adresse des Gerätes im lokalen Netz, von dem die Verbindung ausging – aber nicht, welches Programm diese verursacht hat. CurrPorts zeigt alle Verbindungen des eigenen PCs im Netz. Dabei werden außer aufrufenden Programm die Ziel-IP-Adresse und, soweit zu erkennen, der Hostname des Verbindungspartners angezeigt. Unbekannte IP-Adressen lassen sich mit Onlinediensten wieipinfo.io lokalisieren.

CurrPorts zeigt, welches Programm sich mit welchem Server im Internet verbindet.


Die genaue Uhrzeit des Prozessstarts hilft beim Erkennen, ob der Benutzer den Prozess gestartet hat oder dieser automatisch geplant war. Solange ein Prozess ein Fenster geöffnet hat, wird der Fenstertitel angezeigt; was bei Browserfenstern interessant ist, wo der Titel Aufschluss über die besuchte Webseite gibt. Um gezielte Informationen über ein bestimmtes Programm zu erhalten, ziehen Sie das Zielscheiben-Symbol aus der Symbolleiste auf das jeweilige Programmfenster. Die betreffenden Einträge in der Verbindungsliste werden dann farbig hervorgehoben

6 Windows bootet nicht / Passwort vergessen

Der bootfähige USB-Stick Rescatux löst häufige Probleme mit dem Windows-Start, Systempartition oder der Benutzeranmeldung.

Rescatux muss auf einem bootfähigen USBStick gespeichert werden. Dazu verwenden Sie denUniversal USB Installer (bit.ly/2XY6rcS ). Wählen Sie imStep 1 den EintragRescatux , unterStep 2 die ISO-Datei zu Recatux von der Heft- DVD und inStep 3 den Buchstaben Ihres leeren USB-Sticks. Klicken Sie aufCreate , um den Rescatux-Stick zu erzeugen. Booten Sie den Problem-PC nun mit dem Rescatux-Stick. Unter Umständen müssen Sie zuvor noch im BIOS des PCs das Booten von USB aktivieren. Klicken Sie nach dem Booten von Rescatux aufAnmelden , dann startet die OberflächeRescapp . Diese bietet Lösungen für typische Windows-Probleme, wie die beiden folgend genannten an.

Windows-Admin-Passwort vergessen Rescatux enthält Werkzeuge, die in die Windows- Benutzerverwaltung eingreifen und so Hilfe bieten, wenn man sich selbst aus seinem PC ausgesperrt hat.Promote Windows user to Admin macht einen beliebigen Benutzer zum Administrator.Easy Windows Admin funktioniert ähnlich und löscht zusätzlich das Passwort des gewählten Benutzers.Unlock Windows User gibt einen gesperrten Benutzer frei, sodass dieser sich unter Windows wieder ganz normal anmelden kann. Bei den meisten Tools brauchen Sie nur die Windows-Partition zu wählen, alles weitere läuft automatisch. Nach erfolgreicher Arbeit verlassen Sie Rescatux, ziehen den USBStick ab und starten den PC von der Windows- Festplatte neu.

Rescatux liefert Linux-Tools zur Reparatur von beschädigten Windows-Systemen.


7 Virenscanner

Viele Virenscanner verursachen mehr Probleme, als sie Nutzen bringen.

Virenscanner-Reste beseitigen Auf vielen neuen PCs sind Werbeversionen von Virenscannern vorinstalliert, die einen Deinstallationsschutz enthalten, damit bösartige Software sie nicht entfernen kann. Sie lassen sich nicht über dieSystemsteuerung bzw.Apps und Features deinstallieren. Außerdem sollen sie die Nutzer von einem Upgrade auf kostenpflichtige Versionen überzeugen. ESET, selbst Hersteller von Sicherheitssoftware, liefert mit demAV Removal Tool ein Programm, das installierte Virenscanner und andere Sicherheitstools entweder direkt beseitigt oder Links zu speziellen Entfernungstools der jeweiligen Hersteller anbietet.

DasAV Removal Tool beseitigt Virenscanner verschiedener Hersteller rückstandsfrei.


8 Verschwundene Partitionen wiederfinden

Findet das Betriebssystem eine Festplattenpartition nicht mehr, sind noch lange nicht alle Daten, die dort gespeichert waren, für immer verloren: Ein Rettungs-Tool springt ein.

In den meisten Fällen liegen verloren geglaubte Daten noch physisch auf der Festplatte – sogar, wenn die gesamte Partition verschwunden ist. Durch einen Fehler in der Partitionstabelle ist dann der Zugriff auf die Datei unterbunden. Das ToolPartition Find and Mount durchsucht eine Festplatte nach typischen Signaturen, die üblicherweise den Anfang einer Partition bezeichnen. Mit diesen Informationen versucht das Tool, eine virtuelle Datenpartition zu erstellen und im System zu mounten. Dies erfolgt sicherheitshalber immer schreibgeschützt. Dann besteht keine Gefahr, die Daten tatsächlich zu beschädigen. Anschließend lassen sie sich auf ein anderes Laufwerk kopieren. Alternativ erzeugen Sie eine Image-Datei der Partition, um sie auf anderen PCs zu bearbeiten. Sinnvollerweise sollten Daten auf ein externes oder auf ein Netzwerklaufwerk kopiert werden. Verschiedene Scan-Methoden sind vorhanden. Manche dienen zum Finden von Partitionen innerhalb von Sekunden. Die gründliche Suche benötigt jedoch Stunden, um auch noch die letzte Spuren verschwundener Dateien zu entdecken.

Partition Find and Mount sucht verschwundene Festplattenpartitionen, um die Daten zu retten.


Update-Fehler beheben

Einfachere Update-Probleme lassen sich in der Windows-Problembehandlung beheben.


Microsoft hat seine diversen Tools, Registry- Hacks und Kommandozeilentipps zu Update- Problemen gesammelt und imReset Windows Update Script zusammengefasst.

In einem einfachen Textmenü bietet dasReset Windows Update Script Tools zum Zurücksetzen der Windows-Update-Komponenten, zum Löschen temporärer Dateien, zur Bereinigung der Registry wie auch zur Überprüfung geschützter Systemdateien. Das Script lädt passende Microsoft-Tools in der jeweils aktuellen Version herunter und führt sie aus; in vielen Fällen muss der Benutzer weitere Eingaben machen.

Virenscanner vorher abschalten Das Reset Windows Update Script muss mit Administratorrechten gestartet werden. Dazu installieren Sie es von der Heft-DVD in einen Ordner auf der Festplatte und wählen dort per Rechtsklick auf die DateiResetWUEng.cmd die OptionAls Administrator ausführen . Virenscanner, außer dem Windows Defender, sollten vorher ausgeschaltet werden, da Sicherheitssoftware von Drittherstellern die äußerst systemnahen Zugriffe gerne blockiert und die Skripte auf vermeintliche Fehler falsch reagieren, obwohl es sich um keine Fehler des Update- Systems, sondern nur um Fehlreaktionen des Virenscanners handelt. Solange Sie nicht bestimmte Fehlerquellen ausschließen können, lassen Sie die einzelnen Tools des Scripts nacheinander laufen. In einigen Fällen kann es nach einem Zurücksetzen des Update-Systems noch einige Zeit dauern, bis Windows selbstständig wieder Updates findet.

DasReset Windows Update Script löst auch schwerwiegende Update-Probleme.


10 Gelöschte Dateien finden und wiederherstellen

Windows hat seit vielen Versionen einen Papierkorb, der vor versehentlichem Löschen schützen soll. Nur leider nutzt das Betriebssystem selbst diesen Papierkorb nicht immer.

Meistens sorgen Anwenderfehler dafür, dass versehentlich gelöschte Dateien eben nicht im Papierkorb zu finden sind. Voreiliges Leeren des Papierkorbes, Löschen mit gedrückter [Umschalt]-Taste oder falscher Einsatz von Tuning-Programmen sind nur einige mögliche Ursachen.

Aber: Gelöschte Dateien, die Windows nicht mehr sieht, sind nicht wirklich weg. DerAshampoo Undeleter versucht, Dateien, die Windows nicht mehr sieht, zu retten. Wenn Windows eine Datei ohne Papierkorb löscht, wird der Eintrag aus dem Inhaltsverzeichnis des Ordners gelöscht und der von der Datei belegte Festplattenplatz als frei markiert. Der Inhalt der Datei bleibt solange auf der Festplatte, bis er von einer anderen Datei überschrieben wird.

Das Tool durchsucht die Festplatte, oder auch externe Laufwerke, nach Resten von gelöschten Dateien. Das dauert, je nach Größe des Laufwerks, mehrere Minuten. Die Zustandsanzeige zeigt, ob Teile dieser Datei bereits überschrieben wurden und wie wahrscheinlich es ist, die Datei ganz oder zumindest teilweise zu retten.

Ashampoo Undeleter versucht, ohne Papierkorb gelöschte Dateien wiederherzustellen.


Wichtig ist dabei, eine versehentlich gelöschte Datei möglichst schnell zu retten, bevor man selbst, oder ein Systemdienst, die wertvollen Daten mit anderen, möglicherweise unwichtigen, Temporärdateien überschreibt. Nur Sie selbst können entscheiden, welche Dateien Ihnen wichtig sind.

Gefundene Dateien wiederherstellen Wählen Sie in der Liste der gefundenen Dateien diejenigen aus, die wiederhergestellt werden sollen. Wählen Sie danach einen Ordner, in dem die geretteten Dateien gespeichert werden. Dieser Ordner muss auf einem anderen Laufwerk liegen, da sonst die Gefahr besteht, dass die Dateien beim Wiederherstellen Festplattenbereiche überschreiben, auf denen noch zu rettende Dateien liegen. Gelöschte Unterordner werden automatisch wieder auf dem neuen Laufwerk angelegt.