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100 Tipps & Ideen


GARDEN STYLE - epaper ⋅ Ausgabe 1/2021 vom 11.03.2021

für Garten, Balkon & Terrasse, die Sie unbedingt kennen sollten


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Bildquelle: GARDEN STYLE, Ausgabe 1/2021

1 Frühjahrsblüher sind meist Zwiebel- oder Knollenpflanzen. Sie erfreuen den Gartenfreund mit ersten Farbtupfern nach einer oft langen Winterzeit. Ein guter Tipp sind Märzenbecher, die zwischen Februar und April blühen.

2 Formschnittgehölze wie Eiben sind beliebte „Raumteiler“ und beglücken den Gartenbesitzer oft über Jahre als natürliche Zäune. Allerdings sollten sie regelmäßig geschnitten werden. Ein idealer Zeitpunkt ist vor dem Austrieb im Frühjahr.

3 Astern verbindet man typischerweise mit dem Herbst. Man sollte sich von dieser Erkenntnis ...

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... nicht abhalten lassen, denn so manche dieser beliebten Blumen blühen schon früher und verwandeln Beete in ein Farbenparadies.

4 Wege aus weißem Kies sollten bei der Konzeption eines Gartens in Betracht gezogen werden. Kies als Belag der Wege lässt angrenzende Beete optisch gut zur Geltung kommen. Bei der Anlage darauf achten, dass der Untergrund aus einem Vlies oder einer verdichteten Schotterdecke besteht, um den Wuchs von Unkraut einzudämmen.

5 Mit Designermöbeln punkten Es ist noch gar nicht so lange her, da orientierte sich der Geschmack von Gartenmöbeln ziemlich eng an der „Bestuhlung“ von Biergärten. Das hat sich grundsätzlich geändert. Es lohnt sich, die Angebote von Möbeln für Garten, Balkon und Terrasse genauer anzusehen. Oft genügt schon, sich für ein designorientiertes Möbel oder einen neuen Sonnenschirm zu entscheiden, um so ein neues Freiluftgefühl genießen zu können.

@Formschnitt setzt Ziergehölze in Szene. Nur dieser ist gesetzlich ganzjährig erlaubt.


6 Den Wildpflanzen-Charme genießen Pflanzenverkäufer werden es zwar nicht gerne hören, aber die Natur mit ihrem Reichtum an selbstversamenden Pflanzen und Blumen bietet ein vielfältiges Angebot. Zum Beispiel die über 1,50 Meter hohe Königskerze, die sich an sonnigen Standorten wohlfühlt.

7 Wuchsformen und Blütenfarben beachten Gartencenter verführen dazu, schöne Pflanzen und Blumen zu kaufen. Aber Achtung: Nicht alles, was dort so schön wächst und blüht, passt in jeden Garten, auf jeden Balkon oder jede Terrasse. Oft sind es die Farbe, die Form des Wuchses oder der Raumbedarf, die nicht mit den örtlichen Gegebenheiten zuhause in Einklang gebracht werden können.

@Astern blühen je nach Art und Sorte vom Frühling bis weit in den November.


@Gartenteiche bereichern den Garten und bieten Lebensraum für viele Insekten und Amphibien.


@Eierkartons sind eine praktische und preisgünstige Lösung, um Pflanzen aus Samen vorzuziehen.


8 Gartenzäune „bekleiden“ Immer auf einen Maschendrahtzaun oder eine Betonmauer als Begrenzung des Grundstücks zu blicken, wirkt auf Dauer langweilig. Was tun? Ein „Kulissenwechsel“ muss her. Warum nicht dazu Pflanzen und Blumen benutzen? Es gibt eine Vielzahl von Gewächsen, die mit verhältnismäßig wenig Aufwand eine grüne oder gar blühende Gartenbegrenzung bilden können. Zum Beispiel wilder Wein, Efeu, Pfeifenwinde, Geißblatt oder Schlingknöterich.

9 Mit Farben Kontrast schaffen Kaum zu glauben, welche Möglichkeiten Blumen und Pflanzen bieten, um das Auge im Garten auf Kontraste zu lenken. Zum Beispiel setzen Blüten in Komplementärfarben wie Violett und Gelb optische Akzente.

10 Optische Akzente mit Stauden setzen Meist denkt man an Blühpflanzen, wenn es darum geht, Gärten, Balkone und Terrassen optisch unterschiedlich wirken zu lassen. Tipp: Auch Blattschmuckstauden mit unterschiedlichen Wuchsformen lassen Freiflächen variantenreich wirken.

11 Den Balkon als Freiluft-Zimmer nutzen Dazu gibt es eine Vielzahl von Möbeln und Accessoires. Sogar die üblichen Wohnstile sind unter dem Angebot zu finden.

12 Clever einkaufen Es ist immer wieder das selbe Problem: Man kauft Samen oder Pflanzen - zum Beispiel für Balkonkästen - und passend dazu Erde zum Einpflanzen. Aber für wie viele Säcke soll man sich entscheiden? Es gibt Firmen, die Pflanzen und Samen im Paket anbieten. Das Rätseln über die notwendige Menge an Erde hat damit ein Ende.

13 Schützlinge anlocken Ja, es gibt sie, die „Schützlinge“ für Ihren Garten. Und ohne großen finanziellen Aufwand. Zum Beispiel Spinnen, Marienkäfer oder auch Vögel. Dafür sollte Sie ein Vogelhäuschen aufstellen. Igel sind bekanntlich auch Helfer im Garten, sie vertilgen unter anderem Schnecken. Schieben Sie für die putzigen Stacheltiere im Herbst Laub zu einem Haufen zusammen, damit sie dort überwintern können.

14 Den Rücken schonen Das ewige sich bücken trübt den Gartenspaß. Muss aber nicht sein. Mit einem praktischen Hochbeet können Sie Ihren Rücken schonen.

15 Mit Vorziehen arbeiten Der Trick ist ganz einfach: Blumen für Balkon und auch für Gartenbeete kann man im Frühjahr bereits auf der Fensterbank vorziehen.

16 Pflanzen aus dem Winterquartier holen Damit Ihre geliebten Kübelpflanzen keinen Schock bekommen: Zum Akklimatisieren an einen schattigen Ort ins Freie stellen, damit sie sich dort an die Temperaturen gewöhnen und sich auch besser auf die Einstrahlung der Sonne einstellen können.

17 Balkone sollten „aufgehübscht“ werden Ein simpler Balkon birgt kaum optische Reize. Aber mit schönen Pflanzen und Blumenschmuck sowie ansprechendem Mobiliar und Accessoires können daraus „Lieblingsoasen“ entstehen.

18 Jäten ade Der Trick ist einfach: Wer Gehölze mit Stauden unterpflanzt, erspart sich das lästige Jäten.

19 Botanische Urlaubserinnerung Warum nicht beim Blick in den Garten an schöne Strandurlaube erinnern? Das ist weder teuer noch aufwändig. Einfach Strandhafer pflanzen.

20 Nacktschnecken abhalten Das Problem mit den schleimigen Tieren kennt fast jeder Gartenbesitzer. Die einen streuen Gift, die anderen nehmen die Schere zum Zerstückeln. Sauberer und unblutiger ist folgende Lösung: um die „Schutzzone“ einen Streifen mit Kies anlegen, Schnecken kriechen ungern darüber.

@Gartenabfälle werden auf dem Komposthaufen zu wertvollem Humus umgewandelt.


21 Im Frühjahr aussäen In geschützten Lagen und bei angenehmen Temperaturen kann die Aussaat bereits im März beginnen. In Lagen, die von der Natur weniger mit angenehmen Temperaturen begünstigt sind, besser bis April warten.

22 Gartenbeleuchtung dezent halten Zuviel Licht zerstört die Stimmung. Zu empfehlen ist eine dezente Beleuchtung, in der die Silhouetten von Bäumen und Pflanzen nicht im Flutlicht untergehen.

23 Pflanzen nicht nur einmal nutzen Viele Pflanzen sind einfach zu schade, um nicht mehrmals genutzt zu werden: Zum Beispiel als Teil eines Blumenstraußes, als Duftspender, als Gewürz, als Tee oder als Arznei.

24 Unkraut leichter entfernen Gartenfans wissen es: Unkraut lässt sich leichter bekämpfen, wenn man die Erde um die „Störer“ vorher benässt. Anschließend ist das Entfernen der lästigen Pflanzen kein großes Problem..

25 Den Bienen eine Heimat geben. Sie waren fast schon vom Aussterben bedroht. Zurzeit sind Bienen wieder beliebt. Wer sich interessiert, sollte sich als „Freizeit-Imker“ ausbilden lassen. Frischen Honig gibt es dann gratis.

26 Die Vorteile von Bodendeckern nutzen Als Bodendecker bezeichnet der Fachmann niedrig wachsende Stauden oder Gehölze, die sich massiv ausbreiten, größere Flächen bedecken und farbigen Teppichen gleichen.

@1 EIN KLEINER FUCHS labt sich an den Blüten des Rosenwaldmeisters.


@2 Die IMMERGRÜNE Kriechspindel gilt als robuster Bodendecker.


@3 VINCA MINOR ist ein dekorativer Bodendecker mit violetten Blüten.


@4 PANASCHIERTES Laub macht diesen Bodendecker zum Hingucker.


27 Mit Kompost arbeiten Kein Problem. Hier gilt Do-it-Yourself. Zu beachten: Wegen der Luftzufuhr die unterste Schicht des Komposthaufen aus Ästen gestalten, an einem schattigen Platz anlegen, mehrmals im Jahr umschichten und vor Gebrauch sieben.

28 Beim Gießen auf Tageszeiten achten Im Frühjahr mittags, in heißen Sommern vor 10 Uhr, bei hohen Tagestemperaturen noch zusätzlich abends wässern. So kann der Gieß-Plan konzipiert sein.

29 Auf Mulchen nicht verzichten Mulchen ist zwar keine schöne Arbeit, aber eine sinnvolle. Die Bodenfeuchtigkeit wird erhöht, das Wachsen von Unkraut beachtlich reduziert und eine Verdichtung des Bodens abgeschwächt.

30 Futterstelle für Schmetterlinge Ausprobieren lohnt sich. Eine Schale mit geschnittenen Obst und etwas Wasser möglichst an einer ruhigen Stelle im Garten aufstellen. Am besten in einem Blumengarten. Das soll Schmetterlinge anlocken.

@Lieber einmal richtig, statt immer nur ein bisschen - so lautet die Devise beim Gießen.


@Farne mögen es schattig und stehen gerne unter Nadelgehölzen.


@Eine Mauer aus Naturstein markiert die verschiedenen Ebenen im Garten und verschönert den Hang.


@Schmetterlinge fliegen auf Disteln, Fetthenne und Lavendel, man kann sie aber auch mit etwas geschnittenem Obst anlocken.


31 Raumgefühle kreieren Das gelingt, wenn man mit Hecken, großen Gräsern und verschiedenen Bepflanzungen optische Elemente und damit Räume schafft.

32 Sich mit der Blumensprache befassen Blumenliebhaber sollten wissen, dass es eine Art Blumensprache gibt. In der Blumensprache gilt zum Beispiel der weiße Flieder als Zeichen der Jugend und der Unschuld und das Veilchen als Symbol der verborgenen Tugenden, der Bescheidenheit und der Sittsamkeit.

33 Alte Einfassungen erhalten Schnell, oft zu schnell wird bei der Neugestaltung von Gärten altes Baumaterial weggeworfen. Doch oft haben diese Materialen einen besonderen Charme, der bei der Neugestaltung von Wegen und Einfassungen genutzt werden kann.

34 Den optischen Reiz von Farnen nutzen Farne sehen als Solitärpflanzen gut aus, doch noch eindrucksvoller wirken sie, wenn sie zu Gruppen arrangiert sind. Farne bieten sich sowohl für moderne, als auch für bäuerlich orientierte Gärten an.

35 Auf Torbogen setzen Interessante Effekte lassen sich bei vorhandenen Hecken mit Torbögen erreichen, die zwei Reihen von Hecken miteinander verbinden.

36 Raumtiefen nutzen Wichtig ist bei der Anlage von Gärten die Gestaltung mit verschiedenen Räumen und Tiefen ähnlich wie bei einer Theaterkulisse.

37 Akzente mit Wegen setzen Die Gärten werden durch die ständig steigenden Grundstückspreise immer kleiner. Was tun? Zum Beispiel einen Weg anlegen, der den Garten optisch größer erscheinen lässt, aber irgendwo vor einer Hecke endet.

38 Kartoffeln richtig lagern Auf die Frage nach der richtigen Lagerung von Selma und Co. könnte man sofort auf Kartoffelsäcke tippen. Besser sind jedoch gut belüftete, nicht übereinander gestapelte Kisten in einem dunklen, trockenen Keller.

39 An den Rücken denken Was nützt es, wenn Sie sich an der Blütenpracht Ihrer großen Blumentöpfe erfreuen, die Sie vor dem Winter allerdings in den Keller schleppen müssen und im Frühjahr wieder nach oben - und sich dabei den Rücken ramponieren?

40 Gemüse und Blumen müssen nicht getrennt werden. Es gibt Beet-Gemeinschaften, die viele Gartenliebhaber mit Hingabe pflegen. Das betrifft insbesondere das Miteinander von Blumen und Gemüse. In Mischkulturen, in denen beispielsweise Tagetes oder Ringelblumen neben Salat wächst, profitieren die Pflanzen voneinander.

41 Vogeltränken aufstellen Es müssen nicht immer teure Vogeltränken sein, auch flache, mit Wasser gefüllte Gefäße wie Blumenuntersetzer locken die „Piepmätze“ an.

42 Vorsicht bei Dachbegrünung Dächer mit geringer Neigung und Flachdächer bieten sich dafür an. Allerdings bedarf es unbedingt des Rates von Experten, sonst kann es ein böses Ende nehmen.

43 Gartengeräte pflegen Insbesondere vor dem Winter sollten Gartengeräte wie Schaufeln und Rechen auf Rostansatz und Funktion geprüft und entsprechend behandelt werden. Die „Vorsorge“ hilft, unangenehme Überraschungen im Frühjahr bei der Wiederverwendung zu vermeiden.

44 Kompost in Ehren halten Kompost ist nicht einfach ein lästiges Wegwerfprodukt. Kompost mit seinem enthaltenden Nährstoffen und Mineralien trägt wesentlich zur Verbesserung des Bodens bei.

45 Rasenflächen optimal pflegen Ein Mähroboter hilft bei regelmäßigem Einsatz den Rasen gepflegt wirken zu lassen und die Schnitthöhe auf gleichem Niveau zu halten.

46 Aufhacken oder Gießen Hier sagt die Erfahrung: Einmal den Boden aufgehackt entspricht in etwa dem Ergebnis, das man mit zweimaligen Gießen erreicht.

47 Nicht die Geduld verlieren Ganz einfach: Wer heute Rasen sät, kann nicht erwarten, sich schon in ein paar Tagen an einer grünen Wiese zu erfreuen. Je nach Lage, Witterung und Bodenbeschaffenheit ergeben sich unterschiedliche Zeitfenster.

48 Regenwürmer als Freunde des Gartens betrachten: In jedem Kubikmeter Erde lebt eine Vielzahl von Regenwürmern und anderen Kleintieren. Sie tragen wesentlich dazu bei, dass der Boden aufgelockert wird. Außerdem befreien sie die Erde von Schadstoffen.

49 Auf das Wurzelwerk achten Wer sich über den Zustand seiner Pflanzen informieren möchte, sollte - soweit möglich - das Wurzelwerk betrachten, das dicht und hell sein sollte. Dies ist ein Zeichen für gesunden Wuchs.

50 Bauerngärten sind keine Selbstläufer Wer glaubt, ein Bauerngarten ließe sich „mit links“ anlegen und unterhalten, irrt. Schon deshalb, weil das Wissen heutzutage nicht mehr so verbreitet ist, ist er eine Herausforderung.

@Flachdächer eignen sich besonders zum Begrünen mit Sedum.


@An der Tränke stillt das Rotkehlchen seinen Durst. Auch Insekten fliegen Wasserstellen im Garten gerne an.


@Wer den Kompost vor dem Ausbringen siebt, erhält feinkrümelige Erde.


@Vor dem Umsägen erstmal über die Vorschriften informieren.


51 Das Geheimnis von englischen Cottage-Gärten beachten Wer die wunderschönem Landschaften und Cottages in Verfilmungen von Romanen der Schriftstellerin Rosamunde Pilcher betrachtet, bekommt nicht selten Lust, einen Cottage-Garten anzulegen. Doch Achtung! Im Süden von England sind die klimatischen Verhältnisse anders als hierzulande.

52 Gute Nachbarn - schlechte Nachbarn Achten sie darauf, dass die Pflanzen in Bezug auf Standortansprüche gut zueinander passen, damit sie in guter Nachbarschaft aufwachsen.

53 Sichtschutzhecken mitnutzen Verfügt das Nachbargrundstück bereits über einen Sichtschutz, genügt auf Ihrer Seite oft ein wenig aufwändiger Sichtschutz.

54 Bäume nicht ohne Genehmigung fällen Oft werden beim Kauf von Grundstücken schattenspendende Bäume mitgekauft. Stören diese, dürfen sie meist ohne Genehmigung der zuständigen Behörden nicht ohne weiteres entfernt werden.

55 Bepflanzung genau überlegen Ob Garten, Terrasse oder Balkon: Es gilt die Erkenntnis, dass einheimische Pflanzen und Bäume meist besser gedeihen als importierte.

56 Die Nachbarn einbeziehen Was immer Sie an größeren Veränderungen auf Ihrem Grundstück planen, informieren Sie rechtzeitig Ihre Nachbarn über Ihr Vorhaben. So ersparen Sie sich meist viel Ärger.

57 Bücher und Zeitschriften sind ein gute Inspirationsquelle, will man seine Terrasse zu einer gemütlichen Freizeitoase umwandeln.

58 Kompost verfeinern Sieben erhöht die Qualität von Kompost. Ratsam ist auch regelmäßiges Umschichten, um Fäulnis zu vermeiden und die Rotte zu beschleunigen.

59 Rasen verschönern Es gibt eine Vielzahl von Tipps für einen schönen Rasen. Regelmäßiges Mähen sorgt ebenso für Freude an Rasenflächen wie ausreichende Bewässerung und mehrmaliges Düngen im Jahr.

60 Regenwasser nicht verachten Eine Regentonne und eine Gießkanne wirken sich positiv auf die Wasserrechnung aus.

61 Gabionen als Raumteiler nutzen Die rechtwinkligen, mit Steinen gefüllten Drahtkörbe kommen immer stärker in Mode und bieten praktisch unverrückbare und schwierig zu überwindende Begrenzungen.

62 Wasser belebt den Garten Es muss ja nicht gleich ein See sein. Die Möglichkeiten beginnen bei einer Vogeltränke oder einer mit Wasser gefüllten Mulde bis zu Badeteichen und Swimmingpools.

63 Rasenwege variieren lassen Vorausgesetzt man verfügt über einen begehbaren Rasen, kann die Fläche dazu genutzt werden, um Gehwege im Garten anders verlaufen zu lassen und damit die Optik des Gartens zu verändern.

64 Gräser- oder Blütenrasen? Beide Optionen haben ihren Reiz. Gräserrasen wirken optisch wie begrünte Flächen oder mit grünen Teppichen belegte Böden, Blütenrasen wie farbige Teppiche.

65 Müllbehälter verschwinden lassen Die - sicher notwendige - Mülltrennung beschert uns immer mehr Mülltonnen, die fürs Auge meist keine Zierde sind. Meist hilft nur ein ansprechender Unterstand oder die Integration in die Gartenmauer mit Türe zum Gehsteig oder zur Straße.

70 Geräte zweckmäßig aufbewahren Vergessen Sie den Keller. Gartencenter und andere Fachgeschäfte bieten spezielle Häuschen. Wichtig ist, die Geräte so aufzubewahren und zu präparieren, dass sich kein Rost ansetzt.

71 Farben aufeinander abstimmen Für den Gesamteindruck ist es wichtig, sich für die Bepflanzung ein Farbkonzept zu überlegen, um ein farbliches Kuddelmuddel zu vermeiden.

72 Mit Blattformen gestalten Pflanzen überraschen uns immer wieder mit eindrucksvollen Mustern, Formen und Konturen. Das sollte man bei der Anlage eines Gartens beachten, um durch geschickte Kombinationen ein Gesamtkunstwerk zu schaffen.

73 Pflegleichtes Gemüse Man braucht nicht zwangsläufig einen großen Garten zum Anbau von Gemüse. Gartencenter bieten eine große Auswahl an Snack - und Minigemüse, das man auf dem kleinsten Balkon kultivieren kann.

74 Einen Bauerngarten anlegen Das Schöne daran: Es gibt kaum Zwänge - insbesondere nicht von Schnitten und geometrischen Formen. Jeder kann sich bei diesem Garten von der Natur leiten lassen.

75 Gartenbesitz auf königlichen Niveau Nachmachen kein Problem: Man besucht einen Schlossgarten, sucht sich eine schöne Ecke aus, macht ein Foto und gestaltet zuhause nach. Pflanzen, Steine und Deko-Elemente werden im Gartencenter besorgt.

76 Bäche und andere Wasserläufe Wer Lust auf eine attraktive Gartengestaltung hat, sollte fließendes Wasser in Erwägung ziehen, um ein naturnahes Ambiente zu kreieren.

77 Den Frühling nutzen Nach der Frostperiode sollten die Staudenbeete von der noch vorhandenen Laubdecke befreit werden. Doch Vorsicht vor Spätfrösten.

78 Hotelier für Bienen Werden Sie zum Bienenfreund. Es genügt am Anfang ein „Bienenhotel“ (kostet wenig, ist aber bei den Bienen sehr begehrt), das im Garten aufgestellt wird und so die fleißigen Tierchen anzieht.

79 Im Trend: Schwebende Gärten Ohne oder mit Topf? Die Idee dazu: Pflanzen oder Blumen hängen mit Erde und Wurzeln in Töpfen an Schnüren von Decken, Balkongeländern oder über den Tischen von Sitzgarnituren auf Terrassen und ziehen alle Blicke auf sich.

Gemüse kann auch auf Balkon und Terrasse angebaut werden.


@1 DÜNGEN am besten morgens und nur in der Wachstumsphase.


@2 BEIM MULCHEN bleibt der fein gehäckselte Rasenschnitt liegen.


@3 VOR DEM BEPFLANZEN die benutzten Töpfe sorgfältig säubern.


@4 HÄNGEPFLANZEN liegen im Trend, hier eine Hoya carnosa compacta.


8O Den besten Platz für den Komposthaufen auswählen: Folgt man fachlichem Rat, wird gerne ein Platz an einer schattigen Stelle im Garten unter lichten Sträuchern und Bäumen für den Komposthaufen genannt.

81 Düngen hat Zeitvorgaben Am besten düngt man während des Jahres im März/ April, Juni/ Juli und später noch im Dezember.

82 Rasenpflege Regelmäßiges Mähen ist eines der Hauptkriterien für einen schönen, dichten Rasen, wobei als Faustregel gilt: während der Saison von März bis Oktober ein Schnitt pro Woche.

83 Eine Farm für Regenwürmer Wer wertvolle Erde ohne Komposthaufen produzieren will, kann sich ein Wurmhotel kaufen oder selber bauen. Anleitungen gibt es im Internet. Die Würmer verwandeln Gemüseabfälle, Kaffeesatz und Co. zu Wurmhumus.

84 Blumentöpfe reinigen Vor dem Bepflanzen ist es ratsam, die Töpfe mit einer Wurzelbürste zu reinigen, um Verkrustungen, Algen- und Kalkränder zu beseitigen.

85 Wechselspiele beim Gemüse Abgeraten wird, dieselbe Gemüsesorte an der gleichen Stelle nochmals zu pflanzen. Fruchtwechsel verhindert, dass der Boden „ermüdet“ und beugt Krankheiten vor.

86 Früchte gekonnt einlagern Empfohlen wird, die geernteten Früchte bei gleichmäßiger Temperatur über 3°C und unter 7°C in einem gut belüfteten Raum aufzubewahren.

87 Zierteich oder Naturteich? Im Gegensatz zum Naturteich, der als Biotop gestaltet wird und vielen Pflanzen, Fröschen und Insekten eine Heimat bietet, steht beim Ziertecih der dekorative Aspekt mit Goldfischen, Koi und Wasserspielen im Vordergrund.

88 Wasserlauf in den Garten integrieren Kein Problem. Die ausgehobene Mulde wird mit Füllsand, Vlies und stabiler Teichfolie verstärkt.

89 Kletterrosen unterstützen Da viele Kletterrosen ihre Blütenpracht oft erst in einer Höhe von zwei Metern entfalten, ist eine Rankhilfe zu empfehlen.

90 Natürlicher Sichtschutz Rambler-Rosen bieten an freistehenden Sichtgittern einen besonders romantischen Sichtschutz.

91 Mut zu Frühbeetkästen Trotz einer oft beachtlichen Grundfläche und kompakter Bauweise lassen sich diese Gartenhelfer verhältnismäßig leicht versetzen.

Im Frühbeet sorgt die Glasabdeckung für ein feucht-warmes Klima, ideale Voraussetzungen also für die Anzucht von jungen Gewächsen.


92 Mulchen hilft im Kampf gegen Unkraut Es muss ja nicht immer ein chemisches Mittel sein, um den Garten von Unkraut zu befreien. Mit Mulchen bietet sich ein naturbasierter Prozess an.

93 Überzählige Pflanzen entfernen Sobald eine Saat aufgeht, sollte man die Bodenschicht zwischen den Pflanzen auflockern und schwache Pflänzchen entfernen.

94 Neuer Rasen - besondere Pflege Bis sich die Gräser stärker verwurzelt haben, ist eine gute und vor allem regelmäßige Bewässerung besonders wichtig.

95 Rosen richtig gießen Rosen sind bekanntlich Tiefwurzler. Sind sie einmal eingewachsen, müssen sie im Regelfall kaum mehr gegossen werden.

96 Kaffeesatz-Upcycling Manche Gartenfans schwören auf Kaffeesatz und mischen diesen unter die Erde. Das bietet sich vor allem bei Pflanzen an, die gerne auf saurem Boden gedeihen wie Hortensien oder Begonien.

97 Gegen Moos und Filz vorgehen Vertikutieren und Kalken ist das Mittel der Wahl, um den Rasen von Moos zu befreien. Zur Not hilft auch ein Moosvernichter.

98 Rasen säen Entweder im April oder Mai, alternativ im August. Wenn der Boden im Frühherbst von den letzten Sonnenstrahlen noch warm ist, kommt auch September in Frage. Dann sorgt der Regen für Feuchtigkeit.

Rindenmulch besteht aus gehäckselter Baumrinde und unterdrückt Unkraut. Doch Vorsicht: Nicht alle Beetpflanzen vertragen es so gut wie Hortensien, Rhododendren oder Farne.


99 Bye bye Blattlaus Ein Sud aus Rainfarn vertreibt Blattläuse von Ihren Zierpflanzen. Dafür 100 g getrocknete Blätter und Blüten in einen Liter Wasser geben und eine halbe Stunde lang kochen. Sud in eine Sprühflasche füllen und die befallenen Pflanzen besprühen.

100 Dumme rennen, Kluge warten, Weise gehen in den Garten Dieses Zitat stammt von Rabindranath Thakur (1861 - 1941, Philosoph, Maler, Dichter aus Kalkutta und erster asiatischer Nobelpreisträger). Wer sich dies vor Augen hält, wird die Gartenarbeit nicht als Last, sondern als Lust ansehen.


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