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15 Jahre: World of Warcraft


PC Games MMORE - epaper ⋅ Ausgabe 11/2019 vom 16.10.2019

Wie jedes Jahr wird der Geburtstag von WoW nicht nur außerhalb, sondern auch im Spiel gefeiert. Zum 15-jährigen Jubiläum erwartet uns jede Menge Nostalgie.


Artikelbild für den Artikel "15 Jahre: World of Warcraft" aus der Ausgabe 11/2019 von PC Games MMORE. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: PC Games MMORE, Ausgabe 11/2019

Stand: Patch 8.2.5

World of Warcraft ist mittlerweile so lange erfolgreich, wie kaum ein anderes Spiel zuvor. Im November feiert das MMORPG seinen 15. Geburtstag und ist damit älter als die meisten Fortnite-Spieler. Dieses Ereignis wird natürlich auch in Azeroth gebührend gefeiert. Wie jedes Jahr bekommen die Charaktere aller Voraussicht nach wieder ein Item, mit dem sie ihre erhaltenen Erfahrungspunkte steigern können. 15 Prozent mehr EP und Ruf ...

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... erhaltet ihr in diesem Jahr, solange die Feier läuft (und ihr nicht vergesst, das Item auch zu benutzen). Die zusätzlichen Erfahrungspunkte eignen sich für Twinks genauso gut wie für Classic-Spieler, die mal einen Blick in Retail-WoW werfen wollen. Der Bonus-Ruf hingegen dürfte alle aktiven Spieler freuen, die noch nicht bei allen jüngeren Fraktionen ehrfürchtig sind.

Anniversary Collector’s Edition

Zusätzlich bietet Blizzard in diesem Jahr die 15th Anniversary Collector’s Edition an, welche exklusiv zum Geburtstag von WoW auf den Markt kommt. Darin enthalten sind eine über 25 cm hohe Ragnaros-Statue, ein Mauspad, ein Onyxia-Pin und mehrere Kunstdrucke. Zudem erhaltet ihr 30 Tage Spielzeit und zwei Alabastereittiere, die ihr aber auch einfach im Ingame-Shop kaufen könnt. Die Collector’s Edition kostet eigentlich lediglich 99,99 Euro, war aber bereits nach wenigen Stunden komplett ausverkauft. Ob Blizzard noch mal nachlegt und weitere produziert, ist derzeit unklar. Auf Ebay hingegen werden bereits teils astronomische Preise aufgerufen.

Die 15th Anniversary Collector’s Edition war binnen weniger Stunden komplett ausverkauft.


Klein Nefarian

Wer sich während des Geburtstags zumindest einmal in WoW einloggt, darf sich über ein ganz besonderes Haustier freuen.

Klein Nefarian sieht gut aus. Ob er sich in den Kämpfen durchsetzen kann, muss sich erst noch zeigen.


Wie in jedem Jahr beinhaltet das Geschenkpaket der Entwickler neben dem Item zur Rufund EP-Erhöhung auch noch etwas anderes. Dieses Jahr handelt es sich dabei um Klein Nefarian, ein Haustier, welches dem ikonischen Endboss gleich zweier Schlachtzüge nachempfunden ist. Der kleine Drachkin kommt nicht nur mit einigen gängigen Attacken für die Kampfhaustierart, sondern auch mit einer einmaligen Attacke, die kein anderes Pet im Spiel hat: den Großdrachenruf, mit dem er mehr Schaden verursacht, je mehr Drachkin ihr im Team habt. Hier die Daten und Fähigkeiten des Pets (auf Stufe 25):

Klein Nefarian Lebenspunkte: 1.522 Angriffskraft: 293 Geschwindigkeit: 252

Erste Reihe Schattenflamme überwältigt das gegnerische Pet und fügt ihm dabei hohen Drachkinschaden zu.

Tiefer Atem: Verbringt eine Runde damit einzuatmen. In der folgenden Runde setzt das Pet einen Atemangriff frei, der massiven Drachkinschaden verursacht.

Zweite Reihe Großdrachenruf stößt einen Schrei aus, der Drachkinschaden am Gegner verursacht. Der Schaden ist für jeden Drachkin in eurem Team mehr Schaden.

Drakonische Arznei heilt das Pet um einen Betrag und andere Drachkins im Team um die Hälfte. Vier Runden Abklingzeit.

Dritte Reihe Flügelstoß verursacht Magieschaden und zwingt den Gegner, das Pet mit der geringsten Gesundheit einzuwechseln. Fünf Runden Abklingzeit.

Verbrannte Erde verbrennt den Boden und verursacht neun Runden lang Drachkinschaden. Drei Runden Abklingzeit.

Klassische Dungeon-Sets

Mitten zwischen den verschiedenen Inhalten des Geburtstagsevents fanden sich zudem verschiedene Items, die den Benutzer mit dem klassischen Tier-1-Dungeon- Set belohnen. Allerdings ist noch unklar, wie ihr sie bekommt.

Ob sie wirklich ein Teil des Geburtstagsevents sein werden, ist noch nicht offiziell bestätigt. Allerdings fanden sich zwischen den extra dafür eingeführten Items, beispielsweise dem Gegenstand für zusätzliche Erfahrungspunkte, neuen Ballons oder der passenden Nadel, um diese platzen zu lassen, eben auch die sogenannten Ensemble-Items. Diese gewähren demjenigen, der sie verwendet, Zugriff auf das jeweilige Transmog- Set. Bei den Sets handelt es sich um die klassischen Dungeon-Sets, die mittlerweile nur noch über anstrengende Umwege im Spiel zu bekommen sind. In den Dungeons sind diese nämlich nicht mehr erhältlich. Stattdessen braucht ihr Unmengen an Gewinnlosen vom Dunkelmondjahrmarkt, die nicht mal eben im Vorbeigehen in die Tasche fallen. Und was wäre wohl passender, als den Spielern pünktlich zum Geburtstag eines der frühesten Sets im Spiel verfügbar zu machen. Von daher gehen wir davon aus, dass das Set vielleicht nicht als Geschenk am Geburtstag verteilt wird, sich aber auf die eine oder andere Weise erspielen lassen wird. Sobald klar ist, wie ihr eure Finger im Rahmen des Geburtstages oder eines anderen Events an diese Rüstungen bekommt, verraten wir euch das natürlich zeitnah auf buffed.de.

Die Rückkehr des (klassischen) Alteractal

Während des 15. Geburtstages von WoW kehrt zudem das Alteractal zurück, allerdings so wie wir es von früher kennen. Ohne all die Anpassungen, die in den vergangenen Jahren vorgenommen wurden.

Im Alteractal bekämpfen sich die Orcs des Frostwolfclans und die Zwerge der Sturmlanzen.


Kaum ein Schlachtfeld ist mit so vielen Erinnerungen verbunden wie das Alteractal. WoW-Veteranen kommen regelmäßig ins Schwärmen von gewaltigen Schlachten, welche stundenlang hin und her wogten und teils Tage andauerten, bis eine Fraktion endlich den feindlichen Kommandanten besiegte und damit siegreich war. Es war keine Seltenheit, abends aus dem Schlachtfeld raus und ins Bett zu gehen, nur um am kommenden Mittag wieder in dasselbe Gemetzel hineinzukommen. Viele Spieler hatten Hunderte von Stunden an Erfahrung im Alteractal auf dem Buckel und haben dennoch nie das Ende einer Schlacht erlebt. Durch diverse Änderungen an dem Schlachtfeld hat dieses Geschehen im Laufe der Jahre aber einen Wandel erfahren. Heute dauert eine Schlacht im Alteractal kaum mehr als eine halbe Stunde und hat kaum noch was von der epischen Erfahrung früherer Tage. Bald aber sollen die Spieler wieder die Erfahrungen der Vergangenheit machen dürfen.

Back to the roots

Zum 15. Geburtstag von WoW kehren die Entwickler gemeinsam mit den Spielern zurück zu den Wurzeln – nicht nur in WoW Classic. Während der Laufzeit des Geburtstagsevents kehrt das Alteractal zu den alten Regeln zurück. Damit möglichst viele Spieler daran teilnehmen können, werden alle Charaktere (ab Stufe 10) auf Stufe 60 hoch- oder runterskaliert. Niedrigstufe Charaktere erhalten auf dem Schlachtfeld sogar noch Erfahrungspunkte durch diverse Aktivitäten wie das Töten von Monstern oder das Abschließen von Quests. Damit eignet sich das Event auch, um einen Twink zu leveln, besonders wenn ihr das noch mit dem Item verbindet, das euch 15 Prozent mehr Erfahrungspunkte während des WoW-Geburtstags spendiert. Auch die allgemeine Teilnahme winkt mit Belohnungen.

Rüstungen und Reittiere

Zum einen stehen verschiedene Rüstungen, die auf eure jeweilige Stufe zugeschnitten sind, auf dem Plan der möglichen Belohnungen. Zum anderen gibt es aber auch zwei verschiedene Reittiere zu verdienen – eines für jede Fraktion. Den Streitwidder der Sturmlanzen sowie den Frostwolfknurrer bekommt ihr für das Verdienen von 100 Zeitverzerrte Abzeichen. Ihr müsst die Abzeichen nicht einmal ausgeben, ihr müsst sie lediglich verdient haben. Dabei zählen allerdings nur die Abzeichen, die ihr im Rahmen des Alteractals verdient habt. Zeitverzerrte Abzeichen aus anderen Quellen spielen hier keine Rolle, egal wie viel Tausend ihr davon bereits gehortet habt. So wie es auf dem PTR der Fall war, müsst ihr euch das Reittier übrigens nur auf einer Fraktion verdienen. Wer den Erfolg für das Verdienen der 100 Zeitverzerrten Abzeichen errungen hat, der bekommt das Mount seiner Fraktion und ihm steht auf den Charakteren der anderen Fraktion das jeweilige Gegenstück ebenfalls zur Verfügung. Zudem kommt mit den Ehrenabzeichen des Alteractals noch eine weitere Währung, mit der ihr diverse kleinere Belohnungen einkaufen könnt.

Im Gegensatz zu normalen Schlachtfeldern könnt ihr euch fürs Alteractal nicht nur in kleinen Gruppen, sondern als kompletter Schlachtzug anmelden und mit eurer gesamten Gilde Spaß haben. Ob sich daraus aber tatsächlich wieder stundenlange Schlachten entwickeln oder das Schlachtfeld dennoch nach kurzer Zeit vorbei ist, dass müssen wir abwarten. Auf der einen Seite erscheint ein stundenlanges Schlachtfeld weder zeitgemäß, noch wirkt es passend für ein zeitlich begrenztes Event, auf der anderen Seite war das bei der Rückkehr des Geschmolzenen Kerns aber auch nicht der Fall. Und dort wurde nichts verkürzt oder abgeändert.

Das Alteractal ist eines der größten Schlachtfelder in World of Warcraft.


Im Alteractal sind verschiedene Basen der beiden Fraktionen verteilt.


Raid-Nostalgie in den Höhlen der Zeit

Im Rahmen des 15. Geburtstages von WoW schickt uns Chromie auf eine Reise, bei der uns einige der epischsten Bosse aller Zeiten gegenüberstehen – von Heigan bis Ragnaros. Als Belohnung winkt der legendäre Todesschwinge als Reittier.

Burning Crusade

Der erste Teil von Chromies Reise schickt uns zu drei ausgesuchten Bossen aus der ersten Erweiterung von World of Warcraft. Mit Kael’thas Sonnenwanderer, Lady Vashj und der Urversion von Archimonde erwarten uns drei legendäre Bosse mit teils ausgefallen Mechaniken. Wir dürfen uns also sowohl auf eine Rückkehr vom FINGER DES TODES freuen als auch auf den Kampf gegen das Waffenarsenal des Blutelfen. Größere Änderungen wird es in den Kämpfen wohl nicht geben. Ein richtiger Einsatz der Träne von Elune wird also genauso wichtig sein wie das richtige Handling des Besudelten Kerns bei Lady Vashj.

Kael’thas

Kael‘thas ist ein Abkömmling des ersten Hochelfenkönigs Dath‘Remar Sonnenwanderer und Gründer der Fraktion der Blutelfen, als er nach dem Krieg der Hochelfen gegen Arthas und die Geißel die letzten Überlebenden seines Volkes umbenannte. Im Rahmen des 15. Geburtstages treten wir ihm in der Festung der Stürme entgegen. In insgesamt fünf Phasen kämpfen wir gegen seine Lakaien, verzauberte Waffen und letztlich gegen ihn. In der ersten Phase bekommt ihr es nacheinander mit seinen Adds zu tun und könnt euch an deren Fähigkeiten gewöhnen. Danach bekämpft ihr die Waffen. Haltet die Axt mit ihrem Wirbelwind von den anderen Waffen fern und fokussiert eure Angriffe auf die Kosmische Macht. Sind die Waffen besiegt, könnt ihr sie aufnehmen und im restlichen Kampf selber einsetzen, was ihr auf jeden Fall tun solltet. Kommen die vier Adds wieder, konzentriert ihr eure Angriffe auf Thaladred. Greift Kael’thas in den Kampf ein, unterbrecht ihr seine Feuerbälle, kontrolliert übernommene Spieler und tötet stets das Phönixei. In der letzten Phase verteilt ihr euch in der Luftphase, damit der NETHERSTRAHL euch nicht alle trifft.

Lady Vashj

Als Kammerzofe von Königin Azshara diente sie an dessen Hof in der einstigen Hauptstadt der Nachtelfen, Zin’Azshari. In drei Phasen tretet ihr gegen die Naga an. Verteilt euch auf der Plattform um Vashj herum, die ihrerseits möglichst mittig getankt wird. Entfernt die fies tickenden Debuffs und verursacht Schaden am Boss. Die zweite Phase (ab 50 Prozent) ist die spannende in diesem Kampf. Lady Vashj umhüllt sich mit einer Blase, deren vier Energiequellen ihr zerstören müsst. Unablässig steigen Adds aus den Fluten, die ihr einsammelt und umhaut. Der Besudelte Elementar hinterlässt dabei einen Kern. Diesen muss ein Spieler einsammeln und dann per Anklicken des Items weiterwerfen – in die Arme des nächsten Spielers (bewegen könnt ihr euch mit dem Kern nicht). Der Kern muss zum Reaktor gebracht werden, um ihn zu deaktivieren (viermal). Phase 3 ist dann wie Phase 1, nur dass Fledermäuse über euch herumfliegen, die Pfützen auf den Boden werfen. Geht aus den Pfützen raus oder lasst eure Fernkämpfer die Biester abschießen.

Archimonde

Archimonde ist neben Kil’Jaeden der mächtigste General in der Brennenden Legion und Endboss in der Schlacht um den Hyjal. Der Kampf ist einer der schwersten Kämpfe in WoW, da oft ein einziger Toter für einen Wipe sorgt. Sobald ein Spieler stirbt, bekommt Archimonde SEELENLADUNG. Abhängig von der Klasse des gestorbenen Spielers hat diese – zusätzlich zum Flächenschaden – einen weiteren Effekt. Beispielsweise bekommen die Spieler Mana entzogen oder der Schlachtzug wird einem Stilleeffekt unterworfen. Außerdem werden Spieler in die Luft geschleudert und erleiden tödlichen Fallschaden. Besorgt euch vorher von Tyrande die Träne der Gottheit! Dieses Item nutzt ihr während des Falls, um sanft zu Boden zu schweben. Weicht dem Feuer aus, entfernt die Debuffs und sorgt dafür, dass der Tank stets in Nahkampfreichweite ist. Andernfalls löscht euch der FINGER DES TODES aus.

Wrath of the Lich King

Der nächste Teil schickt uns zurück in die erfolgreichste Erweiterung, die WoW jemals hatte. Dort erwartet uns neben Anub’arak und Heigan, der bereits in Classic die Spieler zur Weißglut trieb, auch der ikonischste Bösewicht des WoW-Universums, der legendäre Arthas Menethil als Lichkönig. Während bei Heigan wohl in jeder Tanz-Phase der eine oder andere Spieler dem Gift zum Opfer fällt, droht beim Lichkönig die dauernde Gefahr, von der Plattform geworfen zu werden – oder nach dem Sieg den Geist freizulassen. Bei Anub’arak hingegen wird es spannend sein zu sehen, wie die Schlachtzüge mit den Adds in der Zwischenphase zurechtkommen.

Heigan

Heigan der Unreine ist vielen Spielern von damals nur als „Tanz-Boss“ in Erinnerung geblieben. Ursprünglich dafür verantwortlich, die Seuche dank seiner einzigartigen Kessel schneller in Lordaeron zu verteilen, fordert er die Spieler, welche ihm gegenüberstehen, regelmäßig zu einem Tänzchen auf. Wenn danach kein Spieler auf dem Boden liegt, dann könnt ihr euch glücklich schätzen, denn dann seid ihr in einem wirklich guten Schlachtzug unterwegs. Der Kampf gegen Heigan ist eigentlich ganz einfach. Zauberklassen bleiben auf Abstand, da in seiner Nähe Zauberzeiten erhöht sind. Außerdem solltet ihr die Gift-Debuffs regelmäßig entfernen, um keinen unnötigen Schaden zu erleiden. Nach kurzer Zeit teleportiert sich der Boss auf seine Plattform und die Tanz-Phase beginnt. Alle vier Sekunden spritzt grünes Gift nach oben und nur ein Viertel des Raums ist sicher. Ihr beginnt am Eingang und wandert nach jedem Spritzen ein Viertel weiter. Nach etwa einer Minute ist die Phase vorbei und Phase 1 startet erneut.

Anub’arak

Als König der Neruber stellte sich Anub’arak bei der Invasion der Geißel dem Lichkönig und seinen Dienern entgegen. Dabei fiel er aber und wurde als Untoter Neruber wiedererweckt und diente von da an als Herr der Gruftbestien dem Willen des Lichkönigs. Der Kampf gegen Anub’arak ist nicht besonders schwer, hat aber ein paar wichtige Knackpunkte. Beispielsweise müssen die Fernkämpfer dafür sorgen, dass durch das Zerstören der Frostsphären stets Eisflächen auf dem Boden parat liegen. Dort werden die Adds, welche in der ersten Phase auftauchen, getankt, damit sie sich nicht in die Erde graben und heilen können. Schadensausteiler vernichten die Adds schnellstmöglich, damit diese mit ihrem Debuff nicht den Tank nach und nach zerlegen. In der zweiten Phase, wenn Anub’arak abtaucht und ihr die dann auftauchenden Adds bekämpft, nutzt ihr die Eisflächen, um die Stacheln, welche immer wieder Spieler verfolgen, hinein zu locken. So verschwinden die immer schneller werdenden Stacheln und ihr bleibt am Leben. In Phase 3 erscheint der Boss wieder. Tötet ihn nun schnell, bevor er euch mit seinem EGELSCHWARM, der euch permanent prozentual Lebenspunkte abzieht, in den Staub schickt.

Lichkönig

Mit dem Lichkönig wartet der für viele Spieler beste Kampf überhaupt in WoW auf euch. In der ersten Phase müsst ihr die NEKROTISCHE SEUCHE, welche beim Entfernen auf ein anderes Ziel überspringt, auf die gegnerischen Adds bekommen. Betroffene Spieler stellen sich nah an die Adds und werden dann gereinigt. Nebenbei verursacht ihr auch Schaden an Arthas selbst. In der ersten Zwischenphase begebt ihr euch an den Rand, und während Fernkämpfer die von der Mitte anfliegenden Kugeln zerstören, kümmert sich der Rest um die aus Spielern schlüpfenden Adds. Die zweite Phase (rennt in die Mitte, da der Rand abbricht) wird durch ENTWEIHEN bestimmt. Der davon betroffene Spieler rennt sofort aus der Gruppe und alle anderen in die andere Richtung, da die daraus entstehende Fläche bei Berührung immer größer wird. Nach einer weiteren Zwischenphase werdet ihr in Phase 2 hin und wieder in Frostgram gezogen und müsst dort Geister-Adds töten, die Spieler verfolgen. Bringt ihr den Boss auf zehn Prozent, sterbt ihr und habt trotzdem gewonnen. Lasst den Geist nicht frei!

Cataclysm

Der letzte Teil von Chromies Reise bringt uns nach Cataclysm. Eine Erweiterung, die eher dank der Überarbeitung der alten Welt – nicht so sehr wegen ihrer großartigen Bosskämpfe – in Erinnerung geblieben ist. Der epischste Kampf dürfte der gegen Ragnaros gewesen sein, der uns auch hier wieder begegnet, allerdings ohne dass wir dabei seine Beine zu sehen bekommen. Denn das tat er nur im heroischen Modus, der wohl nicht für den Zeitwanderungsmodus genutzt wird. Begleitet wird der Feuerfürst von Cho’gall, dem Endboss aus der Bastion des Zwielichts, und Nefarian, der uns im Pechschwingenabstieg gemeinsam mit Onyxia erwartet.

Cho’gall

Cho’gall, einer der berühmtesten Schüler des Hexenmeisters Gul’dan trägt eigentlich die beiden Namen Cho und Gall – einer für jeden seiner Köpfe. Der Oger erwartet euch am Ende der Bastion des Zwielichts zu einem knackigen Kampf, in dem sich viel um das VERDERBTE BLUT dreht, das ihr in einer Extraleiste angezeigt bekommt. Dieses steigt durch verschiedene Fähigkeiten nach und nach an. Besonders, wenn ihr euch von vermeidbarem Schaden treffen lasst. Je höher es steigt, desto unangenehmer wird es. Zuerst bekommt ihr einen entfernbaren Debuff, ab 50 Prozent verteilt ihr Verderbnis an Umstehende und bei 100 seid ihr nicht mehr heilbar, verursacht im Gegenzug aber mehr Schaden. Konzentriert euch vor allem darauf, die auftauchenden Adds und Tentakel schnellstmöglich zu vernichten, und haltet euch von den Bodenflächen fern. Außerdem müsst ihr übernommene Mitspieler befreien, indem ihr deren Zauber abbrecht.

Nefarian

Im Pechschwingenhort bereits einmal besiegt, tritt uns der Sohn von Todesschwinge im Pechschwingenabstieg wiedererweckt erneut entgegen. Zu Beginn des Kampfes bekommt ihr es noch mit Onyxia zu tun, erst danach widmet ihr euch Nefarian. Onyxia muss immer wieder gedreht werden, da sie abwechselnd Schaden vor und hinter sich und dann wiederum seitlich von sich verursacht. Die auftauchenden Skelette müsst ihr mit Kontrollzaubern belegen oder kiten, bis ihre Energie erschöpft ist. Töten könnt ihr sie nicht wirklich. In den Zwischenphasen rettet ihr euch auf eine der drei Säulen, tötet und unterbrecht die Adds darauf. Gleichzeitig hauen eure Fernkämpfer weiter auf den fliegenden Nefarian. In der letzten Phase müsst ihr euch dann weiter um die Skelette kümmern, während ihr gleichzeitig den Boss runterspielt. Das sollte aber nicht zu schnell gehen, da der Drache, immer wenn er zehn Prozent Lebenspunkte verliert, Flächenschaden verursacht.

Ragnaros

Obwohl Todesschwinge der Endboss von Cataclysm war, ist für viele Ragnaros der Höhepunkt der Erweiterung. Wie bei Nefarian ist es auch bei Raggi bereits das zweite Mal, dass wir ihm entgegentreten. Im Vergleich zum Geschmolzenen Kern hat Ragnaros nun mehr Fähigkeiten vorzuweisen. Steht verteilt, weicht dem Hammerschlag aus und lasst Klassen mit sanftem Fall die MAGMAFALLEN auslösen. In der Zwischenphase verlangsamt und tötet ihr die Adds, bevor sie den Hammer erreichen. Phase 2 ist wie Phase 1, außer dass Raggi immer wieder ein Drittel des Raumes in Feuer hüllt und euch Samen auf den Kopf wirft. Diese platzen kurz darauf und verursachen Schaden – je weiter ihr weg seid, desto geringer der Schaden. Die daraus entstehenden Adds müsst ihr töten. Dann folgt eine weitere Zwischenphase: wie die erste plus zwei Adds, die ihr töten müsst. In der letzten Phase müsst ihr dann vor allem den Meteoren ausweichen, die Spieler verfolgen.